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KULTURNEWS

20
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 20.04.2012

10 JAHRE D.A.S. JUGENDTHEATER IM STELLWERK WEIMAR - EINE JUBILÄUMSFEIER

Die Bahnhofshalle Weimar. Eigentlich ein Ort, den der potentielle Bahnfahrer nur flüchtig bedenkt, der schnell durchlaufen wird. Doch am vergangenen Freitag den 13. April, war dies ein Ort festlicher Reden, musikalischer Einschübe und theatraler Performance.
Das D.A.S. Jugendtheater im Stellwerk Weimar feierte sein zehnjähriges Jubiläum und das nicht ganz unbemerkt. Geladene Gäste und verweilende Bahnreisende versammelten sich mitten in der Bahnhofshalle vor einer Bühne und verfolgten gebannt den Festakt.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Kathrin Schremb - der Geschäftsführerin und Motorin des jungen Theaters - spielte die eigens für die Jubiläumsfeier gegründete Stellwerkband. Es folgten die ersten fünf von zehn geplanten (zeitlich limitierten) festlichen Reden. Jedem Redner, Wegbegleiter der letzten zehn Jahre, war im Vorfeld ein Begriff zugespielt worden, den die Stellwerker mit sich in Verbindung bringen:

Spannung-Mut-Momente-Leidenschaft-Potential-Schweiß-Sinne-Experimente-Kraft-V!sionen

den ganzen Beitrag lesen: http://wp.me/p1o15Y-s3



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19
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 19.04.2012

10 JAHRE TUSCH IN HAMBURG - FACHTAGUNG

Die Freiräume für echte Kulturprojekte in den Schulen werden einerseits durch die Fixierung auf Kerncurricula immer enger.
Andererseits wird der Aspekt der kulturellen Bildung verstärkt diskutiert - auch als eine mögliche Antwort auf die deutschen PISA-Ergebnisse. Das Hamburger Kooperationsmodell TUSCH (Theater und Schule) sucht seit 2002 neue Wege in der Förderung von Kreativität und Zukunfstfähigkeit. Die bundesweite Fachtagung zieht nach 10 Jahren der erprobung ein Resümee des Modells und führt den Diskurs über die Relevanz kultureller Bildung weiter.



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11
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 11.04.2012

THÜRINGER THEATERPREIS – JETZT BEWERBEN!

Der Thüringer Theaterverband schreibt 2012 erstmalig einen Thüringer Theaterpreis für die freie professionelle und nichtprofessionelle Theaterszene in Thüringen aus. Bewerben können sich freie Ensembles und Theatergruppen aus Thüringen noch bis zum 07.05.2012! [Datum des Poststempels]

 Dieser Thüringer Theaterpreis wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftet.

Der Theaterpreis für die freie Theaterszene wird in zwei Kategorien ausgelobt:

1. Fachpreis der Jury
2. Publikumspreis des Nominierungsfestivals

 Als Fachpreis der Jury wird dieser Theaterpreis einfach vergeben. Er ist mit 2000,- € dotiert. Der Thüringer Theaterpreis wird als Publikumspreis zweifach vergeben. Er ist mit jeweils 500,- € dotiert.

Der Fachpreis der Jury ist eine öffentliche Anerkennung für exemplarisch herausragende, freie Theaterarbeit in Thüringen. Dieser Theaterpreis würdigt künstlerische Qualität, innovative Konzepte und das gesellschaftliche Engagement eines Ensembles in der freien Theaterszene Thüringens. Mit dem Preis wird dieses Engagement auch über das künstlerische Wirken hinaus geehrt.

Als Publikumspreis folgt der Thüringer Theaterpreis den gleichen Intentionen ist jedoch zugleich eine Anerkennung der Wirkung der Inszenierung auf das Publikum. Als Publikumspreis ist der Thüringer Theaterpreis ein Indikator für das wechselseitige Wirken und die Wirkungen zwischen den Rezipienten und dem Theater.

Der Thüringer Theaterpreis möchte die jeweiligen Preisträger und Nominierungen in das breite Interesse der Öffentlichkeit rücken und ihr weiteres Wirken stärken und fördern.  Der Thüringer Theaterpreis versteht sich gleichermaßen als Anerkennung, wie auch als Förderpreis. Der Thüringer Theaterpreis soll die weitere Arbeit des Ensembles unterstützen und in idealer Weise in die Finanzierung kommender Produktionen einfließen.

Der Preis wird zukünftig alle zwei Jahre in Verbindung mit dem bereits seit 3 Jahren stattfindenden Avant Art Theaterfestival vergeben. Das Avant Art Theaterfestival findet 2012 vom 25.10.-28.10. in Weimar statt.

Aus den Bewerbungen wählt eine Fachjury bis zu 6 Theatergruppen für das Avant Art Festival in Weimar aus. Aus den Nominierungen wählt die Jury den Preisträger des Fachpreises. Die Wahl und Vergabe der Publikumspreise erfolgt während des Avant Art Festivals durch die Festivalbesucher.

Die Bewerbung erfolgt über:

Thüringer Theaterverband e.V.
Platz der OdF 1
07407 Rudolstadt
info@thueringer-theaterverband.de
www.thueringer-theaterverband.de

 

AUSSCHREIBUNG: Ausschreibung

BEWERBUNGSBOGEN: Bewerbungsbogen

Weitere Informationen zum Festival gibt es unter www.avantartfestival.de

Das Avant Art Festival wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Stadt Weimar und von weiteren Sponsoren.



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11
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 11.04.2012

AUSSCHREIBUNG 22. EUROPÄISCHES SENIORENTHEATER-FORUM

Nach der erfolgreichen Einführung der Modellinitiative 2010 bietet der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) erneut das bundesweite „Qualifizierungsprogramm Seniorentheater“ mit dem 22. Europäischen Seniorentheater-Forum vom 21. bis 25. Oktober 2012 in Scheinfeld (Bayern) an.

Auch dieses Jahr schafft das Forum mit interessanten Kursen zu Stimme, Clownstheater und Erinnerungstheater Ihnen als Spielern und Spielerinnen oder in der Spielleitung Aktiven Möglichkeiten zur Fortbildung und die Gelegenheit, Informationen und Erfahrungen mit Seniorentheater-Interessierten auch aus europäischen Ländern auszutauschen.

Mehr dazu beim BDAT: Ausschreibung 22. Europäisches Seniorentheater-Forum



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05
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 05.04.2012

FESTAKT ZUM 10JÄHRIGEN JUBILÄUM DES STELLWERK

... besondere Tage bedürfen besonderer Aufmerksamkeiten...

Am 13.04. 2012 um 11:00 Uhr lädt DAS Jugendtheater im stellwerk in die Weimarer Bahnhofshalle, zum feierlichen Auftakt des 10jährigen Jubiläums vom stellwerk - der Bühne des Jugendtheaters in Weimar ein. 



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29
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.03.2012

HAMBURGER RESOLUTION

Am 23.03. und 24.03. fand unter dem Titel „Lebenswelten (de-)konstruieren – Theaterunterricht in der Sekundarstufe I ist anders“ ein großer Bildungskongress – organisiert vom BV TS in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg statt.

Am Ende verabschiedete der BV TS eine „Hamburger Resolution zum Theaterunterricht in der Sekundarstufe I“.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

KULTURINFARKT oder REICHT DAS HALBE GELD FÜR DIE KULTUR?!

"Der Kulturinfarkt" titelt ein Buch, dass am 20. März erscheinen wird und heute bereits für rege Diskussionen, Polemik und Empörung sorgt. Das Autorenkollektiv um Stephan Opitz (Kulturreferatsleiter in Schleswig-Holstein), Dieter Haselbach (Soziologe ) sowie Pius Knüsel und Armin Klein (Kulturmanager und –wissenschaftler) sorgen mit steilen Thesen im Vorfeld der Buchveröffentlichung für Unmut im Kulturland.

Auf die Hälfte der subventionierten Theater, Museen und Bibliotheken könne verzichtet werden, lautet eine der zentralen Thesen der Autoren ... und solch eine These bleibt natürlich nicht ohne Wirkung und Widerspruch. Die Presselandschaft bietet hier ein breites Spektrum an Positionen, Polemik, Antithesen und letztlich perfektes Marketing für dieses Buchprojekt. Auch wir werden es also zu lesen haben und verstehen ...

Hier die dazugehörende aktuelle Presseschau:

Reicht auch die halbe Kunst? [Quelle: Kieler Nachrichten / 12.03.2012]

Kulturinstitutionen irritiert über Kürzungsvorschlag [Quelle: FOCUS online / 12.03.2012]

"Kulturinfarkt": Von Mäusen und Menschen [Quelle: Hamburger Abendblatt / 13.03.2012 / von ]

Kultursubventionen – die Hälfte tut’s auch [Quelle: Der Tagesspiegel / 12.03.2012]



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

EIN ZIRZENSISCHER EDELSTEIN - DER JUNGE ZIRKUS ZAPPELINI

Er ist ein wirklicher Rubin, der junge Zirkus Zappelini aus Nordhausen. Als begeisterter Gast der vorerst letzten Vorstellung möchte ich mich heute nicht daran hindern, erneut in jene überbordende Freude und Begeisterung zu geraten, die mich am Tag der Darbietung packte, denn die Kinder und Jugendlichen, wie die kreativen Macher der Zappelinis haben Begeisterung erzeugt und gleichermaßen verdient. Und dies erlaubt mir einen ehrlichen Hymnus auf diesen Edelstein der kreativen Jugendkultur.

den ganzen Beitrag gibt es hier: http://wp.me/p1o15Y-n6



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

FREIWILLIGES JAHR IM THÜRINGER THEATERVERBAND – NOCH BIS 31. MÄRZ BEWERBEN!

Auch der Thüringer Theaterverband bietet für das Jahr 2012/2013 erneut eine Stelle im FSJ Kultur an. Wer wissen möchte was einen dabei alles erwarten kann, möge den Blog unserer derzeitigen FSJlerin verfolgen. Dies ist möglich unter fsjtagebuch.wordpress.com.

Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren können sich noch bis einschließlich 31. März für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur (FSJ Kultur) bundesweit bewerben. Für Thüringen erfolgt dies über die LKJ Thüringen.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

JETZT BEWERBEN! - FÜR SOZIOKULTURELLE PROJEKTE UND INNOVATIONSPREIS SOZIOKULTUR

Der Fonds Soziokultur setzt im zweiten Halbjahr 2012 neue Akzente. Gefördert werden, neben allgemeinen soziokulturellen, vor allem solche Projekte, die sich mit dem Thema „Inklusion“ auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen und mit originellen Entwürfen die Bedeutung von kultureller Teilhabe und sozialer Partizipation in unserer Gesellschaft in den Blick nehmen und helfen, unsere Sichtweisen zu ändern. Wie lassen sich eingefahrene Standards überwinden? Wie überkommene Normen aufweichen? Wie an die Stärken und besondere Qualitäten von „Behinderten“ anknüpfen? Entscheidend ist nicht die „Behinderung“, sondern der Umgang mit ihr. Es gilt, an dieser Schnittstelle einmal mehr deutlich zu machen, dass künstlerische Produktionsprozesse die Gesellschaft insgesamt ändern können, wenn sie die alltägliche Lebenswelt aus ungewohnter Perspektive zum Thema machen.

AUSSCHREIBUNG, INFORMATIONEN UND BEWERBUNGSUNTERLAGEN GIBT ES HIER!



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

AUFRUF ZU 6. LEIPZIGER STRASSENTHEATERTAGEN!

Die Leipziger Straßentheatertage sind inzwischen zu einer Attraktion der Stadt geworden, die eine große mediale Aufmerksamkeit erfährt. Auch 2012 werden das Knalltheater Leipzig und der Landesverband Amateurtheater die Leipziger Innenstadt innerhalb von vier Tagen, vom 05.07. - 08.07.2012  mit zahlreichen Aktionen und Theaterspektakeln beleben. Von Clownerie bis zum Kurzstück ist alles erlaubt und erwünscht.

Eingeladen sind Amateurtheater, freie Theatergruppen und Einzelspieler, nicht nur aus Sachsen!, in den Fußgängerbereichen der Leipziger Innenstadt Szenen, Aktionen und Improvisationen mehrfach vorzustellen. Es stehen keine vorbereiteten Auftrittsflächen zur Verfügung. Die Auftritte sollten nicht länger als 20 Min. dauern.

Veranstalter ist der LATS und das Knalltheater Leipzig /// KONTAKT: Tel.: 0341/60 01 20 31 / Internet: www.knalltheater.de



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

PROFESSIONALITÄT IM AMATEURTHEATER

Berlin - Bundestreffen der Verbände im BDAT. Nach einer einführenden Rede von Norbert Radermacher, in welcher er deutlich machte, dass der BDAT das Prinzip der Inklusion verfolgt und er ebenso klar formulierte, dass der BDAT eine große Vielfalt unter seinem Dach vereinigen möchte, wurden ganz unterschiedliche Positionen zum Prinzip Professionalität im Amateurtheater in der anschließenden Debatte formuliert.

Michael Freundt, Stellvertretender Direktor des Deutschen Zentrums des Internationales Theaterinstitut (ITI), bot in einem kurzen Vortrag einen Einblick in die internationale Theaterszene und die dort erkennbaren Mischungen zwischen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden. Diversität in der Theaterlandschaft ist auch international ein zentrales Motiv. Das Changieren zwischen den Formen, der vielfach partizipative Ansatz moderner Theaterarbeit einerseits, wie traditionelle Formen des Theaters andererseits - insbesondere in ländlich und religiös geprägten Ländern, wo das Theater auch in der Form von "Passionen" mit Laien und Profis schon immer die Mischkultur prägen - ist ein bewährtes Prinzip der freien Theaterarbeit. Nicht zuletzt wird das Theater als Transportmittel des sozialen Handelns entdeckt und kulturelle Bildung ebenso als Schnittmenge zwischen professionellen Theaterschaffenden und Amateuren manifestiert.

Die in der anschließenden offenen Diskussion vertretenen Sichtweisen innerhalb der Bundesversammlung reichen von einer gänzlichen Ablehnung von Fachkräften im Amateurtheater bis zu einer deutlichen Befürwortung der fachlichen Unterstützung in allen Bereichen der Amateurtheater, um an der fachlichen Leitung zu wachsen und in der künstlerischen Qualität zu reifen. Die intensiv geführte Debatte führte zu einem Fazit: Die Diversität der Arbeitsweisen und der Verknüpfungen im Amateurtheater sind in allen Bundesländern erkennbar aber auch zwischen diesen durchaus differenziert. Letztlich kann und soll jede Bühne, jeder Verein, jede Theatergruppe den Grad der Fachlichkeit und der professionellen Unterstützung selbst und frei bestimmen. Eine Majorität der Landesvertreter unterstrich deutlich die Vorzüge und den qualitativen Wert der professionellen Mitwirkung im Bereich des Amateurtheaters für die  künstlerische Entwicklung der Gruppen und des Einzelnen.

Das Thema wird im Bundesverband und zwischen den Bundesländern weiterhin diskutiert. Die Professionalisierung im Amateurtheater wird ebenfalls ein Leitthema in der kommenden Ausgabe der Spiel und Bühne sein, welche in den kommenden Tagen erscheinen wird.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

MITARBEITER/IN IM BDAT AB APRIL GESUCHT!

BERLIN. Der BDAT sucht aktuell und kurzfristig ab 01. April 2012 eine Mitarbeiterin im Bereich "Sachbearbeitung" (dies meint im Kern organisatorische Arbeit und Mitarbeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater / u.a. die Mitwirkung bei der Planung des 5. Deutschen Kinder-Theater-Fest in Rudolstadt und andere Arbeiten der Projektorganisation, - koordination und natürlich auch Verwaltung)- also eigentlich ein spannendes Feld für eine/n versierten und praktisch veranlagten KulturmacherIN, was mit "Sachbearbeitung" recht unzutreffend beschrieben ist.

Die Stelle ist in Berlin und eine auf 20 Stunden begrenzte Teilzeitstelle. Die Vergütung dieser Teilzeitstelle erfolgt analog zum TVÖD Vergütungsgruppe 8/Stufe

Die Ausschreibung des BDAT findet man HIER



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29
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 29.02.2012

E-BOOK-TIPP - NEUE DRAMATIK AUS POLEN ZUM DOWNLOAD!

Unter der Schirmherrschaft von Theater der Zeit erscheint ein E-Book mit 14 polnischen Dramen in der deutschen Übersetzung, unter denen sich 8 Stücke befinden, die im Rahmen des Theaterslams präsentiert wurden, eines Treffens der polnischen Dramatiker mit Berliner Publikum, organisiert im November 2011 von der Akademie der Künste, der Agencja Dramatu und dem Polnischen Institut in Berlin.

HIER DOWNLOADEN

Es ist eine Auswahl der Stücke, die in den Jahren 2001-2011 von den interessantesten polnischen Dramatikern geschrieben wurden. Die gesammelten Dramen wurden in Polen wie auch im Ausland veröffentlicht und aufgeführt, einige von ihnen vielmals mit Preisen ausgezeichnet. Die Autoren der Übersetzungen sind Andreas Volk, Doreen Daumee, Roswitha Matwin-Buschmann und Bernhard Hartmann. Herausgeber des E-Books ist Agencja Dramatu.

[Quelle: Theater der Zeit / 28.02.2012]



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29
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 29.02.2012

SCHON IMMER GEWUSST: DIE WIEGE DES SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATERS STEHT IN THÜRINGEN!

Karl Uwe Baum, Landeschef des Landesamateurtheaterverbandes Sachsen (LATS) plant eine Publikation zur Geschichte des nichtprofessionellen Theaters im sächsischen Raum und dies berührt - allein ob der historischen Verknüpfungen - auch das heutige Thüringen. Eine Anekdote besagt, laut Karl Uwe Baum: ... Dass in Gotha der Landesfürst einen Schlaganfall bekommen habe, weil ihn die Aufführung einer Sächsischen Amateurgruppe so aufgeregt hat. ...

Mehr zur Neuordnung der Amateurtheaterszene in Sachsen, den Vorsitzenden des Landesverbandes und zum Buchprojekt gibt es HIER zu lesen [Quelle: Dresdner Neuesten Nachrichten / 29.02.2012]



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24
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 24.02.2012

"ANTWORTEN" IM THÜRINGER LANDTAG ZUM DILEMMA DER BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVE FÜR DIE FREIE KULTUR- UND THEATERSZENE

Am gestrigen Tag wurde innerhalb der Plenarsitzung des Thüringer Landtags eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Situation der freien Theaterszene und der Soziokultur in Folge der kleinen Haushaltsperre - in kaum zu übertreffener Weise - weitesgehend nicht beantwortet.

Die konkreten Fragestellungen waren:

Auswirkungen der „kleinen Haushaltssperre“ auf die freie Szene Thüringens

Die „kleine Haushaltssperre“ gefährdet unter anderem auch die freie kulturelle Basis im Freistaat. Nach Angaben des Thüringer Theaterverbandes sind diverse Projekte und Inszenierungen der 18 Mitgliedsbühnen unter diesen Umständen nicht realisierbar. Dadurch ist auch die soziale und kulturelle Teilhabe vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht mehr gewährleistet.

Ich frage die Landesregierung:

  1. Welche konkreten Projekte, Initiativen, Vereine und/oder Verbände der freien Szene und der Soziokultur sind in welchen Höhen (in Euro) von der „kleinen Haushaltssperre“ betroffen?
  2. Gab es bereits Gespräche zwischen dem TMBWK und dem TFM zur Rücknahme der kleinen Haushaltssperre für einzelne oder alle Projekte in den Bereichen freie Szene und Soziokultur, wenn ja, mit welchem Ergebnis und wenn nicht, wie begründet dies die Landesregierung?
  3. Wie bewertet die Landesregierung die personelle und wirtschaftliche Struktur der freien Szene?
  4. Wie plant die Landesregierung der Arbeit freier Träger in den Bereichen kulturelle Bildung, soziale Teilhabe und soziokulturelle Arbeit künftig auch finanziell gerecht zu werden?

Dr. Birgit Klaubert

Die Antwort darauf und auf eine weitere Nachfrage der Abgeordeten Astrid Rothe-Beinlich von den Grünen gibt es HIER (Video Nr. 2 ab etwa 15:50 min - also ziemlich am Ende sowie Video Nr. 3 gleich zu Beginn) zu hören und zu sehen. [Quelle: plenum online Thüringen]

Im Ergebnis dieser kleinen Anfrage veröffentlichte die Fraktion Die Linke ein Pressemitteilung, die HIER nachzulesen ist. [Quelle: PM Die Linke 23.02.2012]



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23
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 23.02.2012

IDEEN FÜR DIE BILDUNGSREPUBLIK

Bereits zum zweiten Mal ruft die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ aus – gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Vodafone Stiftung Deutschland. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die in vorbildlicher und nachhaltiger Weise mehr Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ermöglichen.

Bewerbunszeitraum: 08.02. - 02.04.2012

Infos und Quelle



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23
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 23.02.2012

BEWIRSCHAFTUNGSRESERVE UND SPARKOMPROMISSE ...

THÜRINGEN. Statt 60 Mio. € Einsparungen sind aktuell nur noch 41 Mio. € (Bewirtschaftungsreserve) gefordert ... Dies ist ein Drittel einer guten Nachricht.

Über den Sparkompromiss in Thüringen berichtet auch das Deutschlandradio Kultur - HIER zu lesen und zu hören [Quelle: dradio.de]

Die Handhabung der - respektive die Betroffenheit von den - dennoch erforderlichen Kürzungen scheinen nun jedoch ganz unsolidarisch in der kulturellen Szene verteilt zu werden. Institutionelle Einrichtungen sind auf Grund des "Bonus der vertraglichen Bindung" per se und bereits im Vorfeld vom Kürzungskonzert verschont. Aus den aktuellen Äußerungen des Thüringer Kultusministers läßt sich schließen, dass auch die als Leuchttürme aufgefassten großen Kulturevents  keine größeren finanziellen Einschnitte zu verkraften haben.
Wo könnte dann aber noch gekürzt werden? Aus fehlendem besseren Wissen heraus (leider fehlen hierzu die offiziellen Verlautbarungen) läßt sich vermuten, dass es dann u.a. noch jene betreffen kann, die als kleinere, freie Kulturprojekte gelten. Vermutlich wird somit die Basiskultur, die Kinder- und Jugendarbeit, das freie, bürgerschaftliche Engagement die Kürzungen zu verkraften haben. Ob sie es verkraften können, kann an dieser Stelle bereits diagnostiziert werden: Nein! Sollte also diese Spekulation sich bewahrheiten, ist mit erheblichen Zusammenbrüchen auf breiter Basis zu rechnen. Die freie Szene, Kinder- und Jugendtheater, soziokulturelle Einrichtungen, soziale Initiativen und Projekte und die Maxime einer "Kultur für Alle" sind damit massiv bedroht.

Gleichsam würde damit auch auf kultureller Ebene dokumentiert, was gesamtgesellschaftlich bereits spürbar ist. Die Entfremdung von den bürgerschaftlichen Wurzeln einer Gesellschaft und die Parallelwelt einer auf Außenwirkung fixierten Elite.

Wir (die freie und basiskulturelle Szene) sind einzeln betrachtet nicht groß, aber wir sind viele. Wir sollten es deshalb im übertragenen Sinne mit Joachim Ringelnatz halten:

"Kinder, ihr müsst euch mehr zutrauen! Ihr lasst euch von Erwachsenen belügen Und schlagen. - Denkt mal: fünf Kinder genügen, Um eine Großmama zu verhauen."

[Mathias Baier]




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23
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 23.02.2012

GRÜNE WOLLEN FREIE KUNST- UND KULTURSZENE THÜRINGENS STÄRKEN

Im Ergebnis eines gestrigen Treffens von Vertretern der Soziokultur und der freien Theaterszene mit der Thüringer Landtagsabgeordeten Astrid Rotha-Beinlich positionieren sich Die Grünen und unterstützen die öffentliche Stellungnahme der des Thüringer Theaterverbandes, der LAG Soziokulturelle Zentren und der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V.

„Wir fordern, dass sich Kulturminister Matschie nicht nur um große Leuchtturmprojekte kümmert, sondern sich auch für den Erhalt der kulturellen Vielfalt durch soziokulturelle Zentren, Kulturinitiativen sowie die freie Theaterszene zuständig fühlt“

GESAMTER PRESSEBEITRAG [Quelle: DeutschlandToday / 20.02.2012]


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23
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 23.02.2012

OFFENER BRIEF DES LITERATURRATES

Offener Brief des Thüringer Literaturrates an Minister Matschie zur Bewirtschaftungsreserve



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