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KULTURNEWS

März 2011

30
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 30.03.2011

Öffentliches Casting für "Unter der Haut"

„Unter der Haut“ wurde als Koproduktion (Mehrgenerationenprojekt) im Rahmen von "Ruhestörung dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus" am Theater Rudolstadt ausgewählt.

Anfang des Jahres hatte das Theater Rudolstadt gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V. aufgerufen, innovative Inszenierungskonzepte zum Thema „demografischer Wandel“ einzureichen. Grund ist die Ausrichtung des 1. Thüringer Theaterfestival 60plus durch das Rudolstädter Theater im Oktober, das nicht nur eine eigene Inszenierung beisteuert, sondern auch Gastspiele einlädt. Die Idee des Festivals soll durch eine Koproduktion mit einem der Thüringer Amateurtheater abgerundet werden -  deshalb die thüringenweite Ausschreibung gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater in thüringen e.V.

Die TheaterFABRIK konnte die Jury mit einem Tanzprojekt überzeugen, das unter der Leitung von Tanja Matjas durchgeführt werden soll.

„Unter der Haut – Generationen im Takt“ lautet der Arbeitstitel des Projektes, das nun einen Querschnitt der Bevölkerung Geras aufeinander treffen lässt. Es kommt zur zufälligen Begegnung von jung & alt, Männern & Frauen, körperlich/geistig/sozial Herausgeforderten & solchen, die es nicht sind, Arbeitslosen & Berufstätigen, Rentnern & Schülern, Familienmenschen & Singles,

Einheimischen & Zugereisten. Als Vertreter ihrer jeweiligen Gruppe in der Gesellschaft werden sie einander genau studieren, beobachten und befragen. Recherche, Austausch, wahrnehmen und erfahren, erinnern und vorstellen, erzählen und sammeln sind die Basis für das Projekt, das in einer gemeinsamen Choreographie mündet, die ein Generationenbild in Bewegung formuliert.

Die Projektleiterin Tanja Matjas schloss ihre Tanzausbildung 1997 am European Dance Development Center an der Hochschule der Künste in Arnheim/NL ab und ist seit dem als Tänzerin und Choreografin in Thüringen, Berlin und NRW tätig. Seit nunmehr 15 Jahren entwickelt sie einen Ansatz im Tanz, der behauptet: Jeder Mensch ist ein Tänzer! In ihrem Unterricht, sowie in der Entwicklung von Stücken verbindet sie Körperwahrnehmung, Choreografie und Improvisation. Seit 2006 inszeniert sie Tanztheatertücke mit Jugendlichen für verschiedene Theater und Institutionen.

Da das Projekt von der Teilnahme verschiedener Generationenvertreter Geras lebt, lädt die TheaterFABRIK nun zum öffentlichen Casting in die Räume der Tonhalle ein.

Alle Interessierten, mit und ohne Tanzerfahrung, sind eingeladen, am 30. März um 17.00 Uhr in die Probebühne der TheaterFABRIK zu kommen, um Tanja Matjas und das Projekt näher kennen zu lernen. Eine anschließend stattfindende Probeneinheit soll die Arbeitsweise bekannt machen und eine Auswahl der TeilnehmerInnen ermöglichen.

Anmeldung unter 0365-2147859 oder tabea@theaterfabrik-gera.de
(Quelle: Pressemitteilung der TheaterFABRIK 09.03.2011)



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28
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 28.03.2011

Soziokultur meets Statistik

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. lädt zur Präsentation der Statistik "Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2009/2010" am 14. April 2011 in Berlin.

Die Tatsache einer "soziokulturellen Statistik" erscheint im ersten Moment wie ein Paradoxon oder wie die Offenbarung eines antagonistischen Widerspruchs. Gelten doch die Macher und Aktiven dieser freien und selbst organisierten Kulturinitiativen und -einrichtungen als kreative Improvisations- und Überlebenskünstler, weniger jedoch als ambitionierte Statistiker. Die entstandene und zu erwartende Statistik beweist, dass letzteres wohl doch nur ein gepflegtes Vorurteil ist und die Bundesvereinigung gleichzeitig ein organisatorisches und datenintensives Mammutprojekt bewältigt haben muss.

Denn folgende, erste Zahlen belegen die unglaubliche Statistik dieser Zentren: In den Soziokulturellen Zentren Deutschlands finden jährlich 80 Tausend Veranstaltungen statt und sie werden von mehr als 9 Mio. Menschen im Jahr besucht.

Noch interessanter sind die - noch nicht veröffentlichten, aber angekündigten - Zahlen über den Prozentsatz der Angebote für Kinder und Jugendliche oder über den Anteil der Eigenwirtschaftlichkeit, den soziokulturelle Akteure mit 1 Euro öffentlicher Förderung erzielen! Diese und weitere Zahlen sowie die grundsätzlich beispielhaften Entwicklungen wird die Statistik "Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2009/2010" belegen. Im Ergebnis gibt es Aussagen zu Angebots- und Beschäftigungsstrukturen, zu Zielgruppen, finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen, sowie zum Selbstverständnis der Akteure.

Dr. Christoph Mager vom Karlsruher Institut für Technologie hat die von der Bundesvereinigung Soziokultuereller Zentren e.V. durchgeführte Befragung aller Mitgliedszentren ausgewertet. 

Die aufschlussreichen Ergebnisse werden am Donnerstag, 14. April 2011 im Paul-Löbe-Haus Berlin, Konrad-Adenauer Straße 1, 11011 Berlin präsentiert und gleichzeitig eine Diskussion zu Möglichkeiten und Notwendigkeit von kultureller Grundversorgung und Teilhabe angeregt.

(Quelle: Bundesvereinigung Soziokulturelle Zentren e.V. ) weitere Informationen unter: www.soziokultur.de



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28
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 28.03.2011

THÜRINGER THEATERPORTAL geht online!

Mit einer offiziellen Präsentation am 31.03.2011 geht das Thüringer Theaterportal - eine gemeinsame Onlineplattform der Thüringer Amateur und Freien Theaterszene ans Netz.

Dieses Kooperationsprojekt des Thüringer AmateurTheaterverbandes e.V. mit der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V. ist Spiegel der starken, freien Theaterszene in Thüringen und deren ebenso starken Vernetzung.

Gemeinsam präsentieren sich die Einrichtungen und Gruppen in einem Thüringer Veranstaltungsplan, mit Angeboten, Projekten und Festivals. Gleichzeitig bietet diese Plattform aktuelle Informationen, kulturpolitische Meldungen sowie zahlreiche Serviceleistungen für die Mitglieder der beiden Verbände.

Das Thüringer Theaterportal erhielt eine Anschubfinanzierung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.



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24
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011

Amateurtheater im Funkloch

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) sieht die kulturelle Grundversorgung gefährdet. Diese Befürchtungen manifestieren sich in der FREQUENZBEREICHSZUWEISUNGSPLANVERORDNUNG, welche die Verteilung der freien Funkbereiche neu absteckt. Der BDAT befürchtet, dass in Kürze zahlreiche Amateur- und Freilichttheater im Funkloch stehen, da ihre Mikroporttechnik diesen Frequenzwechsel nicht übersteht und keine Mittel für Neuanschaffungen vorhanden sind .

Der BDAT formuliert deshalb sehr klare Forderungen in einer Pressemitteilung:

„Den Amateurtheaterbühnen in Deutschland und damit der kulturellen Grundversorgung in Deutschland droht aufgrund der Umstellung der Frequenzen ein dramatischer Einbruch. Von den 2.400 Mitgliedsbühnen des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) werden zahlreiche Gruppen ganz erhebliche Probleme mit der Umstellung der Frequenzen bekommen. Laut Vorgabe des Bundesrates sollen die bisherigen Nutzer angemessen entschädigt werden. Der bisherige Entwurf einer Richtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums sieht eine Entschädigung der Amateurbühnen aber nicht vor. Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) fordert mindestens 2,5 Millionen Euro aus dem Gewinn der Frequenzenversteigerung durch die Bundesnetzagentur!“

Der BDAT wendet sich in einem aktuellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle und bittet um Einbeziehung in den weiteren Dialog ob dieser gravierenden Problematik.

weiter Informationen: www.bdat.info (Quelle: Bund Deutscher Amateurtheater / BDAT)



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24
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011

Report Darstellende Künste

Mit dem Report Darstellende Künste stellt der Fonds Darstellende Künste bereits zum zweiten mal einen Bericht zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland – im Kontext zu internationalen Entwicklungen vor.
Nach eigenen Angeben handelt es sich „um die bisher umfangreichste Untersuchung der Kunstsparte Darstellende Künste, die in Deutschland oder vergleichbaren europäischen Ländern durchgeführt wurde“.
Der Report greift Verknüpfungen zur Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages (2008), zum Künstlerreport (1975) und zur Europäischen Kulturagenda (2007) auf und spiegelt in diesem Report jedoch allein die professionelle Sparte des Theaters.

Bundesweit beteiligten sich 4400 Theater- und Tanzschaffende aller Sparten an der Fragebogenaktion und 175 qualitativen Interviews. Neben empirischen Ergebnissen, die die Arbeits- und Lebensbedingungen der Theater- und Tanzschaffenden widerspiegeln, werden u.a. Kultur- und Kreativwirtschaftsberichte der Länder und Kommunen diskutiert. In weitergehenden Diskursen äußern sich renommierte internationale und nationale Autoren über die Rolle der Künstler, ihre gesellschaftliche Wertschätzung und ihre z.T. prekären Arbeits- und Lebensbedingungen.
Theater- und Tanzschaffende können das Buch zum Subskriptionspreis von 14,80 Euro über den Fonds Darstellende Künste erhalten.

Broschiert: 723 Seiten
Verlag: Klartext-Verlagsges.; Auflage: 1 (3. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837504735
ISBN-13: 978-3837504736

Weitere Informationen: www.fonds-daku.de (Quelle: Fonds Darstellende Künste)



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18
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 18.03.2011

Theatrium on Blog

Die THEATRIUM, die Verbandszeitschrift des Thüringer AmateurTheaterverbandes [TAT] erscheint seit Anfang März auch in einer Online-Version. Möglichst tagesaktuelle Meldung und redaktionelle Beiträge findet man unter:

www.theatriumblogger.wordpress.com



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18
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 18.03.2011

Dossier "Interkulturelle kulturelle Bildung" der bpb

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen Dossier zum Thema "Interkulturelle kulturelle Bildung" online gestellt.

Inhalt: Interkulturelle Bildung, Kulturinstitutionen und Interkulturalität, Interkulturelle Publikums-Entwicklung, Internationale Jugend-Kulturbegegnungen, Was für ein Theater!, Interview mit Shermin Langhoff, Schulprojekt Kunstwege zur Integration, Blick in die Praxis, Literaturliste, Linkliste

http://www.bpb.de/themen/UZIQ6Q,0,Interkulturelle_kulturelle_Bildung.html

Quelle: http://www.bpb.de, 18.03.2011, 9.24 Uhr



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11
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 11.03.2011

Mixed up - Bewerbungen bis 10. April 2011

Alljährlich richtet sich der bundesweite Wettbewerb MIXED UP unter dem Motto „Durch Zusammenarbeit gewinnen!“ an Träger der Kulturellen Bildung und Schulen. Auch 2011 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend insgesamt gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung wieder sechs Preise im Wert von je 2.500 Euro.

Angesprochen sind Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischen kulturellen Partner und einer Schule bestehen, nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen.

In diesem Jahr setzt MIXED UP mit der Vergabe des Sonderpreises „Netzwerker“ einen Akzent in Sachen sozialräumlicher Vernetzung: Einer der sechs Anerkennungspreise wird an Akteure vergeben, die im Rahmen lokaler Netzwerkaktivitäten weitere Bildungspartner und Betreuungsangebote vor Ort modellhaft einbeziehen. Für den Sonderpreis können sich Einrichtungen, Verbände, Schulen und Vereine genauso bewerben wie kommunale Vernetzungsstellen oder freiberuflich tätige Fachkräfte. Der Bewerbungszeitraum der Vorrunde startet am 15. Februar. Bis zum 10. April können Bewerbungen bequem per Online-Formular eingereicht werden. Infos unter: www.mixed-up-wettbewerb.de



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11
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 11.03.2011

Kultur öffnet Welten - Mehr Chancen durch kulturelle Bildung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. hat ein neues Positionspapier veröffentlicht.
Darin formuliert die BKJ ihre Positionen und Ziele im Feld der Kulturellen Bildung und setzt sich vehement – im Dialog mit Trägern, Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene – für die Umsetzung des unhintergehbaren Anspruchs auf Kulturelle Bildung für alle Kinder und Jugendlichen ein.
Quelle: www.bkj.de, 11.03.2011, 12.35 Uhr


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MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 07.03.2011

unter der haut- Koproduktion im Rahmen von RUHESTÖRUNG

Das Projekt "unter der haut" der TheaterFABRIK Gera von TPT Thüringen unter Leitung von Tanja Matjas wurde als Mehrgenerationen- Koproduktion für das Festival "Ruhestörung, dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus" am Theater Rudolstadt im Oktober 2011 ausgewählt.



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