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KULTURNEWS

25

19
JUNI
von Thüringer Theaterverband
am 19.06.2013

BUCHTIPP – DIE FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTE IN DEUTSCHLAND

Eckhard Mittelstädt, Alexander Pinto (Hg.)

Das Freie Theater hat in den vergangenen 20 Jahren eine rasante Entwicklung genommen: vom Hinterhof der Stadttheater zu einer tragenden Säule der deutschen Theaterlandschaft.
Das Buch zeichnet diese Entwicklung nach. Es nimmt dabei nicht nur die einzelnen Genres in den Blick, sondern thematisiert auch die veränderten Rahmenbedingungen für die darstellende Kunst in Deutschland. Damit ist es die erste umfassende Publikation zur Geschichte des Freien Theaters in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Und gleichzeitig markiert es jene Bereiche, in denen das Freie Theater zukünftig seine gesellschaftliche Relevanz künstlerisch, strukturell und politisch beweisen muss.
Der Band vereint Beiträge von Theaterschaffenden, Wissenschaftlern und Journalisten und leistet mit diesem multiperspektivischen Blick auf das Freie Theater zugleich einen wichtigen Beitrag für die Debatte um die Zukunft des Theaters in Deutschland insgesamt.

transcript Verlag / 234 S., kart. / 29,80 €  / ISBN 978-3-8376-1853-2



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30
MAI
von Thüringer Theaterverband
am 30.05.2013

BIS ZUM 21.06. FÜR DAS PROGRAMM "CHANCE TANZ" BEWERBEN !!!

Das Projektvorhaben „ChanceTanz“ geht im Rahmen des BMBF-Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ an den Start.

Die erste Ausschreibungs- und Antragsphase läuft seit 21. Mai 2013. Lokale Bildungsbündnisse können bis zum 21. Juni 2013 Anträge für Projektmaßnahmen stellen, die noch 2013 beginnen (frühester Beginn im September 2013).

„ChanceTanz“
fördert tanzkünstlerische Projekte, die sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche richten und von lokalen Bündnissen getragen werden. Die Angebote werden von einem professionellen Team, dem mindestens ein Tanzkünstler angehört, geleitet. Eine prozessorientierte Herangehensweise ermöglicht den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, eigene Themen einzubringen und diese kreativ umzusetzen.

Bündnisse können bis zu 6.500 € für eine Tanz_Start Maßnahme bzw. 14.000 € für eine Tanz_Intensiv Maßnahme beantragen. Die Formate unterscheiden sich u.a. in ihren zeitlichen Vorgaben (30 bzw. 65-80 Stunden). Die Projektinhalte sind individuell von den Bündnispartnern zu konzipieren. Die vom Bundesverband Tanz in Schulen erarbeiteten Qualitätsstandards sind dabei zu beachten. Die lokalen Bündnisse bestehen aus mindestens drei Partnern aus den Bereichen Tanzkunst – Kultur - Schule/Kita – sozialräumliche Einrichtung – Aus-/Weiterbildung.

ANTRAGSFRIST 21. Juni 2013 (für Projektstart 2013)

Link zum Verband und weiteren Informationen: www.bv-tanzinschulen.de

Link zur Online-Ausschreibung und Antragstellung: www.foerderung.buendnisse-fuer-bildung.de (Unter Verbänden Bundesverband Tanz in Schulen e.V. auswählen oder unter Maßnahmebeschreibungen „ChanceTanz“ auswählen und Informationen abrufen bzw. Antrag stellen).



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30
MAI
von Thüringer Theaterverband
am 30.05.2013

BIS ZUM 30.06. FÜR "IDEEN FINDEN STADT" BEWERBEN!!!

“Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen” sind auch 2013 wieder gesucht. Erstmals jedoch mit einem Jahresmotto: IDEEN FINDEN STADT. Bis zum 30.06.13 können Vorschläge eingereicht werden. Der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert 2013/14 wegweisende Impulse für die Städte und Gemeinden der Zukunft. Gefragt sind gute Ideen aus allen Regionen Deutschlands, die bereits heute zeigen, welche Antworten es auf die Herausforderungen von morgen gibt. Jetzt bewerben! Am Wettbewerb teilnehmen können deutschlandweit Unternehmen und Forschungsinstitute, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale Einrichtungen und Initiativen. Mehr Informationen finden sich auf www.ausgezeichnete-orte.de.



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21
MAI
von Thüringer Theaterverband
am 21.05.2013

DISKURS´13 – FESTIVAL OF YOUNG PERFORMING ARTS – BIS ZUM 31.05. BEWERBEN!

DISKURS'13 lädt Künstler*innen aus Bereichen wie Performance, Tanz, Theater, Video, Installation, Bildender Kunst, Musik, Literatur, Hörspiel, theoretischer Auseinandersetzung und deren Schnittstellen ein, sich ab sofort zu bewerben.

Bewerbungen mit ausführlicher Beschreibung (inklusive technischer Anforderungen) einer ausgewählten Arbeit, CV und Video-, Bild-, Text- und/oder Tonmaterial von früheren und/oder aktuellen Arbeiten bitte bis zum 31. Mai 2013 an:

kunstrasen giessen e.V.
Postfach 11 06 25
35351 Gießen

oder direkt per E-Mail an: call@diskursfestival.de

weitere Informationen: www.diskursfestival.de

[Quelle: www.diskursfestival.de]



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16
MAI
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 16.05.2013

15
MAI
von Thüringer Theaterverband
am 15.05.2013

JETZT FÜR KURZTHEATERSPEKTAKEL IN JENA BEWERBEN!

Jetzt Anmelden und Mitmachen!

Der Freie Bühne Jena e.V. lädt euch mit eurem Stück und eurem Workshop ein dabei zu sein. Mit großer Vorfreude möchten wir euch zum Kurztheaterspektakel nach Jena einladen!

Im Oktober ist es wieder so weit. Das 6. Kurztheaterspektakel findet von Donnerstag, 24.10., bis Sonntag 27.10.2013 statt.
Die Freie Bühne Jena sucht Künstler, die durch ihr eigenwilliges, kontrastreiches  Theater dem Festival einen besonderen, weil abwechslungsreichen Charakter verleihen. Es sind vielfältige Spielformen willkommen.

weitere Informationen / Aus- und Rückblicke unter www.kurztheaterspektakel.de



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25
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 25.04.2013

BABYLON 4

INTERNATIONALES JUGEND-THEATER-TREFFEN

Vom 4. bis 11. August 2013 veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Amateurtheaterverbände (AddA) in Siegsdorf/Bayern die internationale Jugendtheaterbegegnung Babylon 4. Jugendliche aus Südtirol (Italien), Österreich, der Schweiz und Deutschland setzen sich eine Woche lang in Theaterworkshops, Aufführungen und Begegnungen mit der Sprachenvielfalt in Europa am Beispiel des deutschsprachigen Raumes, der sich in diesem Projekt als Labor versteht, auseinander.

Für diese internationale Jugend-Theater-Begegung suchen wir Jugendliche im Alter von 16-25 Jahre, die sich für Theater, Sprache und Begegnung begeistern.



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25
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 25.04.2013

STELLENAUSSCHREIBUNG

Mitarbeiter/-innen für Theaterpädagogik, Dramaturgie und Organisation mit dem Schwerpunkt Schauspiel und Puppentheater

Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH sucht ab dem 01.09.2013 zwei Mitarbeiter/-innen für Theaterpädagogik, Dramaturgie und Organisation mit dem Schwerpunkt Schauspiel und Puppentheater.

Arbeitsorte sind entweder das Landestheater Altenburg oder die Bühnen der Stadt Gera (TheaterFABRIK).
Arbeitszeit 30 Std./Woche
Die Stellen werden gefördert; die Bewerber/-innen müssen die Voraussetzungen der GFAW erfüllen:
- Arbeitslose mit einer gemeldeten Arbeitslosigkeit von mindestens 12 Monaten,
- arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige aus Familien, in denen beide Elternteile arbeitslos sind oder die alleinerziehend sind und deren Kinder das 18. Lebensjahr . noch nicht vollendet haben,

- Arbeitslose mit einem anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 v.H. oder Gleichgestellte,
- Arbeitslose, die älter als 50 Jahre sind.

Die Stellen sind gemäß den Förderrichtlinien auf 12 Monate befristet.

Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist mit seinen acht Spielstätten in Altenburg und Gera, mit fünf Sparten (Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Puppentheater, Konzert), ca. 900 Veranstaltungen und knapp 170.000 Zuschauern jährlich eines der bedeutenden Theaterunternehmen Thüringens.

Voraussetzungen:

Wir suchen engagierte/n Mitarbeiter/-innen, die sich eine gesunde Basis für eine weitergehende Karriere als Theaterpädagoge/-in erarbeiten wollen.
Sie besitzen:
- große Bereitschaft zur Teamarbeit und hohes Kommunikationsvermögen
- ein sicheres Auftreten gegenüber Publikum, insbesondere Kindern, Lehrern und Erziehern etc.
- Organisationsvermögen, Kontaktfreudigkeit und eine offene Kommunikation
- Einfühlungsvermögen in künstlerische Prozesse
- gute Kenntnisse in den gängigen MS-Office-Anwendungen
- Führerschein Klasse B (PKW)
- Überdurchschnittliches Engagement, Belastbarkeit, Selbständigkeit, Kreativität, Flexibilität und Teamgeist.
- Grundkenntnisse der englischen und möglichst der französischen Sprache
Aufgabe:
Zu Ihren Tätigkeiten gehören die pädagogische und ggf. auch dramaturgische Betreuung ausgewählter Produktionen des Schauspiels und Puppentheaters sowie von Sonderveranstaltungen und die Durchführung theaterpädagogischer Workshops.

Bewerbungskosten können leider nicht erstattet werden.

Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte – postalisch oder per E-Mail - bis zum 3. Mai 2013 an:

TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH
Z. Hd. Chefdramaturg Felix Eckerle
Theaterplatz 1
07548 Gera

Telefon: +49-365-8279-269
E-Mail: felix.eckerle@tpthueringen.de
TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH
Theaterplatz 1
07548 Gera
Felix Eckerle
Tel. 0365-8279269

Vertragstyp: Andere

Berufsbereich:
Dramaturgie / Marketing / Presse / ÖA / KBB

Vertragsbeginn: 01.09.2013
Bewerbungsschluss: 05.05.2013



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22
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 22.04.2013

WIE ÜBERLEBE ICH ALS KÜNSTLER

Marketing für KünstlerInnen – eine Pflichtdisziplin wird in diesem Buch zum spannenden, kreativen Projekt.

ERSCHEINEN: August 2013 / Transcript-Verlag / 18,90 Euro / Ina Roß

Die unterhaltsame Entstehungs- und Strichmännchen/-weibchengeschichte des Buches findet ihr unter: www.facebook.com/WieUberlebeIchAlsKunstler



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16
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 16.04.2013

SPURENSUCHE 2014 - JETZT BEWERBEN

Das Treffen der freien Kinder- und Jugendtheater, Spurensuche, findet in der letzten Juniwoche 2014 am FUNDUS Theater in Hamburg statt. Freie Kinder- und JugendtheatermacherInnen aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich mit ihren Produktionen bis 31. Oktober 2013 zu bewerben. Je frühzeitiger die Bewerbung eingeht, desto leichter können wir Sichtungstermine und Patenschaften ermöglichen.
Die Ausschreibung und weitere Informationen sind unter www.spurensuche-theatertreffen.de zu finden.

[Quelle: www.assitej.de]



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15
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 15.04.2013

21. Treff: JUNGES THEATER in Thüringen

Vom 31.10. - 03.11.2013 findet in Erfurt der 21. Treff statt.

Bewerbungsschluss: 01.05.2013

Ausschreibung und Bewerbungsvordruck: http://www.lag-thueringen.de/projekte/projekte/



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10
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 10.04.2013

THEATERPÄDAGOGE / THEATERPÄDAGOGIN GESUCHT

Das DNT Weimar sucht zum 15. August 2013 eine Theaterpädagogin / einen Theaterpädagogen

Das Arbeitsgebiet umfasst unter anderen folgende Aufgaben:
- Kontaktpflege und –aufbau zu Schulen, Kindergärten und Jugendzentren in Weimar und Umgebung
- Betreuung und Konzeptionierung von Theaterprojekten mit Schulen und Partnereinrichtungen
- Konzeptionierung und Durchführung theaterpädagogischer Angebote für ältere Menschen
- Konzeptionierung und Durchführung von Theaterprojekten und –kursen an unserem Haus
- gemeinsame Erarbeitung von Vorbereitungsmaterialein mit den betreffenden Dramaturginnen und Dramaturgen, welche auf die entsprechenden Zuschauergruppen zugeschnitten sind
- Organisation von speziellen Weiterbildungsformaten für Pädagogen
- Organisation des Informationsformates „Theater und Schule“
- Betreuung von Produktionen des neu zu gründeten „Theater mobil“ sowie Betreuung der Kooperation mit „Stellwerk e. V.“.

Bewerbungen bis zum 30. April 2013 an folgende Adresse:
Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH
- Staatstheater Thüringen -
Personalabteilung
Postfach 2003 & 2005, 99401 Weimar
 
Weitere Informationen unter www.nationaltheater-weimar.de
[Quelle: DNT-Weimar / www.nationaltheater-weimar.de]



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26
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 26.03.2013

Plattform Theater – Theater im Umbruch.

Wie können sich die Theater angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen öffnen?

10.06.2013 - 12.06.2013

Das Format „Plattform“ steht für Diskussionen und Austausch zu innovativen Konzepten der Kunst- und Kulturvermittlung im Rahmen des Themenfeldes „Forum Kulturelle Bildung“. Mit der „Plattform Theater“ soll in diesem Jahr erstmals die Vermittlungsarbeit im Bereich Theater näher beleuchtet werden. Wie entwickelt sich das Verhältnis von Stadt und Theater und wie kann das Stadttheater auf die sich abzeichnenden sozialen, gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen reagieren? Und wie kann sich das Theater öffnen? Diesen Fragen soll bei der Fachtagung „Plattform Theater“ nachgegangen werden.

Die Stiftung Genshagen führt sie in Zusammenarbeit mit dem ITI Deutschland unter Einbeziehung weiterer Partner wie dem Deutschen Bühnenverein e.V., dem Bundesverband Deutscher Amateurtheater e.V., dem Bundesverband Freier Theater e.V. und dem Dachverband Tanz Deutschland durch. Gemeinsam wird ein Konzept entwickelt, das sich mit den Herausforderungen, vor denen die Theater in der heutigen Zeit stehen, auseinandersetzt. Dazu gehören insbesondere die Gewinnung neuer Zuschauerkreise, partizipative Ansätze und übergreifende Strategien zur interkulturellen Öffnung. Auch innovative Beispiele aus der Theaterlandschaft in Deutschland und dem europäischen Ausland werden berücksichtigt.

Partner: ITI Deutschland, Deutscher Bühnenverein e.V., Bundesverband Deutscher Amateurtheater e.V., Bundesverband Freier Theater e.V. und Dachverband Tanz Deutschland

Ansprechpartnerin: Charlotte Stolz

Quelle: http://www.stiftung-genshagen.de/typo3/programm/programm-details/c01a81442e2b7744feea277970426c2d.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=466

(Zugriff: 26.03.2013, 07.55 Uhr)



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12
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 12.03.2013

REGIONALKONFERENZ THEATERPÄDAGOGIK

27. April 2013, 10 - 18 Uhr, Weimar

„Theaterpädagogik in Thüringen. Eine Standortbestimmung“

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Theaterpädagogik e.V. (BuT) hat sich im April 2012 für ein Konzept zur Regionalisierung des Verbandes ausgesprochen. Diese wird seitdem aktiv vorangetrieben, um die theaterpädagogischen Interessen, Positionen und Ziele bundeslandspezifisch zu bündeln und zu kommunizieren. Geplant sind dazu Regionalkonferenzen, die bundesweit im Frühjahr 2013 stattfinden sollen.

In diesem Sinne bereitet der BuT (Region Thüringen) in Kooperation mit der LAG Spiel und Theater Thüringen für den 27. April 2013 eine ganztägige Thüringer Regionalkonferenz in Weimar in Form eines Arbeitstreffens vor. Dabei soll es um Austausch und Vernetzung, Entwicklung und Stärkung der theaterpädagogischen Positionen, einen Weg zur Verbesserung der Wahrnehmung und Wertschätzung theaterpädagogischer Arbeit  sowie die Erfassung und Entwicklung berufsspezifischer Positionen gehen.

Formlose Anmeldungen an: LAG-Thueringen@t-online.de oder 03601/816690



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01
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 01.03.2013

14. KINDER- UND JUGENDBERICHT

Kinder- und Jugendhilfe in neuer Verantwortung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Remscheid, 27. Februar 2013

in jeder dritten Legislaturperiode erarbeitet die Bundesregierung einen „Gesamtbericht“ über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder und Jugendhilfe in Deutschland. Der letzte dieser Art, der 11. Kinder- und Jugendbericht, ist 2002 erschienen.

Mit dem 14. Kinder- und Jugendbericht liegt nun wieder ein solcher aktueller Gesamtbericht vor. Unter dem Leitmotiv „Aufwachsen in neuer Verantwortung“ legen die Sachverständigen ihrer Analyse das analytische Beschreibungsmodell eines „Wohlfahrtsvierecks“ zugrunde. Zu den vier Wohlfahrtsproduzenten zählen demnach Staat, Zivilgesellschaft, Markt und privates Umfeld.

Die neue Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe liegt für sie darin, die Schnittstellen und Kooperationsbeziehungen eben dieser vier Bereiche im Hinblick auf ihre Wirkungszusammenhänge für Befähigungs- und Teilhabegerechtigkeit genauer zu betrachten und Angebote und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe so auszugestalten, dass sich in einem gelungenen „Gestaltungs-Mix“ Bildungschancen verbessern und „herkunftsbedingte und institutionell erzeugte soziale Ungleichheiten abbauen bzw. vermindern“ lassen.

Aus den Erfahrungen im Bereich von „Kultur macht Schule“ wissen wir, wie anspruchsvoll, aber zugleich unverzichtbar ein gelingendes Zusammenwirken unterschiedlicher Träger und Institutionen aus Kultur, Jugendarbeit und Schule ist. Deshalb sind folgende die Forderung der Sachverständigen zu unterstützen:

  • Jugendarbeit darf sich angesichts der Veränderung von Schule als Lebensort nicht der Zusammenarbeit entziehen.
  • Sie trägt Verantwortung dafür, in kommunalen Bildungslandschaften durch neue Formen der Kooperation und Vernetzung soziale Benachteiligungen auszugleichen.
  • Die Forschung über Wirkungen bzw. Wirkungszusammenhänge muss verstärkt werden.

Die Auseinandersetzung mit dem Bericht wird die Kinder- und Jugend(kultur)arbeit herausfordern, ihre Kooperation mit Schule weiter zu intensivieren und für sich zu konkretisieren, wie die non-formale Bildung mit ihren Angeboten und Bildungsqualitäten dazu beizutragen kann, dass sich am Lebensort (Ganztags-)Schule Freiräume einer stärkenorientierten Lernkultur und kreativen Alltagsbildung weiterentwickeln.

Selbst wenn der Bericht mit seiner analytischen Folie des Wohlfahrtspluralismus viele Fragen zur konkreten Gestaltung einer Lebenslagenpolitik offen lässt und sich einzelne Expert/innen in der Tagung mehr Prägnanz und Stringenz hinsichtlich der Umsetzungsvorstellungen einer kohärenten Kinder- und Jugendhilfe gewünscht hätten, so ist er dennoch ein wichtiger Anstoß für die Politik und für die Freien Träger, sich angesichts des Bedeutungszuwachses der öffentlichen Verantwortung mit den eigenen Gestaltungskonzepten, den eingesetzten Instrumenten und den Wirkungen ihrer Leistungen in den unterschiedlichen Bereichen und für die verschiedenen Adressatengruppen kritisch auseinanderzusetzen.

Mehr: http://www.bkj.de/neu/artikel/id/6496.html

Direkt zum Bericht (PDF): http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/122/1712200.pdf 

Ihre BKJ

Quelle: Newsletter BKJ 27.02.2013



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01
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 01.03.2013

ABSCHLUSSBERICHT ZUM KULTURKONVENT SACHSEN-ANHALT

ab sofort erhältlich

Der 158 Seiten starke Abschlussbericht kann als pdf online unter http://kulturkonvent.files.wordpress.com/2012/05/kulturkonvent.pdf  abgerufen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, den gedruckten Bericht kostenlos über die Geschäftsstelle des Kulturkonvents zu bestellen.  
 
Kontaktdaten:
Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt
Geschäftsstelle
c/o Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg

Telefon: 0391 – 567 76 61
E-Mail: kulturkonvent1@mk.sachsen-anhalt.de
Internet: www.kulturkonvent.sachsen-anhalt.de



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11
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 11.02.2013

BKM-Preis Kulturelle Bildung

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) honoriert mit dem „BKM-Preis Kulturelle Bildung" hervorragende Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung.

Die Auszeichnung unterstreicht die herausragende Bedeutung der Vermittlungsarbeit von Kultureinrichtungen. Der Preis würdigt aber auch Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements. Sowohl die kulturellen Einrichtungen selbst wie auch ihre Zuwendungsgeber, Kooperationspartner und potentielle Nutzer sollen ermutigt werden, der kreativen Vermittlung von Kunst ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen.

Eine Nominierung für den Preis ist mit einer Anerkennungsprämie in Höhe von 5.000 Euro verbunden. Die Preisträger erhalten insgesamt 60.000 Euro. In der Regel werden drei Preise verliehen, mit denen Projekte aus allen Kunstgattungen gewürdigt werden.



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31
JANUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 31.01.2013

14. KINDER- UND JUGENDBERICHT

Das Bundeskabinett hat am 30. Januar den von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eingebrachten 14. Kinder- und Jugendbericht zur Kenntnis genommen und die Stellungnahme der Bundesregierung dazu beschlossen. In dem Bericht werden die Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland analysiert und Vorschläge zur Gestaltung der Kinder- und Jugendpolitik sowie zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe gemacht.

"Wir wollen jedem Mädchen und jedem Jungen faire Chancen verschaffen. Junge Menschen sollen deshalb in jeder Lebensphase angemessen gefördert werden", sagte Kristina Schröder. "Dazu brauchen wir gute Bildung für alle Kinder sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Familie ist der wichtigste Ort für Erziehung, Bildung und frühe Förderung. Aufgabe der Politik ist es, Familien mit öffentlichen Angeboten und Leistungen dabei zu unterstützen, Zeit für Verantwortung und Fürsorge zu finden, öffentliche Bildungsangebote bereit zu stellen und die Betreuung von Kindern zu ermöglichen."

Der Bericht wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission aus Wissenschaft und Praxis unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard Wabnitz erarbeitet. Unter dem Motto "Kinder- und Jugendhilfe in neuer Verantwortung" beschreibt die Kommission Eckpunkte, wie Eltern in zunehmendem Maß durch öffentliche Angebote bei der Förderung, Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unterstützt werden.

Ausgewählte Ergebnisse der Sachverständigenkommission

  • Private und öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen müssen Hand in Hand gehen. Die Familie ist der erste Ort für frühe Bildung und Erziehung. Aufgabe des Staats ist es, positive Rahmenbedingungen für Familien und Eltern zu schaffen.

  • Bildung ist der Schlüssel für faire Chancen von Kindern und Jugendlichen. Frühkindliche Bildung ist entscheidend für einen guten Start in einen erfolgreichen Bildungsweg. Und: Bildung ist mehr als Schulwissen, sie umfasst ebenso soziale Fähigkeiten und lebensnahe Alltagskompetenzen.

  • Eine zeitgemäße Kinder- und Jugendnetzpolitik soll Eltern dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche zu mündigen Nutzern der Neuen Medien zu machen.

  • Eine eigenständige Politik für das Jugendalter soll dazu führen, dass die Investitionen in (früh-)kindliche Bildung nachhaltig gesichert werden. Die Kommission begrüßt deshalb die Initiative von Kristina Schröder zur Entwicklung einer eigenständigen Jugendpolitik.

Kinder- und Jugendpolitik der Bundesregierung

Der 14. Kinder- und Jugendbericht bestätigt im Wesentlichen die Kinder- und Jugendpolitik der Bundesregierung, die in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen in Deutschland unter anderem mit folgenden Maßnahmen verbessert hat:

  • Um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, hat das Bundesfamilienministerium das Programm "Elternbegleiter" gestartet, das die Bildungskompetenz von Familien stärken soll.

  • Mit den "Frühen Hilfen" werden Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern in schwierigen Lebenslagen von Anfang an unterstützt – etwa durch den Einsatz von Familienhebammen.

  • Der Bund hilft beim Ausbau der Kinderbetreuung mit insgesamt 5,4 Milliarden Euro und investiert in die Qualität frühkindlicher Bildung, beispielsweise im Rahmen der "Offensive Frühe Chancen", die der Sprachförderung von Kindern in Kitas dient.

  • Bei Bildung im weiteren Sinne geht es um mehr als schulisches Wissen, nämlich auch um die Vermittlung sozialer Fähigkeiten – die beispielsweise in den Jugendfreiwilligendiensten und im neuen, erfolgreich gestarteten Bundesfreiwilligendienst erlernt werden können.

  • Mit dem Dialog Internet und der Initiative "Ein Netz für Kinder" setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, dass Kinder und Jugendliche die Vorteile und Chancen der digitalen Welt nutzen können und vor den Risiken geschützt werden.

  • Mit der Initiative zur Entwicklung einer eigenständigen Jugendpolitik und dem geplanten "Aufbau einer Allianz für Jugend" will Kristina Schröder eine neue eigenständige Politik für das Jugendalter vorantreiben. In der Allianz sollen neben Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien auch Jugendliche selbst vertreten sein.

Die Bundesregierung legt dem Bundestag und dem Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lebenssituation junger Menschen vor. Neben Bestandsaufnahme und Analyse enthalten die Berichte Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Quelle: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=195754.html (Zugriff 31.01.2013, 08:37 Uhr)



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