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KULTURNEWS

Februar 2011

22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Seminar »Europäische Förderungen für bürgerschaftliches Engagement« in Bonn, 23.3.2011

Mit diesem eintägigen Seminar der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (KS EfBB) sind Organisationen, die ihre europäischen Kooperationen im Bereich bürgerschaftliches Engagement ausbauen möchten.

Schwerpunkt des Seminars ist das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger«, insbesondere dessen Förderung für Projekte, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für gesellschaftliche Themen von europäischer Bedeutung anregen und politische Partizipation in Europa ermöglichen (Aktion 2, Maßnahme 3).

Teilnahmebeitrag: 40 Euro, Anmeldung bis 25.2.2011 Mehr:

www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen



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22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

netz.macht.kultur – Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft - 6. Kulturpolitischer Bundeskongress 2011

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung werden den 6. Kulturpolitischen Bundeskongress am 9./10. Juni 2011 in Berlin veranstalten. Er wird sich dem Verhältnis von Digitalisierung und Kulturpolitik widmen.

Die Veranstalter reagieren damit auf die wachsende Bedeutung des Internets und der digitalen Medien auf die Kulturproduktion und -rezeption, die in der Kulturpolitik und kulturellen Bildung noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen wird. Auch zum 6. Kulturpolitischen Bundeskongress gibt es wieder eine eigene Website und einen Newsletter für die inhaltliche Vorbereitung. Die Website ist bereits freigeschaltet und der erste Newsletter ist erschienen. Anmeldungen zum Kongress sind ab sofort möglich.

Programm, Anmeldung sowie weitere Infos: www.netz-macht-kultur.de



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22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Kulturstimmen

Zeigen, was man hat. Unter dem Motto „Kultur gut stärken“ ruft der Deutsche Kulturrat am 21.5.2011 erstmals zur Zurschaustellung der kulturellen Vielfalt auf.

Angebote einstellen unter: www.kulturstimmen.de

K wie: Kultur gut stärken, Flagge zeigen für kulturelle Vielfalt.

Kulturelle Vielfalt ist in Deutschland auf den ersten Blick eine Selbstverständlichkeit. Welches europäische Land weist noch eine so große Dichte an Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Ausbildungseinrichtungen für Kunst und Kultur, Institutionen, Projekten zur kulturellen Bildung und vielem anderen mehr auf. Das Spektrum reicht von altehrwürdig, über etabliert zu avantgardistisch, von professionell über semiprofessionell bis hin zum Schaffen von Laien aus Spaß an der Freude. Von gesichert über Projekte zu gefährdeten Vorhaben, von finanziell gut ausgestatteten Einrichtungen bis hin zu solchen, die ohne das bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder nicht existieren könnten. Kulturelle Vielfalt wird vor Ort erlebbar. Viele Akteure leisten einen erheblichen Beitrag, damit kulturelle Vielfalt jeden Tag erfahrbar wird.

Kulturelle Vielfalt wird oft jedoch als etwas so Selbstverständliches begriffen, dass sie erst deutlich wird, wenn sie bedroht ist. Der internationale Tag der kulturellen Vielfalt, der als Aktionstag auf den 21.05. jeden Jahres terminiert ist, ist die Gelegenheit, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und dafür einzutreten, dass Kultur gut gestärkt wird.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ruft daher zum 21.05.2011 zu einem Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau auf. Unter dem Motto „Kultur gut stärken“ sollen an diesem Tag Aktionen stattfinden, die die kulturelle Vielfalt sichtbar werden lassen. Zugleich lädt dieser Tag dazu ein, auf die Gefährdung der kulturellen Vielfalt aufmerksam zu machen.

Kulturelle Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit. Sie bedarf der Unterstützung durch geeignete Rahmenbedingungen, durch finanzielle Unterstützung, durch das Engagement der Menschen vor Ort. Der Aktionstag „Kultur gut stärken“ soll unterstreichen, dass ohne geeignete Rahmenbedingungen die kulturelle Vielfalt gefährdet ist. Den Veranstaltungs- und Mitmachmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Möglich sind eigens für diesen Tag geplante Veranstaltungen, Lesungen, Tage der offenen Tür usw. Eine Beteiligung kann aber auch darin bestehen, Veranstaltungen, die ohnehin stattfinden, unter das Motto „Kultur gut stärken“ zu stellen und so die Verbundenheit zur Idee der kulturellen Vielfalt zum Ausdruck zu bringen.

Auf www.kulturstimmen.de wird kontinuierlich über den Aktionstag berichtet werden. Die Internetplattform steht für die Vielfalt der Kultur und für die Vielstimmigkeit des kulturellen Lebens in Deutschland. Nachrichten aus der Kulturszene sind in www.kulturstimmen.de zu finden. Aktionsmaterialien und vieles mehr können heruntergeladen oder auch bestellt werden. Machen Sie mit! Zeigen Sie das vermeintlich Selbstverständliche! Werden Sie Teil der Bürgerbewegung für kulturelle Vielfalt! Unterstreichen Sie, dass Kultur gute Rahmenbedingungen braucht! Setzen Sie sich damit gegen Kulturabbau ein!

Weitere Informationen unter: www.kulturstimmen.de oder senden Sie eine Mail an: kulturstimmen@kulturrat.de (Quelle: http://kulturstimmen.de/, letzter zugriff: 02.02.2011, 14.42 Uhr)



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22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Kulturrat Thüringen gegründet

Acht Thüringer Kulturverbände haben am Dienstag in Erfurt den Kulturrat Thüringen (KRTh) gegründet.Zum Präsidenten wählten die Gründungsmitglieder Prof. Klaus Nerlich (Verband Bildender Künstler Thüringen).

„Der Kulturrat Thüringen will als starke Stimme der Verbände konstruktiv, kompetent und kritisch die öffentliche Diskussion über Wege und Ziele der Kultur in Thüringen und darüber hinaus führen. Wir wollen uns aktiv an der Gestaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft in Thüringen beteiligen“, kündigte Klaus Nerlich an. „Wir suchen den offenen Dialog mit allen Partnern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die an einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Kulturlandschaft in Thüringen interessiert sind und sie mitgestalten wollen“, fügte Nerlich hinzu.

Am 31.03.2011 wird der KRTH zum ersten öffentlichen Kulturforum nach Erfurt einladen. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Eckart Lange (Landesmusikrat Thüringen) und Dr. Lutz Unbehaun (Museumsverband Thüringen) gewählt. Auf der Grundlage des „Leitbildes Kulturland Thüringen“ gehe es bis zum Sommer 2011 um konkrete Aussagen der Landesregierung, wie die Kulturlandschaft künftig entwickelt und finanziert werden soll, sagte Vizepräsident Lange. Im begonnenen Dialog darüber müsse die Politik die Positionen des Kulturrates in ihren Entscheidungen berücksichtigen, forderte Lange.

Dringend notwendig erscheint dem Kulturrat eine Diskussion über den vorliegenden Entwurf des Konzeptes Kulturtourismus Thüringen. Neben den darin genannten Leuchttürmen bleibe der kulturelle Reichtum in Thüringen jenseits der urbanen Zentren unberücksichtigt, kritisierte Vizepräsident Dr. Lutz Unbehaun.

Gründungsmitglieder des Kulturrates Thüringen sind: - Deutscher Bühnenverein, Landesverband Thüringen - Landesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren und Kulturinitiativen in Thüringen e.V. - Landesmusikrat Thüringen e.V. - Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. - Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. - Museumsverband Thüringen e.V. - Thüringer Literaturrat e.V. - Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.



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09
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 09.02.2011

Leitbild Kulturland Thüringen

In seiner gestrigen Kabinettssitzung hat die Thüringer Landesregierung das Leitbild Kulturland Thüringen beschlossen. Das Leitbild formuliert Grundsätze und Kernaussagen zur besonderen Rolle der Kultur im Freistaat, zu ihren Werten und Zielen. Es beschreibt die Bedeutung von Kunst und Kultur als wesentliches Merkmal der Thüringer Identität und ist die Basis der künftigen Kulturpolitik im Freistaat.

Das Leitbild fließt ein in das künftige Kulturkonzept Thüringens. Erste Ergebnisse sollen im Sommer im Rahmen des 2. Thüringer Kulturforums öffentlich erörtert und diskutiert werden. Wie das Leitbild wird auch das Kulturkonzept im gemeinsamen Dialog mit Vertretern der kulturellen Fachverbände, der kommunalen Gebietskörperschaften, der Kulturschaffenden und weiterer gesellschaftlicher Akteure entwickelt werden.



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