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KULTURNEWS

März 2012

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MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.03.2012

HAMBURGER RESOLUTION

Am 23.03. und 24.03. fand unter dem Titel „Lebenswelten (de-)konstruieren – Theaterunterricht in der Sekundarstufe I ist anders“ ein großer Bildungskongress – organisiert vom BV TS in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg statt.

Am Ende verabschiedete der BV TS eine „Hamburger Resolution zum Theaterunterricht in der Sekundarstufe I“.



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

KULTURINFARKT oder REICHT DAS HALBE GELD FÜR DIE KULTUR?!

"Der Kulturinfarkt" titelt ein Buch, dass am 20. März erscheinen wird und heute bereits für rege Diskussionen, Polemik und Empörung sorgt. Das Autorenkollektiv um Stephan Opitz (Kulturreferatsleiter in Schleswig-Holstein), Dieter Haselbach (Soziologe ) sowie Pius Knüsel und Armin Klein (Kulturmanager und –wissenschaftler) sorgen mit steilen Thesen im Vorfeld der Buchveröffentlichung für Unmut im Kulturland.

Auf die Hälfte der subventionierten Theater, Museen und Bibliotheken könne verzichtet werden, lautet eine der zentralen Thesen der Autoren ... und solch eine These bleibt natürlich nicht ohne Wirkung und Widerspruch. Die Presselandschaft bietet hier ein breites Spektrum an Positionen, Polemik, Antithesen und letztlich perfektes Marketing für dieses Buchprojekt. Auch wir werden es also zu lesen haben und verstehen ...

Hier die dazugehörende aktuelle Presseschau:

Reicht auch die halbe Kunst? [Quelle: Kieler Nachrichten / 12.03.2012]

Kulturinstitutionen irritiert über Kürzungsvorschlag [Quelle: FOCUS online / 12.03.2012]

"Kulturinfarkt": Von Mäusen und Menschen [Quelle: Hamburger Abendblatt / 13.03.2012 / von ]

Kultursubventionen – die Hälfte tut’s auch [Quelle: Der Tagesspiegel / 12.03.2012]



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

EIN ZIRZENSISCHER EDELSTEIN - DER JUNGE ZIRKUS ZAPPELINI

Er ist ein wirklicher Rubin, der junge Zirkus Zappelini aus Nordhausen. Als begeisterter Gast der vorerst letzten Vorstellung möchte ich mich heute nicht daran hindern, erneut in jene überbordende Freude und Begeisterung zu geraten, die mich am Tag der Darbietung packte, denn die Kinder und Jugendlichen, wie die kreativen Macher der Zappelinis haben Begeisterung erzeugt und gleichermaßen verdient. Und dies erlaubt mir einen ehrlichen Hymnus auf diesen Edelstein der kreativen Jugendkultur.

den ganzen Beitrag gibt es hier: http://wp.me/p1o15Y-n6



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

FREIWILLIGES JAHR IM THÜRINGER THEATERVERBAND – NOCH BIS 31. MÄRZ BEWERBEN!

Auch der Thüringer Theaterverband bietet für das Jahr 2012/2013 erneut eine Stelle im FSJ Kultur an. Wer wissen möchte was einen dabei alles erwarten kann, möge den Blog unserer derzeitigen FSJlerin verfolgen. Dies ist möglich unter fsjtagebuch.wordpress.com.

Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren können sich noch bis einschließlich 31. März für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur (FSJ Kultur) bundesweit bewerben. Für Thüringen erfolgt dies über die LKJ Thüringen.



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

JETZT BEWERBEN! - FÜR SOZIOKULTURELLE PROJEKTE UND INNOVATIONSPREIS SOZIOKULTUR

Der Fonds Soziokultur setzt im zweiten Halbjahr 2012 neue Akzente. Gefördert werden, neben allgemeinen soziokulturellen, vor allem solche Projekte, die sich mit dem Thema „Inklusion“ auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen und mit originellen Entwürfen die Bedeutung von kultureller Teilhabe und sozialer Partizipation in unserer Gesellschaft in den Blick nehmen und helfen, unsere Sichtweisen zu ändern. Wie lassen sich eingefahrene Standards überwinden? Wie überkommene Normen aufweichen? Wie an die Stärken und besondere Qualitäten von „Behinderten“ anknüpfen? Entscheidend ist nicht die „Behinderung“, sondern der Umgang mit ihr. Es gilt, an dieser Schnittstelle einmal mehr deutlich zu machen, dass künstlerische Produktionsprozesse die Gesellschaft insgesamt ändern können, wenn sie die alltägliche Lebenswelt aus ungewohnter Perspektive zum Thema machen.

AUSSCHREIBUNG, INFORMATIONEN UND BEWERBUNGSUNTERLAGEN GIBT ES HIER!



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

AUFRUF ZU 6. LEIPZIGER STRASSENTHEATERTAGEN!

Die Leipziger Straßentheatertage sind inzwischen zu einer Attraktion der Stadt geworden, die eine große mediale Aufmerksamkeit erfährt. Auch 2012 werden das Knalltheater Leipzig und der Landesverband Amateurtheater die Leipziger Innenstadt innerhalb von vier Tagen, vom 05.07. - 08.07.2012  mit zahlreichen Aktionen und Theaterspektakeln beleben. Von Clownerie bis zum Kurzstück ist alles erlaubt und erwünscht.

Eingeladen sind Amateurtheater, freie Theatergruppen und Einzelspieler, nicht nur aus Sachsen!, in den Fußgängerbereichen der Leipziger Innenstadt Szenen, Aktionen und Improvisationen mehrfach vorzustellen. Es stehen keine vorbereiteten Auftrittsflächen zur Verfügung. Die Auftritte sollten nicht länger als 20 Min. dauern.

Veranstalter ist der LATS und das Knalltheater Leipzig /// KONTAKT: Tel.: 0341/60 01 20 31 / Internet: www.knalltheater.de



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

PROFESSIONALITÄT IM AMATEURTHEATER

Berlin - Bundestreffen der Verbände im BDAT. Nach einer einführenden Rede von Norbert Radermacher, in welcher er deutlich machte, dass der BDAT das Prinzip der Inklusion verfolgt und er ebenso klar formulierte, dass der BDAT eine große Vielfalt unter seinem Dach vereinigen möchte, wurden ganz unterschiedliche Positionen zum Prinzip Professionalität im Amateurtheater in der anschließenden Debatte formuliert.

Michael Freundt, Stellvertretender Direktor des Deutschen Zentrums des Internationales Theaterinstitut (ITI), bot in einem kurzen Vortrag einen Einblick in die internationale Theaterszene und die dort erkennbaren Mischungen zwischen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden. Diversität in der Theaterlandschaft ist auch international ein zentrales Motiv. Das Changieren zwischen den Formen, der vielfach partizipative Ansatz moderner Theaterarbeit einerseits, wie traditionelle Formen des Theaters andererseits - insbesondere in ländlich und religiös geprägten Ländern, wo das Theater auch in der Form von "Passionen" mit Laien und Profis schon immer die Mischkultur prägen - ist ein bewährtes Prinzip der freien Theaterarbeit. Nicht zuletzt wird das Theater als Transportmittel des sozialen Handelns entdeckt und kulturelle Bildung ebenso als Schnittmenge zwischen professionellen Theaterschaffenden und Amateuren manifestiert.

Die in der anschließenden offenen Diskussion vertretenen Sichtweisen innerhalb der Bundesversammlung reichen von einer gänzlichen Ablehnung von Fachkräften im Amateurtheater bis zu einer deutlichen Befürwortung der fachlichen Unterstützung in allen Bereichen der Amateurtheater, um an der fachlichen Leitung zu wachsen und in der künstlerischen Qualität zu reifen. Die intensiv geführte Debatte führte zu einem Fazit: Die Diversität der Arbeitsweisen und der Verknüpfungen im Amateurtheater sind in allen Bundesländern erkennbar aber auch zwischen diesen durchaus differenziert. Letztlich kann und soll jede Bühne, jeder Verein, jede Theatergruppe den Grad der Fachlichkeit und der professionellen Unterstützung selbst und frei bestimmen. Eine Majorität der Landesvertreter unterstrich deutlich die Vorzüge und den qualitativen Wert der professionellen Mitwirkung im Bereich des Amateurtheaters für die  künstlerische Entwicklung der Gruppen und des Einzelnen.

Das Thema wird im Bundesverband und zwischen den Bundesländern weiterhin diskutiert. Die Professionalisierung im Amateurtheater wird ebenfalls ein Leitthema in der kommenden Ausgabe der Spiel und Bühne sein, welche in den kommenden Tagen erscheinen wird.



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

MITARBEITER/IN IM BDAT AB APRIL GESUCHT!

BERLIN. Der BDAT sucht aktuell und kurzfristig ab 01. April 2012 eine Mitarbeiterin im Bereich "Sachbearbeitung" (dies meint im Kern organisatorische Arbeit und Mitarbeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater / u.a. die Mitwirkung bei der Planung des 5. Deutschen Kinder-Theater-Fest in Rudolstadt und andere Arbeiten der Projektorganisation, - koordination und natürlich auch Verwaltung)- also eigentlich ein spannendes Feld für eine/n versierten und praktisch veranlagten KulturmacherIN, was mit "Sachbearbeitung" recht unzutreffend beschrieben ist.

Die Stelle ist in Berlin und eine auf 20 Stunden begrenzte Teilzeitstelle. Die Vergütung dieser Teilzeitstelle erfolgt analog zum TVÖD Vergütungsgruppe 8/Stufe

Die Ausschreibung des BDAT findet man HIER



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