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KULTURNEWS

Februar 2012

29
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 29.02.2012

E-BOOK-TIPP - NEUE DRAMATIK AUS POLEN ZUM DOWNLOAD!

Unter der Schirmherrschaft von Theater der Zeit erscheint ein E-Book mit 14 polnischen Dramen in der deutschen Übersetzung, unter denen sich 8 Stücke befinden, die im Rahmen des Theaterslams präsentiert wurden, eines Treffens der polnischen Dramatiker mit Berliner Publikum, organisiert im November 2011 von der Akademie der Künste, der Agencja Dramatu und dem Polnischen Institut in Berlin.

HIER DOWNLOADEN

Es ist eine Auswahl der Stücke, die in den Jahren 2001-2011 von den interessantesten polnischen Dramatikern geschrieben wurden. Die gesammelten Dramen wurden in Polen wie auch im Ausland veröffentlicht und aufgeführt, einige von ihnen vielmals mit Preisen ausgezeichnet. Die Autoren der Übersetzungen sind Andreas Volk, Doreen Daumee, Roswitha Matwin-Buschmann und Bernhard Hartmann. Herausgeber des E-Books ist Agencja Dramatu.

[Quelle: Theater der Zeit / 28.02.2012]



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29
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 29.02.2012

SCHON IMMER GEWUSST: DIE WIEGE DES SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATERS STEHT IN THÜRINGEN!

Karl Uwe Baum, Landeschef des Landesamateurtheaterverbandes Sachsen (LATS) plant eine Publikation zur Geschichte des nichtprofessionellen Theaters im sächsischen Raum und dies berührt - allein ob der historischen Verknüpfungen - auch das heutige Thüringen. Eine Anekdote besagt, laut Karl Uwe Baum: ... Dass in Gotha der Landesfürst einen Schlaganfall bekommen habe, weil ihn die Aufführung einer Sächsischen Amateurgruppe so aufgeregt hat. ...

Mehr zur Neuordnung der Amateurtheaterszene in Sachsen, den Vorsitzenden des Landesverbandes und zum Buchprojekt gibt es HIER zu lesen [Quelle: Dresdner Neuesten Nachrichten / 29.02.2012]



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24
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 24.02.2012

"ANTWORTEN" IM THÜRINGER LANDTAG ZUM DILEMMA DER BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVE FÜR DIE FREIE KULTUR- UND THEATERSZENE

Am gestrigen Tag wurde innerhalb der Plenarsitzung des Thüringer Landtags eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Situation der freien Theaterszene und der Soziokultur in Folge der kleinen Haushaltsperre - in kaum zu übertreffener Weise - weitesgehend nicht beantwortet.

Die konkreten Fragestellungen waren:

Auswirkungen der „kleinen Haushaltssperre“ auf die freie Szene Thüringens

Die „kleine Haushaltssperre“ gefährdet unter anderem auch die freie kulturelle Basis im Freistaat. Nach Angaben des Thüringer Theaterverbandes sind diverse Projekte und Inszenierungen der 18 Mitgliedsbühnen unter diesen Umständen nicht realisierbar. Dadurch ist auch die soziale und kulturelle Teilhabe vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht mehr gewährleistet.

Ich frage die Landesregierung:

  1. Welche konkreten Projekte, Initiativen, Vereine und/oder Verbände der freien Szene und der Soziokultur sind in welchen Höhen (in Euro) von der „kleinen Haushaltssperre“ betroffen?
  2. Gab es bereits Gespräche zwischen dem TMBWK und dem TFM zur Rücknahme der kleinen Haushaltssperre für einzelne oder alle Projekte in den Bereichen freie Szene und Soziokultur, wenn ja, mit welchem Ergebnis und wenn nicht, wie begründet dies die Landesregierung?
  3. Wie bewertet die Landesregierung die personelle und wirtschaftliche Struktur der freien Szene?
  4. Wie plant die Landesregierung der Arbeit freier Träger in den Bereichen kulturelle Bildung, soziale Teilhabe und soziokulturelle Arbeit künftig auch finanziell gerecht zu werden?

Dr. Birgit Klaubert

Die Antwort darauf und auf eine weitere Nachfrage der Abgeordeten Astrid Rothe-Beinlich von den Grünen gibt es HIER (Video Nr. 2 ab etwa 15:50 min - also ziemlich am Ende sowie Video Nr. 3 gleich zu Beginn) zu hören und zu sehen. [Quelle: plenum online Thüringen]

Im Ergebnis dieser kleinen Anfrage veröffentlichte die Fraktion Die Linke ein Pressemitteilung, die HIER nachzulesen ist. [Quelle: PM Die Linke 23.02.2012]



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23
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 23.02.2012

IDEEN FÜR DIE BILDUNGSREPUBLIK

Bereits zum zweiten Mal ruft die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ aus – gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Vodafone Stiftung Deutschland. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die in vorbildlicher und nachhaltiger Weise mehr Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ermöglichen.

Bewerbunszeitraum: 08.02. - 02.04.2012

Infos und Quelle



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23
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 23.02.2012

BEWIRSCHAFTUNGSRESERVE UND SPARKOMPROMISSE ...

THÜRINGEN. Statt 60 Mio. € Einsparungen sind aktuell nur noch 41 Mio. € (Bewirtschaftungsreserve) gefordert ... Dies ist ein Drittel einer guten Nachricht.

Über den Sparkompromiss in Thüringen berichtet auch das Deutschlandradio Kultur - HIER zu lesen und zu hören [Quelle: dradio.de]

Die Handhabung der - respektive die Betroffenheit von den - dennoch erforderlichen Kürzungen scheinen nun jedoch ganz unsolidarisch in der kulturellen Szene verteilt zu werden. Institutionelle Einrichtungen sind auf Grund des "Bonus der vertraglichen Bindung" per se und bereits im Vorfeld vom Kürzungskonzert verschont. Aus den aktuellen Äußerungen des Thüringer Kultusministers läßt sich schließen, dass auch die als Leuchttürme aufgefassten großen Kulturevents  keine größeren finanziellen Einschnitte zu verkraften haben.
Wo könnte dann aber noch gekürzt werden? Aus fehlendem besseren Wissen heraus (leider fehlen hierzu die offiziellen Verlautbarungen) läßt sich vermuten, dass es dann u.a. noch jene betreffen kann, die als kleinere, freie Kulturprojekte gelten. Vermutlich wird somit die Basiskultur, die Kinder- und Jugendarbeit, das freie, bürgerschaftliche Engagement die Kürzungen zu verkraften haben. Ob sie es verkraften können, kann an dieser Stelle bereits diagnostiziert werden: Nein! Sollte also diese Spekulation sich bewahrheiten, ist mit erheblichen Zusammenbrüchen auf breiter Basis zu rechnen. Die freie Szene, Kinder- und Jugendtheater, soziokulturelle Einrichtungen, soziale Initiativen und Projekte und die Maxime einer "Kultur für Alle" sind damit massiv bedroht.

Gleichsam würde damit auch auf kultureller Ebene dokumentiert, was gesamtgesellschaftlich bereits spürbar ist. Die Entfremdung von den bürgerschaftlichen Wurzeln einer Gesellschaft und die Parallelwelt einer auf Außenwirkung fixierten Elite.

Wir (die freie und basiskulturelle Szene) sind einzeln betrachtet nicht groß, aber wir sind viele. Wir sollten es deshalb im übertragenen Sinne mit Joachim Ringelnatz halten:

"Kinder, ihr müsst euch mehr zutrauen! Ihr lasst euch von Erwachsenen belügen Und schlagen. - Denkt mal: fünf Kinder genügen, Um eine Großmama zu verhauen."

[Mathias Baier]




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23
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 23.02.2012

GRÜNE WOLLEN FREIE KUNST- UND KULTURSZENE THÜRINGENS STÄRKEN

Im Ergebnis eines gestrigen Treffens von Vertretern der Soziokultur und der freien Theaterszene mit der Thüringer Landtagsabgeordeten Astrid Rotha-Beinlich positionieren sich Die Grünen und unterstützen die öffentliche Stellungnahme der des Thüringer Theaterverbandes, der LAG Soziokulturelle Zentren und der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V.

„Wir fordern, dass sich Kulturminister Matschie nicht nur um große Leuchtturmprojekte kümmert, sondern sich auch für den Erhalt der kulturellen Vielfalt durch soziokulturelle Zentren, Kulturinitiativen sowie die freie Theaterszene zuständig fühlt“

GESAMTER PRESSEBEITRAG [Quelle: DeutschlandToday / 20.02.2012]


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23
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 23.02.2012

OFFENER BRIEF DES LITERATURRATES

Offener Brief des Thüringer Literaturrates an Minister Matschie zur Bewirtschaftungsreserve



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21
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 21.02.2012

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVEN UND ÖFFENTLICHEN STATEMENTS

... manchmal möchte man doch lieber Wagner heißen und wirklich kulturell hochkarätiges offerieren, denn in den Niederungen der kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Ambitionen zu agieren ... denn eines ist einem damit offenkundig gewiss, sowohl die rasche Aufmerksamkeit der Presse, wie auch die keine 24 Stunden später bekundete, öffentliche Solidarität der Kulturpolitik ... hierzu mag nun jeder denken, was er mag, spannend bleibt dann doch die eine Frage: Wo befinden sich eigentlich die Stellen an denen es im Moment nicht brennt?

Aufklärungen und Anregungen hierzu findet man u.U. im aktuellen Beitrag der Thüringer Allgemeine

[Quelle: Thüringer Allgemeine / 21.02.2012 / von Frauke Adrian]



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21
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 21.02.2012

BEWERBUNG FÜR UNIDRAM 2012 IN POTSDAM BEGINNT

Das 19. Internationales Theaterfestival UNIDRAM findet in Potsdam vom 30. Oktober – 3. November 2012 statt.

Auch in diesem Jahr werden wieder 12 Theatergruppen nach Potsdam eingeladen. UNIDRAM wird wieder ein Forum für freies Theater aus Ost-, West- und Mitteleuropa sein, das Raum für Begegnung unterschiedlicher Theaterformen bietet. Nicht nur modernes, inhaltlich oder formal innovatives Theater steht dabei im Mittelpunkt, sondern vor allem der mehrstimmige Dialog verschiedener Kulturen. Nicht allein um die jeweilige Produktion geht es also, sondern auch um intensiven Austausch, um persönlichen und langfristigen künstlerischen Kontakt.

Bewerbungen zum Festival bis zum 31.03.2012

weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter www.unidram.de



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20
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 20.02.2012

ABSCHIED VON EBERHARD LANGENFELD - EIN THÜRINGER KULTURRIESE

Als tragender Atlas, als strahlender Ritter, als ehrwürdige Eminenz und selbst als Saurier der Kultur in Thüringen wurde Eberhard Langenfeld zu seiner Verabschiedung von den unzähligen Gästen am vergangenen Freitag im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur beschrieben und sogar besungen. Wir möchten jedoch sogleich unsere Hoffnung bekundet, dass Menschen wie Eberhard Langenfeld nicht einer aussterbenden Art angehören. Wie bedeutend die Rolle einer über alle künstlerischen Sparten hinweg anerkannten und kompetenten Persönlichkeit - wie sie Eberhard Langendfeld verkörpert - ist, zeigte die lange Reihe der Gäste zu seiner verdienten Verabschiedung aus dem aktiven Dienst in Sachen Kultur. Vertreter aller kultureller Landesverbände, zahlreicher kultureller Einrichtungen und Initiativen bedankten sich für das jahrelange engagierte Wirken mit bewegenden Worten, kreativen Präsenten und kleinen kulturellen Programmpunkten. Eine Ehrbekundung der Thüringer Kultur, die gleichermaßen Wehmut (und auch einzelne Tränen) um den Abschied und die große Anerkennung eines Lebenswerkes manifestierte.

In der Vielfalt dieser Anerkennungen und der liebevollen Gestaltung des kleinen, würdigen Festaktes zeigte sich die Bedeutung einer Identifikationsfigur, wie sie Eberhard Langenfeld in seinem jahrelangen Wirken für die einzelnen Kulturträger in Thüringen verkörperte. Nicht zuletzt aus seinem Agieren für die fundamentalen Belange der freien Kulturszene sind Erungenschaften wie das Projektmanagerprogramm und das Programm für jugendkulturelle Mitarbeiter hervorgegangen - Landesprogramme, um die uns zahlreiche Kulturträger in anderen Bundesländern mit Recht beneiden. Ein guter Anlass für uns, als Thüringer Theaterverband, ihm die "Goldene Maske" des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) für sein herausragendes Engagement um das Thüringer Amateurtheater zu ehren. Ebenso golden war die Anerkennung, die Eberhard Langenfeld von Seiten der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen erfuhr. Sie würdigten Ihn mit einer "Goldenen Eintrittskarte" für alle soziokulturellen Mitgliedszentren für das kommende Jahr. Geehrt wurde er ebenso von Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater in Thüringen.

Eberhard Langenfeld hat in seiner jahrelangen Tätigkeit im Kulturressort des Thüringer Ministeriums eine eigene Ära geprägt, fundamentale und wegweisenden kulturelle Impulse gesetzt und das Kulturland Thüringen mit seiner Handschrift und dem Rüstzeug für eine nachhaltige und nachhallende Zukunft versehen. Hierfür möchten wir ihm auch an dieser Stelle im Namen der freien, kulturellen Initiativen, der soziokulturellen Zentren, der Amateurtheater und freien Theaterschaffenden herzlich danken.

[Mathias Baier] / Bilder finden sich HIER



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

KULTURRAT THÜRINGEN FORDERT RÜCKNAHME DER BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVE

Der Kulturrat Thüringen e.V. fordert Finanzminister Wolfgang Voß auf, dringend die Bewirtschaftungsreserve zurückzunehmen, um eine ausreichende Finanzierung der Projektförderungen im Kulturbereich zu ermöglichen. Damit unterstützt das Gremium die Anliegen verschiedener kultureller Vereine und Einrichtungen, die bislang keine Zusagen über die Höhe der Fördergelder in diesem Jahr bekommen haben, weil auch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 20 Prozent seiner geplanten freiwilligen Ausgaben zurückhalten muss.

„Sollte die Bewirtschaftungsreserve bestehen bleiben, ist die Existenz und Arbeitsfähigkeit vieler Vereine und Einrichtungen akut gefährdet. Nicht nur die Fortführung von Projekten, sondern auch die Kontinuität kultureller Angebote besonders für Kinder und Jugendliche stehen in Frage. Das wäre kulturpolitisch und gesellschaftlich fatal“, sagte Prof. Klaus Nerlich, Präsident des Kulturrat Thüringen e.V.

Hintergrund:
Der Kulturrat Thüringen e.V., in dem sich acht kulturelle Fachverbände regelmäßig beraten, wurde im Februar 2011 gegründet. Sein Ziel ist es, der  Kultur im Freistaat eine angemessene öffentliche Geltung zu  verschaffen und deren Entwicklung zu fördern. Mitglieder sind der Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V., der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V., der Thüringer Literaturrat, der Thüringer Museumsverband e.V., der Landesmusikrat Thüringen e.V., die LAG Soziokultur Thüringen e.V., der Deutsche Bühnenverein Landesverband Thüringen.

Quelle: PM des Kulturrat Thüringen e.V., 17.02.2012



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

THEATERTREFFEN 2012: DIE ZEHN AUSGEWÄHLTEN INSZENIERUNGEN

Rund 430 Inszenierungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben die sieben Mitglieder der Theatertreffen-Jury in den letzten Monaten gesichtet und diskutiert. Nun wurden die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen ausgewählt, um diese im Mai in Berlin zu präsentieren. Zur Theatertreffen-Jury gehören in diesem Jahr die Theaterkritikerinnen und -kritiker Vasco Boenisch, Anke Dürr, Ulrike Kahle-Steinweh, Ellinor Landmann, Christoph Leibold, Christine Wahl und Franz Wille.

Das Ergebnis der gestrigen Jury-Schlusssitzung wurde soeben bekannt gegeben – hier ist die Auswahl für das Theatertreffen 2012 (4.–20. Mai):

  • „Before Your Very Eyes“ von Gob Squad. Gob Squad / Campo, Gent / Hebbel am Ufer, Berlin u. a.
  • „Faust I+II“ von Johann Wolfgang von Goethe. Regie Nicolas Stemann. Salzburger Festspiele / Thalia Theater, Hamburg
  • „Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose“ von Sarah Kane. Regie Johan Simons. Münchner Kammerspiele
  • „Hate Radio“ von Milo Rau. International Institute of Political Murder, Berlin, Zürich / Hebbel am Ufer, Berlin u. a.
  • „John Gabriel Borkman“ von Henrik Ibsen. Regie Vegard Vinge, Ida Müller und Trond Reinholdtsen. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin / Nordwind Platform und Festival u. a.
  • „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“ von René Pollesch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
  • „Macbeth“ von William Shakespeare. Regie Karin Henkel. Münchner Kammerspiele
  • „Platonov“ von Anton Čechov. Regie Alvis Hermanis. Burgtheater, Wien
  • „Die (s)panische Fliege“ von Franz Arnold und Ernst Bach. Regie Herbert Fritsch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
  • „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen. Regie Lukas Langhoff. Theater Bonn

Quelle: Newsletter der Berliner Festspiele 17.02.2012



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

WAS GEHT II -- WAS KÖNNEN WIR, WAS NUR WIR KÖNNEN

Kongress 28. - 30. März 2012 im Deutschen Theater Berlin

Ein Kongress zu den besonderen Kompetenzen, Aufgaben und Arbeitsweisen von Theaterpädagogen am Theater veranstaltet vom Arbeitskreis Theaterpädagogik der Berliner Bühnen und dem Institut für Theaterpädagogik, UdK Berlin in Kooperation mit der Dramaturgischen Gesellschaft und gefördert aus den Mitteln des Deutschen Bühnenvereins.



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

PRAXISBEISPIELE GESUCHT! - FÜR TAGUNG "KUNST UND KULTUR VON ANFANG AN"

„Call for Practice“ für die Tagung „Kunst und Kultur von Anfang an“

Im Oktober wird die Stadt Dresden gemeinsam mit der BKJ die Tagung "Kunst und Kultur von Anfang an! Interdisziplinäre Begegnungen" (10.-14.10.2012) durchführen, bei der nicht nur debattiert und präsentiert werden soll, sondern Kunst und Kultur für die Jüngsten auch ganz praktisch erfahrbar werden soll. Dafür suchen wir vorbildliche Praxisbeispiele.

Haben Sie Interesse, Ihre Angebote für Kinder von 0-6 oder auch iIhre Produktionen für diese Altersgruppe während der Tagung in Dresden anzubieten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise!

Ausschreibung: PDF | 1 Seite | 81 MB [Quelle:bkj.de]



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

LEBENSWELTEN (DE)KONSTRUIEREN - KONGRESS ZUM THEATERUNTERRICHT IN SCHULEN

Der Bundesverband Theater in Schulen lädt ein zum bundesweiten Kongress zum Theaterunterricht in der Sekundarstufe I. Die Veranstaltung befasst sich mit dem Thema „Lebenswelten (de-)konstruieren. Theaterunterricht in der Sekundarstufe I ist anders!“

Folgenden Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresses:

  • Ist der Theaterunterricht an allen Schultypen der Sekundarstufe I gleichermaßen erfolgreich?
  • Entsprechen die bisher existierenden Unterrichts-Konzepte im Fach Theater den Anforderungen, die der Unterricht in der Sekundarstufe I stellt?
  • Kommt das „Bildungsgeschenk“ Theaterunterricht allen Jugendlichen dieser Altersstufe gleichermaßen zu Gute?
  • Bedarf der Theaterunterricht in der heutigen Bildungssituation neuer Impulse und Konzepte?

Veranstaltungsort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg

Programm und Anmeldeformular: PDF | 8 Seite | 968 KB [Quelle: bkj.de]



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

TAGUNG KULTUR.BILDUNG IN BAMBERG

Am 16. und 17. März 2012 findet in Bamberg eine Tagung zu Kultureller Bildung in Kommunen, Schulen, Kigas und Kitas statt. Angesprochen sind Pädagogen, Erzieher und Kulturschaffende. Vorträge, Thementische und Workshops bieten Raum und Zeit für Information, Austausch, Vision und Praxis. 

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich HIER [Veranstalter Kultur- und Schulservice Bamberg]



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16
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 16.02.2012

STÄRKERE ZUSAMMENARBEIT IN DER KULTUR VON BUND, LÄNDERN UND KOMMUNEN

Berlin: Vertreter von Ländern und Kommunen haben sich am Mittwoch Nachmittag vor dem Kulturausschuss für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden im Bereich der Kultur ausgesprochen. Kultur sei keine Frage von Zuständigkeiten, sagte die Ausschussvorsitzende Monika Grütters (CDU) zum Auftakt des öffentlichen Expertengesprächs, sondern eine Frage des gesamtstaatlichen Zustands. Unterschiedlich wird jedoch bewertet, wie weit diese Zusammenarbeit gehen soll, um den finanziell angeschlagenen Kommunen bei der Finanzierung ihrer Kulturausgaben gehen soll. Gemäß des letzten Kulturfinanzberichts aus dem Jahr 2010 tragen die Kommunen durchschnittlich 44,4 Prozent der Kulturausgaben Deutschlands, die Länder 43 und der Bund 12,6 Prozent. … WEITERLESEN

[Quelle: Informationsdienst Deutscher Bundestag]



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16
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 16.02.2012

KINDER- UND JUGENDARBEIT UNTER GESTALTUNGSDRUCK …

Unter dem Titel „Kinder- und Jugendarbeit unter Gestaltungsdruck. Zur Notwendigkeit, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zu erhalten und weiter zu entwickeln“ hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in seiner Sitzung am 24./25. November 2011 ein neues Positionspapier verabschiedet.

Kinder- und Jugendarbeit sieht sich zunehmend paradoxen Erwartungen und Anforderungen ausgesetzt. Die demographische Entwicklung führt zu einem geringer werdenden Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung, so dass diese politisch immer weniger Beachtung finden. Fachliche Angebote sowie die Interessenvertretung für diese Altersgruppe durch Kinder- und Jugendarbeit drohen deshalb ins politische Abseits zu geraten. Demgegenüber wird die nachwachsende Generation immer bedeutsamer, sie wird die Zukunftsaufgaben der Gesellschaft zu lösen haben. Deshalb steht die Ausschöpfung aller Bildungsreserven hoch im Kurs.

Das Fördern ganzheitlicher Bildung und sozialer Verantwortung, wie es aktuell auch im Zusammenhang mit der Entwicklung einer eigenständigen Jugendpolitik gefordert wird, ist aber gerade die zentrale Leistung der Kinder- und Jugendarbeit. Sie ist der einzige institutionell gesicherte und staatlich geförderte Ort, an dem Kinder und Jugendliche eigenständig gestaltbare und auslotbare Erfahrungsräume nutzen können, in denen nicht Erwachsene mit ihren Erwartungen Orientierungspunkte bilden und in denen eine Lernkultur vorherrscht, die auf Erfahrungen des alltäglichen Lebens setzt und so nachhaltige Wirkung auf Bildungsprozesse entfaltet.

ZUM POSITIONSPAPIER

[Quelle: bkj.de]



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15
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 15.02.2012

DIE PROVINZ LEBT: KULTUR AUF DEM LAND

Buch als kostenloser pdf-Download

Die Provinz lebt: Kultur auf dem Land
Kulturrat stellt Buch "Kulturlandschaft Deutschland" kostenlos ins Netz

Berlin, den 15.02.2012. Kultur findet nicht nur in den großen Städten statt. Sie lebt genauso vielfältig und facettenreich in den Kommunen und im ländlichen Raum – auch wenn sie von dort vielleicht seltener in die überregionalen Feuilletons gelangt.

Auf dem Land ist die Kultur nah bei den Menschen und braucht eine Infrastruktur, die sich mit dem kulturellen Erbe der Region befasst, die in kulturelle Bildung vor Ort investiert und den Künsten und Künstlern Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ohne diese Grundlagenarbeit in der Fläche, ohne den Reichtum der föderalen Kulturlandschaft in der Bundesrepublik gäbe es auch nicht die strahlenden Leuchttürme in den Großstädten. Und wer meint, in den Landkreisen wäre die Kulturarbeit provinziell, verstaubt und weniger avanciert als in den urbanen Zentren, der wird durch die Beiträge in dem Band des Deutschen Kulturrates "Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt" eines Besseren belehrt.

Die Publikation "Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt" steht Ihnen nun kostenlos im Internet als pdf-Datei zur Verfügung.

Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt
Aus politik + kultur 5
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
Vorwort: Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB
113 Seiten
Preis der gedruckte Ausgabe: 9,90 Euro, pdf-Datei: kostenlos

Als Buch zu beziehen über jede Buchhandlung (ISBN 978-3-934868-23-6) oder unter: http://www.kulturrat.de/shop.php

Kostenlos als pdf-Datei unter: http://www.kulturrat.de/dokumente/buecher/kulturlandschaft.pdf

Quelle: PM des Deutschen Kulturrates vom 15.02.2012



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14
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 14.02.2012

DER WIDERSTAND WÄCHST – DIE NOT DER FREIEN SZENE IN GANZ MITTELDEUTSCHLAND

U.a. im Ergebnis der Appelle zahlreicher Thüringer Landesverbände wächst der Unmut über und der Druck auf die von Finanzminister Wolfgang Voß verordnete kleine Haushaltssperre. Diese bedroht die Arbeit der freien kulturellen und sozialen Träger in Thüringen akut.

Aktuell berichtet hierzu die OTZ. HIER nachzulesen

[Quelle: OTZ /  14.02.12 / von Jens Voigt]

Auch in den anderen Bundesländern Mitteldeutschlands wächst die Not und der Unmut in der freien Theaterszene.

Hierzu berichtet der Deutsche Kulturrat ausführlich auf seinem nmz-Blog. HIER nachzulesen

[Quelle: Nachrichtenagentur dapd / via Deutscher Kulturrat ]

weitere Presseberichte:

Appell der Thüringer Sozialministerin an Regierungschefin Lieberknecht, HIER nachzulesen
[Quelle: Thüringer Landeszeitung / 09.02.2012 / von Hartmut Kaczmarek]
 
Voß verteidigt Sparpolitik, HIER nachzulesen [Quelle: dapd / 10.02.2012 / via Thüringer Allgemeine]
 
Kleine Haushaltssperre bedroht soziale Beratungsstellen, HIER nachzulesen [Quelle: dapd /12.02.2012 / via Thüringer Landeszeitung]
 
Politische Jugendverbände besorgt, HIER nachzulesen [Quelle: Deutschland today / 13.02.2012]


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