Home » Kulturpolitik

KULTURNEWS

September 2011

29
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 29.09.2011

SPD FORDERT KULTURPOLITISCHE IMPULSE

Anlaesslich der heutigen (28.09.2011) abschliessenden Beratung des Haushalts des Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien (BKM) erklaert der Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann:

Die Ideenlosigkeit der Bundesregierung setzt sich fort. Bereits bei der Einbringung des Haushalts der Bundesregierung deutete sich an, dass die schwarz-gelbe Koalition keinerlei Ideen hat, wie man die Kultur- und Medienpolitik des Bundes weiterentwickeln kann. Stattdessen das ewig gleiche Mantra von der angeblichen Erhoehung des Kulturetats, was in diesem Bundeshaushalt noch dazu falsch ist. Der Haushalt des BKM erfaehrt zwar auf den ersten Blick eine leichte Steigerung (plus sechs Millionen Euro). Zwei neue Titel im Haushalt und der Aufwuchs fuer die Mietzahlungen des Deutschen Historischen Museums (DHM) an die Bundesanstalt fuer Immobilienaufgaben verschleiern, dass bei wichtigen kultur- und medienpolitischen Instrumenten faktisch gekuerzt wird.

Die SPD hat daher unter anderem Aufstockungen bei der Kulturstiftung des Bundes, fuer den kulturellen Denkmalschutz, fuer die Bundesvereinigung soziokultureller Zentren, fuer eine bundesweite "Initiative Tanz" und den Bundesverband Freier Theater gefordert. Allesamt Akteure, die mit ihrer Arbeit wichtige kultur- und auch wirtschaftspolitische Impulse geben.

Zudem schlagen wir vor, aus den zusaetzlichen Mittel fuer Bildung und Forschung ein laengerfristig anzulegendes, neues Forschungsprogramm zur Medienkompetenzforschung zu initiieren. Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft hat einstimmig festgestellt, dass im Bereich der Medienkompetenzforschung Defizite bestehen und dass es eine Verbeiterung der Forschungsaktivitaeten geben muesse. Diesen Hinweis greifen wir auf.

... (Auszug / Quelle: Pressemitteilung 28.09.11 SPD-Bundestagsfraktion)



Kommentare

29
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 29.09.2011

EHRENMEDAILLEN UND GOLDENE MASKEN

Die Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben hat für die Entwicklung von Kunst und Kultur, aber auch für das soziale Gesicht unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert, das zeigte die Ehrung von vier Persönlichkeiten der deutschen Amateurtheaterszene.

Mit der höchsten Auszeichnung des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT), der Ehrenmedaille, zeichnete der Verband am 17. September Dr. Dieter Staerk aus Saarbrücken/Saarland und Peter M. Wolko aus Karlsruhe/Baden-Württemberg aus.

Über die Goldene Maske für besondere Verdienste um das Amateurtheater, die in diesem Jahr erstmals vergeben wurde, freuten sich Elke Heilsberger aus Bargteheide/Schleswig-Holstein und Doris Schweitzer aus Lingen/Niedersachsen. Die Ehrung fand vor zahlreichen Gästen aus dem ganzen Bundesgebiet auf Schloss Geyerswörth in Bamberg statt.



Kommentare

29
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.09.2011

Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"?

Tagung der Bundesakademie Wolfenbüttel

kultur-fuer-alle-oder-produktion-der-feinen-unterschiede

Kulturelle Bildung ist als grundlegender Teil der Persönlichkeitsentwicklung, der Allgemeinen Bildung und inzwischen sogar der beruflichen Bildung anerkannt. Alle, die für die kulturelle Bildung arbeiten, sind davon überzeugt, dass sie damit den Menschen etwas Gutes tun.

Aber das schulische ebenso wie das außerschulische ästhetisch-kulturelle Bildungssystem sind kein herrschaftsfreier Raum. Die Künste, die auf sie bezogene kulturelle Bildung und die damit verbundenen Normen und Werte haben gesellschaftliche Funktionen -  Integrations-/Inklusionsfunktionen ebenso wie Abgrenzungs-/Exklusions-funktionen. Auf die "Distinktionsgewinne" durch kulturelle Habitusmerkmale hat der Kultursoziologe Pierre Bourdieu schon Ende der 1970er Jahre hingewiesen. Ist das ehrwürdige Ziel der "Kultur für alle" eine Illusion?

Was muss getan werden, damit kulturelle Bildung ihrem Anspruch auf demokratische Chancengleichheit der Teilhabe an Kunst und Leben gerecht wird? Oder löst sich die traditionelle Verbindung zwischen gesellschaftlichen Eliten, den Erscheinungsformen der Hochkultur und ihrer Nutzung sowieso schon auf, wie die Ergebnisse aktueller Elitenforschung in Deutschland vermuten lassen? Und was bedeutete das für die Zukunft kultureller Bildungsansätze?

Die Tagung zielt auf eine kritische Durchleuchtung der Ziele, Inhalte und Methoden kultureller Bildung mit Blick auf ihre angenommenen und tatsächlichen gesellschaftlich strukturellen Wirkungen. Sie ist gedacht für alle, die sich in Theorie, Praxis und Politik für die Wirklichkeit hinter den Behauptungen der gängigen Diskurse um kulturelle Bildung interessieren.

Programm und Anmeldung

Quelle: http://www.bundesakademie.de/kd.htm (29.09.2011, 09:15 Uhr)



Kommentare

29
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.09.2011

Theaterpäd. Fachforum SICHTEN XIII in Berlin

"MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit"

Kulturelle Vielfalt ist Realität in unserer modernen Einwanderungsgesellschaft. Gerade in der pädagogischen Praxis ist kulturelle Heterogenität der Normalfall. Für die theaterpädagogische Arbeit birgt das im Hinblick auf die interkulturelle Bildung viele Chancen. Denn das Theaterspielen lässt Freiräume für eine fantasievolle und kreative Auseinandersetzung mit Lebenswirklichkeiten entstehen. Kulturelle und soziale Grenzen verwischen - Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen gehen beim Theaterspiel in einen hoch partizipativen künstlerischen Prozess ein. Theater trennt nicht zwischen „wir“ und „ihnen“ – sondern entsteht nur in der Gemeinsamkeit.

Das Theaterpädagogische Fachforum SICHTEN für LehrerInnen, ErzieherInnen und MultiplikatorInnen aus den Bereichen der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung findet dieses Jahr zum 13. Mal statt und widmet sich in zwei Fachforumstagen am 4. und 5. November 2011 unter dem Titel "MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit" diesem spannenden Thema.

Veranstaltungsflyer

Quelle: http://www.lagstb.de/aktivitaten/fachforum-sichten/ (29.09.2011, 09:20 Uhr)



Kommentare

28
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 28.09.2011

KULTURRAT THÜRINGEN - KRITIK AM LANDESHAUSHALT 2012

ERFURT. Gegenwärtig wird der Entwurf des Landeshaushaltes 2012 in den Ausschüssen des Thüringer Landtages diskutiert.

Der Kulturrat Thüringen begrüßt, dass die Landesförderung von Kultur im Jahr 2012 in der Summe auf einem Niveau vorgesehen ist wie in diesem Jahr trotz eines insgesamt sinkenden Landeshaushalts. Zugleich kritisiert der Kulturrat Thüringen, dass bei einzelnen Positionen im Kulturbereich gekürzt und gestrichen werden soll, was nicht nachvollziehbar ist.

Positiv bewertet der Kulturrat unter anderem die Aufstockung der Mittel für die Kulturstiftung des Freistaats, die Förderung für Musik- und Literaturprojekte, für die Landesmusikakademie und für freie Theater sowie die moderat steigende institutionelle Förderung von Museen. Die vorgesehene Rückkehr der betreffenden professionellen Theater und Orchester zum Flächentarifvertrag sowie deren Planungssicherheit bis 2016 wird begrüßt.

Kritik übt der Kulturrat an Haushaltspositionen, die gekürzt und gestrichen werden sollen. Dazu gehören drastische Einschnitte bei Zuschüssen für Soziokultur von 619.000 (2011) auf 515.000 Euro sowie Investitionen in diesem Bereich, die von 200.000 Euro im Jahr 2010 auf null Euro (2011) auch 2012 bestehen bleiben sollen. Die Mittel für Digitalisierung von Kulturgut sollen fast halbiert werden von 388.000 (2011) auf 200.000 Euro.

Für die öffentlichen Bibliotheken soll, wie bereits bis 2008 praktiziert, ein eigener Haushaltstitel eingeführt und mit 500.000 Euro ausgestattet werden. Der Kulturrat fordert, Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden für Bibliotheken, Musik- und Jugendkunstschulen von null Euro (2011/12) auf das Niveau von 2010 in Höhe von einer Million Euro im Landeshaushalt einzustellen. Die Projektförderung von Museen soll von 285.000 auf 500.000 Euro erhöht werden, fordert der Kulturrat.

Der Kulturrat Thüringen erwartet vom Thüringer Landtag als gewählter Volksvertretung deutliche Signale für das Kulturland Thüringen. Er soll sich als Haushaltsgesetzgeber zur Breite, Vielfalt und Qualität von Kultur in Thüringen verbindlich erklären und entsprechende Finanzmittel bereitstellen, so die Position des Kulturrats Thüringen.

Quelle: Medieninformation Kulturrat Thüringen



Kommentare

21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

13. OKTOBER - TAG DER SOZIOKULTUR!

Am 13. Oktober  findet - in diesem Jahr erstmalig - der bundesweite "Tag der Soziokultur" statt. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen im Netz und vor Ort will die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, die Soziokulturellen Landesverbände und Zentren die öffentliche Aufmerksamkeit auf die vielen Gesichter der Soziokultur vom Kunst- bis zum Theaterprojekt lenken. Unter dem Motto „vernetzt.“ können und sollen sich Akteure, Freunde, UnterstützerInnen miteinander vernetzen.

Nähere Informationen finden sich unter www.tag-der-soziokultur.de



Kommentare

21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Start des Programms Kulturagenten für kreative Schulen

Das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ beginnt. Ab 15.09.2011 sind 46 Kulturagent/innen an insgesamt 138 Schulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen im Einsatz.

Sie entwickeln in den kommenden vier Jahren zusammen mit den Schüler/innen, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Künstler/innen sowie Kulturinstitutionen vor Ort ein vielfältiges Angebot der kulturellen Bildung und künstlerische Projekte. Sie unterstützen die Schulen und Kulturinstitutionen beim Aufbau langfristiger Kooperationen. Die Kulturagenten betreuen jeweils ein lokales Netzwerk von drei Schulen.

Mit dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche, die bislang nur in geringem Maße Zugang zu Kunst und Kultur haben, nachhaltig für Kunst und Kultur begeistert werden. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Kunst Wertschätzung erfährt, sich entfalten kann und die Auseinandersetzung mit ihr geführt wird. Dadurch soll Kindern und Jugendlichen die Bildung und Stärkung ihrer Persönlichkeit ermöglicht und die Chance eröffnet werden, künftige Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit zu werden. Teilhabe an Kunst und Kultur soll fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen werden. In den Kulturinstitutionen und den mit ihnen assoziierten Künstler/innen sieht das Programm zentrale Partner. Museen, Konzerthäuser, Bibliotheken, Theater und Kulturzentren erreichen in den Schulen ihr künftiges Publikum. Gemeinsam sollen Wege und Möglichkeiten gesucht werden, wie sich Schulen und ihre Kulturpartner einander öffnen und modellhafte Kooperationen entwickeln können.

„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., conecco UG – Management städtischer Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Quelle: Infobrief Kulturstiftung des Bundes vom 15.09.2011



Kommentare

21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Schulen kooperieren mit Kultur (Kinder zum Olymp!)

Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung

Neue Ideen sind gesucht!
Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder jedes Jahr bundesweit zu einem Wettbewerb für Schulen auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln.

Gemeinsam mit außerschulischen Partnern – kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. Kinder zum Olymp! sucht nicht nur Einzelprojekte, sondern möchte darüber hinaus die Schulen mit dem überzeugendsten Kulturprofil auszeichnen, Schulen, in denen die Künste fächerübergreifend den Alltag prägen.


Seit 2009 gehört Kinder zum Olymp! zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben.

Quelle: http://www.kinderzumolymp.de/cms/Wettbewerb.aspx (21.09.2011, 10.09 Uhr)

Infos



Kommentare

21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Keine Generationenfrage

Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte für das 1. Halbjahr 2012

Die soziokulturelle Szene bemüht sich, die Qualität ihrer Angebote zu steigern, und setzt dabei auf Kooperation, Vernetzung und Pragmatismus. Diese Bestandsanalyse der »Soziokultur à la carte« ist mittlerweile mehr als zwanzig Jahre alt und hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Auch heute dienen die alten Werte als Leitmotiv für’s soziokulturelle Engagement. Von der anderswo oft beklagten »Überalterung« findet sich jedoch keine Spur.

Ein Beispiel für den Generationenwechsel: Mehr als die Hälfte der BesucherInnen der Soziokulturellen Zentren ist auch heute jünger als 40, ein Viertel ist unter 20Jahre alt. Die Initiativen rund um die einstigen »Bürgerhäuser neuen Typs« stehen mit ihren Angeboten  für Kontinuität wie für Wandel.

Nach wie vor zählen bürgerschaftliches Engagement, die Neugierde auf interkulturelle Begegnungen und das Innovative aus Kunst und Kultur. Soziokultur ist Vielfalt aus Prinzip. Der alte Gegensatz zwischen Soziokultur und Hochkultur ist längst überwunden, auch wenn er noch in manchen Köpfen spukt. Freies Theater steht neben Punk und Poetry Slam, Public Viewing neben Kino und Tanz. Ausstellungen und Lesungen gehören ebenso dazu wie Stadtteilkulturarbeit, Karaoke oder Dj-ing, Geschichtswerkstätten oder die Beschäftigung mit Fußball. Offene Angebote für Kinder und Jugendliche sind ebenso selbstverständlich wie Gendermainstreaming oder das Eintreten für Good Governance.

Der Fonds Soziokultur fördert diese Dynamik und Offenheit – über alle Generationen hinweg.

Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/html/sozioset.html (21.09.2011, 9.54 Uhr)

Infos



Kommentare

21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Eine Chance für die Jugend

Zusätzliches Förderprogramm des Fonds Soziokultur für junge Kulturinitiativen

Engagement ist auch in der Soziokultur keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer besonderen Motivation und Unterstützung. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erste persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammeln wollen und dabei viele – vor allem auch finanzielle Hürden überwinden müssen.

Mit seinem zusätzlichen Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern.

Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/html/sozioset.html

Weitere Infos



Kommentare

21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

BUCHTIPPS * Theaterpädagogik * KSK *

Ein Praxisbuch der Theaterpädagogik bietet die Neuerscheinung "Protokolle theaterpädagogische Praxis". Das Buch bietet einen praktischen Exkurs zur Erarbeitungspraxis am Beispiel von 5 Inszenierungen. Es ist eine Dokumentation der Multiplikatorenfortbildung "Interkurs" und bietet Konzepte und Verfahren der theaterpädagogischen Praxis.  Es ist damit ein anwendungsbezogenes Praxishandbuch "Dieses Arbeitsbuch bietet verschiedene Ansätze für die szenische Auseinandersetzung mit den angeführten Theatertexten. Die Fülle der Übungen, theatralen Verfahrensweisen und Reflektionen macht das Buch für Anfänger, Fortgeschrittene und Studierende der Theaterpädagogik, aber auch für erfahrene Theaterpädagoginnen und -pädagogen zu einer wahren Fundgrube" (Klappentext).

"Protokolle der Theaterpraxis" (300 Seiten, Schribi-Verlag Berlin, ISBN 978-3-86863-064-0). Das Buch kann beim BDAT (www.bdat.info) für nur 15,- € bestellt werden.

Ein ganz anderes Praxisbuch bietet die Veröffentlichung "Künstlersozialversicherungsgesetz - Hintergründe und aktuelle Anforderungen" . Dieses Buch gibt einen umfassenden und übersichtlichen Einblick in die Fakten und Umstände rund um das Thema Künstlersozialversicherung. Dieses Buch wird KOSTENLOS durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben!

"Künstlersozialversicherungsgesetz - Hintergründe und aktuelle Anforderungen" (224 Seiten, BMAS, ISBN 978-3-00-020400-5). Das Buch kann beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (www.bmas.de) bestellt werden.



Kommentare

21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

WICHTIGE NEWS aus der BDAT-Bundesversammlung

Vom 17.-18. September tagte die Bundesversammlung des BDAT (Bund Deutscher Amateurtheater) in Bamberg. Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Deutschen Amateurtheater warteten mit Neuigkeiten und wichtigen Informationen für die Landesverbände und Mitgliedsbühnen auf.

WICHTIGE NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN GAB ES U.A. ZU DEN THEMEN:

KSK-Ausgleichsvereinbarung * Modellprojekt Bundesfrei-willigendienst * BDAT Projekte 2012 * Satzungsänderung * Situation Frequenzbereichsplanverordnung

Eine Berichterstattung zu den Ergebnissen und wichtigen Mitgliedsinformationen findet sich unter theatriumblogger.wordpress.com



Kommentare

20
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 20.09.2011

20 Jahre Theater "Die Schotte" in Erfurt

Am vergangenen Wochenende feierte die "Die Schotte" würdig und mit zahlreichen Gästen das 20-jährige Bestehen des Theaters und Ensembles in Erfurt. Neben Sekt, Saft und Soda, Brezeln und fruchtbaren Foyergesprächen gab es eine anekdotenreiche Festrede von Renate Lichnok und Grußworte der kulturellen und kulturpolitischen Prominenz des Landes. Mit der Inszenierung "Problem, Alter?" fand der Abend natürlich einen jungen und theatralischen Abschluss.

Unser Zitat des Tages:
"Die Schotte ist der rede Beleg dafür, dass Theater nicht rezeptiv ist, sondern aktiv!"
(Dr. Wurzel, Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen)

Weitere treffliche Zitate und ein kurzer Bericht zur Veranstaltungen findet sich HIER.



Kommentare

06
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 06.09.2011

Kulturstiftung des Bundes legt drei neue Förderfonds auf

Seit Anfang September laufen die Bewerbungsfristen für drei neue Programme der Kulturstiftung des Bundes.

Doppelpass, der Fonds für Kooperationen im Theater fördert Kooperation von freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern.

Der Tanzfonds Erbe soll Künstlern und Kompagnien die gezielte Neu-Aneignung oder Rekonstruktion herausragender historischer Werke des Tanzes ermöglichen.

Der Tanzfonds Partner fördert Partnerschaften zwischen Tanzinstitutionen und Schulen.

Weitere Informationen zu den Programmen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.kulturstiftung-bund.de/doppelpass und www.tanzfonds.de

Quelle: Infobrief Kulturstiftung des Bundes vom 05.09.2011



Kommentare