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KULTURNEWS

März 2013

26
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 26.03.2013

Plattform Theater – Theater im Umbruch.

Wie können sich die Theater angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen öffnen?

10.06.2013 - 12.06.2013

Das Format „Plattform“ steht für Diskussionen und Austausch zu innovativen Konzepten der Kunst- und Kulturvermittlung im Rahmen des Themenfeldes „Forum Kulturelle Bildung“. Mit der „Plattform Theater“ soll in diesem Jahr erstmals die Vermittlungsarbeit im Bereich Theater näher beleuchtet werden. Wie entwickelt sich das Verhältnis von Stadt und Theater und wie kann das Stadttheater auf die sich abzeichnenden sozialen, gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen reagieren? Und wie kann sich das Theater öffnen? Diesen Fragen soll bei der Fachtagung „Plattform Theater“ nachgegangen werden.

Die Stiftung Genshagen führt sie in Zusammenarbeit mit dem ITI Deutschland unter Einbeziehung weiterer Partner wie dem Deutschen Bühnenverein e.V., dem Bundesverband Deutscher Amateurtheater e.V., dem Bundesverband Freier Theater e.V. und dem Dachverband Tanz Deutschland durch. Gemeinsam wird ein Konzept entwickelt, das sich mit den Herausforderungen, vor denen die Theater in der heutigen Zeit stehen, auseinandersetzt. Dazu gehören insbesondere die Gewinnung neuer Zuschauerkreise, partizipative Ansätze und übergreifende Strategien zur interkulturellen Öffnung. Auch innovative Beispiele aus der Theaterlandschaft in Deutschland und dem europäischen Ausland werden berücksichtigt.

Partner: ITI Deutschland, Deutscher Bühnenverein e.V., Bundesverband Deutscher Amateurtheater e.V., Bundesverband Freier Theater e.V. und Dachverband Tanz Deutschland

Ansprechpartnerin: Charlotte Stolz

Quelle: http://www.stiftung-genshagen.de/typo3/programm/programm-details/c01a81442e2b7744feea277970426c2d.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=466

(Zugriff: 26.03.2013, 07.55 Uhr)



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12
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 12.03.2013

REGIONALKONFERENZ THEATERPÄDAGOGIK

27. April 2013, 10 - 18 Uhr, Weimar

„Theaterpädagogik in Thüringen. Eine Standortbestimmung“

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Theaterpädagogik e.V. (BuT) hat sich im April 2012 für ein Konzept zur Regionalisierung des Verbandes ausgesprochen. Diese wird seitdem aktiv vorangetrieben, um die theaterpädagogischen Interessen, Positionen und Ziele bundeslandspezifisch zu bündeln und zu kommunizieren. Geplant sind dazu Regionalkonferenzen, die bundesweit im Frühjahr 2013 stattfinden sollen.

In diesem Sinne bereitet der BuT (Region Thüringen) in Kooperation mit der LAG Spiel und Theater Thüringen für den 27. April 2013 eine ganztägige Thüringer Regionalkonferenz in Weimar in Form eines Arbeitstreffens vor. Dabei soll es um Austausch und Vernetzung, Entwicklung und Stärkung der theaterpädagogischen Positionen, einen Weg zur Verbesserung der Wahrnehmung und Wertschätzung theaterpädagogischer Arbeit  sowie die Erfassung und Entwicklung berufsspezifischer Positionen gehen.

Formlose Anmeldungen an: LAG-Thueringen@t-online.de oder 03601/816690



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01
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 01.03.2013

14. KINDER- UND JUGENDBERICHT

Kinder- und Jugendhilfe in neuer Verantwortung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Remscheid, 27. Februar 2013

in jeder dritten Legislaturperiode erarbeitet die Bundesregierung einen „Gesamtbericht“ über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder und Jugendhilfe in Deutschland. Der letzte dieser Art, der 11. Kinder- und Jugendbericht, ist 2002 erschienen.

Mit dem 14. Kinder- und Jugendbericht liegt nun wieder ein solcher aktueller Gesamtbericht vor. Unter dem Leitmotiv „Aufwachsen in neuer Verantwortung“ legen die Sachverständigen ihrer Analyse das analytische Beschreibungsmodell eines „Wohlfahrtsvierecks“ zugrunde. Zu den vier Wohlfahrtsproduzenten zählen demnach Staat, Zivilgesellschaft, Markt und privates Umfeld.

Die neue Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe liegt für sie darin, die Schnittstellen und Kooperationsbeziehungen eben dieser vier Bereiche im Hinblick auf ihre Wirkungszusammenhänge für Befähigungs- und Teilhabegerechtigkeit genauer zu betrachten und Angebote und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe so auszugestalten, dass sich in einem gelungenen „Gestaltungs-Mix“ Bildungschancen verbessern und „herkunftsbedingte und institutionell erzeugte soziale Ungleichheiten abbauen bzw. vermindern“ lassen.

Aus den Erfahrungen im Bereich von „Kultur macht Schule“ wissen wir, wie anspruchsvoll, aber zugleich unverzichtbar ein gelingendes Zusammenwirken unterschiedlicher Träger und Institutionen aus Kultur, Jugendarbeit und Schule ist. Deshalb sind folgende die Forderung der Sachverständigen zu unterstützen:

  • Jugendarbeit darf sich angesichts der Veränderung von Schule als Lebensort nicht der Zusammenarbeit entziehen.
  • Sie trägt Verantwortung dafür, in kommunalen Bildungslandschaften durch neue Formen der Kooperation und Vernetzung soziale Benachteiligungen auszugleichen.
  • Die Forschung über Wirkungen bzw. Wirkungszusammenhänge muss verstärkt werden.

Die Auseinandersetzung mit dem Bericht wird die Kinder- und Jugend(kultur)arbeit herausfordern, ihre Kooperation mit Schule weiter zu intensivieren und für sich zu konkretisieren, wie die non-formale Bildung mit ihren Angeboten und Bildungsqualitäten dazu beizutragen kann, dass sich am Lebensort (Ganztags-)Schule Freiräume einer stärkenorientierten Lernkultur und kreativen Alltagsbildung weiterentwickeln.

Selbst wenn der Bericht mit seiner analytischen Folie des Wohlfahrtspluralismus viele Fragen zur konkreten Gestaltung einer Lebenslagenpolitik offen lässt und sich einzelne Expert/innen in der Tagung mehr Prägnanz und Stringenz hinsichtlich der Umsetzungsvorstellungen einer kohärenten Kinder- und Jugendhilfe gewünscht hätten, so ist er dennoch ein wichtiger Anstoß für die Politik und für die Freien Träger, sich angesichts des Bedeutungszuwachses der öffentlichen Verantwortung mit den eigenen Gestaltungskonzepten, den eingesetzten Instrumenten und den Wirkungen ihrer Leistungen in den unterschiedlichen Bereichen und für die verschiedenen Adressatengruppen kritisch auseinanderzusetzen.

Mehr: http://www.bkj.de/neu/artikel/id/6496.html

Direkt zum Bericht (PDF): http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/122/1712200.pdf 

Ihre BKJ

Quelle: Newsletter BKJ 27.02.2013



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01
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 01.03.2013

ABSCHLUSSBERICHT ZUM KULTURKONVENT SACHSEN-ANHALT

ab sofort erhältlich

Der 158 Seiten starke Abschlussbericht kann als pdf online unter http://kulturkonvent.files.wordpress.com/2012/05/kulturkonvent.pdf  abgerufen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, den gedruckten Bericht kostenlos über die Geschäftsstelle des Kulturkonvents zu bestellen.  
 
Kontaktdaten:
Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt
Geschäftsstelle
c/o Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg

Telefon: 0391 – 567 76 61
E-Mail: kulturkonvent1@mk.sachsen-anhalt.de
Internet: www.kulturkonvent.sachsen-anhalt.de



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