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KULTURNEWS

21
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 21.02.2012

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVEN UND ÖFFENTLICHEN STATEMENTS

... manchmal möchte man doch lieber Wagner heißen und wirklich kulturell hochkarätiges offerieren, denn in den Niederungen der kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Ambitionen zu agieren ... denn eines ist einem damit offenkundig gewiss, sowohl die rasche Aufmerksamkeit der Presse, wie auch die keine 24 Stunden später bekundete, öffentliche Solidarität der Kulturpolitik ... hierzu mag nun jeder denken, was er mag, spannend bleibt dann doch die eine Frage: Wo befinden sich eigentlich die Stellen an denen es im Moment nicht brennt?

Aufklärungen und Anregungen hierzu findet man u.U. im aktuellen Beitrag der Thüringer Allgemeine

[Quelle: Thüringer Allgemeine / 21.02.2012 / von Frauke Adrian]



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21
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 21.02.2012

BEWERBUNG FÜR UNIDRAM 2012 IN POTSDAM BEGINNT

Das 19. Internationales Theaterfestival UNIDRAM findet in Potsdam vom 30. Oktober – 3. November 2012 statt.

Auch in diesem Jahr werden wieder 12 Theatergruppen nach Potsdam eingeladen. UNIDRAM wird wieder ein Forum für freies Theater aus Ost-, West- und Mitteleuropa sein, das Raum für Begegnung unterschiedlicher Theaterformen bietet. Nicht nur modernes, inhaltlich oder formal innovatives Theater steht dabei im Mittelpunkt, sondern vor allem der mehrstimmige Dialog verschiedener Kulturen. Nicht allein um die jeweilige Produktion geht es also, sondern auch um intensiven Austausch, um persönlichen und langfristigen künstlerischen Kontakt.

Bewerbungen zum Festival bis zum 31.03.2012

weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter www.unidram.de



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20
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 20.02.2012

ABSCHIED VON EBERHARD LANGENFELD - EIN THÜRINGER KULTURRIESE

Als tragender Atlas, als strahlender Ritter, als ehrwürdige Eminenz und selbst als Saurier der Kultur in Thüringen wurde Eberhard Langenfeld zu seiner Verabschiedung von den unzähligen Gästen am vergangenen Freitag im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur beschrieben und sogar besungen. Wir möchten jedoch sogleich unsere Hoffnung bekundet, dass Menschen wie Eberhard Langenfeld nicht einer aussterbenden Art angehören. Wie bedeutend die Rolle einer über alle künstlerischen Sparten hinweg anerkannten und kompetenten Persönlichkeit - wie sie Eberhard Langendfeld verkörpert - ist, zeigte die lange Reihe der Gäste zu seiner verdienten Verabschiedung aus dem aktiven Dienst in Sachen Kultur. Vertreter aller kultureller Landesverbände, zahlreicher kultureller Einrichtungen und Initiativen bedankten sich für das jahrelange engagierte Wirken mit bewegenden Worten, kreativen Präsenten und kleinen kulturellen Programmpunkten. Eine Ehrbekundung der Thüringer Kultur, die gleichermaßen Wehmut (und auch einzelne Tränen) um den Abschied und die große Anerkennung eines Lebenswerkes manifestierte.

In der Vielfalt dieser Anerkennungen und der liebevollen Gestaltung des kleinen, würdigen Festaktes zeigte sich die Bedeutung einer Identifikationsfigur, wie sie Eberhard Langenfeld in seinem jahrelangen Wirken für die einzelnen Kulturträger in Thüringen verkörperte. Nicht zuletzt aus seinem Agieren für die fundamentalen Belange der freien Kulturszene sind Erungenschaften wie das Projektmanagerprogramm und das Programm für jugendkulturelle Mitarbeiter hervorgegangen - Landesprogramme, um die uns zahlreiche Kulturträger in anderen Bundesländern mit Recht beneiden. Ein guter Anlass für uns, als Thüringer Theaterverband, ihm die "Goldene Maske" des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) für sein herausragendes Engagement um das Thüringer Amateurtheater zu ehren. Ebenso golden war die Anerkennung, die Eberhard Langenfeld von Seiten der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen erfuhr. Sie würdigten Ihn mit einer "Goldenen Eintrittskarte" für alle soziokulturellen Mitgliedszentren für das kommende Jahr. Geehrt wurde er ebenso von Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater in Thüringen.

Eberhard Langenfeld hat in seiner jahrelangen Tätigkeit im Kulturressort des Thüringer Ministeriums eine eigene Ära geprägt, fundamentale und wegweisenden kulturelle Impulse gesetzt und das Kulturland Thüringen mit seiner Handschrift und dem Rüstzeug für eine nachhaltige und nachhallende Zukunft versehen. Hierfür möchten wir ihm auch an dieser Stelle im Namen der freien, kulturellen Initiativen, der soziokulturellen Zentren, der Amateurtheater und freien Theaterschaffenden herzlich danken.

[Mathias Baier] / Bilder finden sich HIER



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

KULTURRAT THÜRINGEN FORDERT RÜCKNAHME DER BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVE

Der Kulturrat Thüringen e.V. fordert Finanzminister Wolfgang Voß auf, dringend die Bewirtschaftungsreserve zurückzunehmen, um eine ausreichende Finanzierung der Projektförderungen im Kulturbereich zu ermöglichen. Damit unterstützt das Gremium die Anliegen verschiedener kultureller Vereine und Einrichtungen, die bislang keine Zusagen über die Höhe der Fördergelder in diesem Jahr bekommen haben, weil auch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 20 Prozent seiner geplanten freiwilligen Ausgaben zurückhalten muss.

„Sollte die Bewirtschaftungsreserve bestehen bleiben, ist die Existenz und Arbeitsfähigkeit vieler Vereine und Einrichtungen akut gefährdet. Nicht nur die Fortführung von Projekten, sondern auch die Kontinuität kultureller Angebote besonders für Kinder und Jugendliche stehen in Frage. Das wäre kulturpolitisch und gesellschaftlich fatal“, sagte Prof. Klaus Nerlich, Präsident des Kulturrat Thüringen e.V.

Hintergrund:
Der Kulturrat Thüringen e.V., in dem sich acht kulturelle Fachverbände regelmäßig beraten, wurde im Februar 2011 gegründet. Sein Ziel ist es, der  Kultur im Freistaat eine angemessene öffentliche Geltung zu  verschaffen und deren Entwicklung zu fördern. Mitglieder sind der Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V., der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V., der Thüringer Literaturrat, der Thüringer Museumsverband e.V., der Landesmusikrat Thüringen e.V., die LAG Soziokultur Thüringen e.V., der Deutsche Bühnenverein Landesverband Thüringen.

Quelle: PM des Kulturrat Thüringen e.V., 17.02.2012



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

THEATERTREFFEN 2012: DIE ZEHN AUSGEWÄHLTEN INSZENIERUNGEN

Rund 430 Inszenierungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben die sieben Mitglieder der Theatertreffen-Jury in den letzten Monaten gesichtet und diskutiert. Nun wurden die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen ausgewählt, um diese im Mai in Berlin zu präsentieren. Zur Theatertreffen-Jury gehören in diesem Jahr die Theaterkritikerinnen und -kritiker Vasco Boenisch, Anke Dürr, Ulrike Kahle-Steinweh, Ellinor Landmann, Christoph Leibold, Christine Wahl und Franz Wille.

Das Ergebnis der gestrigen Jury-Schlusssitzung wurde soeben bekannt gegeben – hier ist die Auswahl für das Theatertreffen 2012 (4.–20. Mai):

  • „Before Your Very Eyes“ von Gob Squad. Gob Squad / Campo, Gent / Hebbel am Ufer, Berlin u. a.
  • „Faust I+II“ von Johann Wolfgang von Goethe. Regie Nicolas Stemann. Salzburger Festspiele / Thalia Theater, Hamburg
  • „Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose“ von Sarah Kane. Regie Johan Simons. Münchner Kammerspiele
  • „Hate Radio“ von Milo Rau. International Institute of Political Murder, Berlin, Zürich / Hebbel am Ufer, Berlin u. a.
  • „John Gabriel Borkman“ von Henrik Ibsen. Regie Vegard Vinge, Ida Müller und Trond Reinholdtsen. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin / Nordwind Platform und Festival u. a.
  • „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“ von René Pollesch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
  • „Macbeth“ von William Shakespeare. Regie Karin Henkel. Münchner Kammerspiele
  • „Platonov“ von Anton Čechov. Regie Alvis Hermanis. Burgtheater, Wien
  • „Die (s)panische Fliege“ von Franz Arnold und Ernst Bach. Regie Herbert Fritsch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
  • „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen. Regie Lukas Langhoff. Theater Bonn

Quelle: Newsletter der Berliner Festspiele 17.02.2012



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20
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 20.02.2012

WAS GEHT II -- WAS KÖNNEN WIR, WAS NUR WIR KÖNNEN

Kongress 28. - 30. März 2012 im Deutschen Theater Berlin

Ein Kongress zu den besonderen Kompetenzen, Aufgaben und Arbeitsweisen von Theaterpädagogen am Theater veranstaltet vom Arbeitskreis Theaterpädagogik der Berliner Bühnen und dem Institut für Theaterpädagogik, UdK Berlin in Kooperation mit der Dramaturgischen Gesellschaft und gefördert aus den Mitteln des Deutschen Bühnenvereins.



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

PRAXISBEISPIELE GESUCHT! - FÜR TAGUNG "KUNST UND KULTUR VON ANFANG AN"

„Call for Practice“ für die Tagung „Kunst und Kultur von Anfang an“

Im Oktober wird die Stadt Dresden gemeinsam mit der BKJ die Tagung "Kunst und Kultur von Anfang an! Interdisziplinäre Begegnungen" (10.-14.10.2012) durchführen, bei der nicht nur debattiert und präsentiert werden soll, sondern Kunst und Kultur für die Jüngsten auch ganz praktisch erfahrbar werden soll. Dafür suchen wir vorbildliche Praxisbeispiele.

Haben Sie Interesse, Ihre Angebote für Kinder von 0-6 oder auch iIhre Produktionen für diese Altersgruppe während der Tagung in Dresden anzubieten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise!

Ausschreibung: PDF | 1 Seite | 81 MB [Quelle:bkj.de]



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

LEBENSWELTEN (DE)KONSTRUIEREN - KONGRESS ZUM THEATERUNTERRICHT IN SCHULEN

Der Bundesverband Theater in Schulen lädt ein zum bundesweiten Kongress zum Theaterunterricht in der Sekundarstufe I. Die Veranstaltung befasst sich mit dem Thema „Lebenswelten (de-)konstruieren. Theaterunterricht in der Sekundarstufe I ist anders!“

Folgenden Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresses:

  • Ist der Theaterunterricht an allen Schultypen der Sekundarstufe I gleichermaßen erfolgreich?
  • Entsprechen die bisher existierenden Unterrichts-Konzepte im Fach Theater den Anforderungen, die der Unterricht in der Sekundarstufe I stellt?
  • Kommt das „Bildungsgeschenk“ Theaterunterricht allen Jugendlichen dieser Altersstufe gleichermaßen zu Gute?
  • Bedarf der Theaterunterricht in der heutigen Bildungssituation neuer Impulse und Konzepte?

Veranstaltungsort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg

Programm und Anmeldeformular: PDF | 8 Seite | 968 KB [Quelle: bkj.de]



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17
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.02.2012

TAGUNG KULTUR.BILDUNG IN BAMBERG

Am 16. und 17. März 2012 findet in Bamberg eine Tagung zu Kultureller Bildung in Kommunen, Schulen, Kigas und Kitas statt. Angesprochen sind Pädagogen, Erzieher und Kulturschaffende. Vorträge, Thementische und Workshops bieten Raum und Zeit für Information, Austausch, Vision und Praxis. 

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich HIER [Veranstalter Kultur- und Schulservice Bamberg]



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16
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 16.02.2012

STÄRKERE ZUSAMMENARBEIT IN DER KULTUR VON BUND, LÄNDERN UND KOMMUNEN

Berlin: Vertreter von Ländern und Kommunen haben sich am Mittwoch Nachmittag vor dem Kulturausschuss für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden im Bereich der Kultur ausgesprochen. Kultur sei keine Frage von Zuständigkeiten, sagte die Ausschussvorsitzende Monika Grütters (CDU) zum Auftakt des öffentlichen Expertengesprächs, sondern eine Frage des gesamtstaatlichen Zustands. Unterschiedlich wird jedoch bewertet, wie weit diese Zusammenarbeit gehen soll, um den finanziell angeschlagenen Kommunen bei der Finanzierung ihrer Kulturausgaben gehen soll. Gemäß des letzten Kulturfinanzberichts aus dem Jahr 2010 tragen die Kommunen durchschnittlich 44,4 Prozent der Kulturausgaben Deutschlands, die Länder 43 und der Bund 12,6 Prozent. … WEITERLESEN

[Quelle: Informationsdienst Deutscher Bundestag]



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16
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 16.02.2012

KINDER- UND JUGENDARBEIT UNTER GESTALTUNGSDRUCK …

Unter dem Titel „Kinder- und Jugendarbeit unter Gestaltungsdruck. Zur Notwendigkeit, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zu erhalten und weiter zu entwickeln“ hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in seiner Sitzung am 24./25. November 2011 ein neues Positionspapier verabschiedet.

Kinder- und Jugendarbeit sieht sich zunehmend paradoxen Erwartungen und Anforderungen ausgesetzt. Die demographische Entwicklung führt zu einem geringer werdenden Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung, so dass diese politisch immer weniger Beachtung finden. Fachliche Angebote sowie die Interessenvertretung für diese Altersgruppe durch Kinder- und Jugendarbeit drohen deshalb ins politische Abseits zu geraten. Demgegenüber wird die nachwachsende Generation immer bedeutsamer, sie wird die Zukunftsaufgaben der Gesellschaft zu lösen haben. Deshalb steht die Ausschöpfung aller Bildungsreserven hoch im Kurs.

Das Fördern ganzheitlicher Bildung und sozialer Verantwortung, wie es aktuell auch im Zusammenhang mit der Entwicklung einer eigenständigen Jugendpolitik gefordert wird, ist aber gerade die zentrale Leistung der Kinder- und Jugendarbeit. Sie ist der einzige institutionell gesicherte und staatlich geförderte Ort, an dem Kinder und Jugendliche eigenständig gestaltbare und auslotbare Erfahrungsräume nutzen können, in denen nicht Erwachsene mit ihren Erwartungen Orientierungspunkte bilden und in denen eine Lernkultur vorherrscht, die auf Erfahrungen des alltäglichen Lebens setzt und so nachhaltige Wirkung auf Bildungsprozesse entfaltet.

ZUM POSITIONSPAPIER

[Quelle: bkj.de]



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15
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 15.02.2012

DIE PROVINZ LEBT: KULTUR AUF DEM LAND

Buch als kostenloser pdf-Download

Die Provinz lebt: Kultur auf dem Land
Kulturrat stellt Buch "Kulturlandschaft Deutschland" kostenlos ins Netz

Berlin, den 15.02.2012. Kultur findet nicht nur in den großen Städten statt. Sie lebt genauso vielfältig und facettenreich in den Kommunen und im ländlichen Raum – auch wenn sie von dort vielleicht seltener in die überregionalen Feuilletons gelangt.

Auf dem Land ist die Kultur nah bei den Menschen und braucht eine Infrastruktur, die sich mit dem kulturellen Erbe der Region befasst, die in kulturelle Bildung vor Ort investiert und den Künsten und Künstlern Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ohne diese Grundlagenarbeit in der Fläche, ohne den Reichtum der föderalen Kulturlandschaft in der Bundesrepublik gäbe es auch nicht die strahlenden Leuchttürme in den Großstädten. Und wer meint, in den Landkreisen wäre die Kulturarbeit provinziell, verstaubt und weniger avanciert als in den urbanen Zentren, der wird durch die Beiträge in dem Band des Deutschen Kulturrates "Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt" eines Besseren belehrt.

Die Publikation "Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt" steht Ihnen nun kostenlos im Internet als pdf-Datei zur Verfügung.

Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt
Aus politik + kultur 5
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
Vorwort: Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB
113 Seiten
Preis der gedruckte Ausgabe: 9,90 Euro, pdf-Datei: kostenlos

Als Buch zu beziehen über jede Buchhandlung (ISBN 978-3-934868-23-6) oder unter: http://www.kulturrat.de/shop.php

Kostenlos als pdf-Datei unter: http://www.kulturrat.de/dokumente/buecher/kulturlandschaft.pdf

Quelle: PM des Deutschen Kulturrates vom 15.02.2012



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14
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 14.02.2012

DER WIDERSTAND WÄCHST – DIE NOT DER FREIEN SZENE IN GANZ MITTELDEUTSCHLAND

U.a. im Ergebnis der Appelle zahlreicher Thüringer Landesverbände wächst der Unmut über und der Druck auf die von Finanzminister Wolfgang Voß verordnete kleine Haushaltssperre. Diese bedroht die Arbeit der freien kulturellen und sozialen Träger in Thüringen akut.

Aktuell berichtet hierzu die OTZ. HIER nachzulesen

[Quelle: OTZ /  14.02.12 / von Jens Voigt]

Auch in den anderen Bundesländern Mitteldeutschlands wächst die Not und der Unmut in der freien Theaterszene.

Hierzu berichtet der Deutsche Kulturrat ausführlich auf seinem nmz-Blog. HIER nachzulesen

[Quelle: Nachrichtenagentur dapd / via Deutscher Kulturrat ]

weitere Presseberichte:

Appell der Thüringer Sozialministerin an Regierungschefin Lieberknecht, HIER nachzulesen
[Quelle: Thüringer Landeszeitung / 09.02.2012 / von Hartmut Kaczmarek]
 
Voß verteidigt Sparpolitik, HIER nachzulesen [Quelle: dapd / 10.02.2012 / via Thüringer Allgemeine]
 
Kleine Haushaltssperre bedroht soziale Beratungsstellen, HIER nachzulesen [Quelle: dapd /12.02.2012 / via Thüringer Landeszeitung]
 
Politische Jugendverbände besorgt, HIER nachzulesen [Quelle: Deutschland today / 13.02.2012]


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13
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 13.02.2012

GLANZVOLLE PREMIERE UND UNTERSCHRIFTENAKTION IN NORDHAUSEN

Vor 480 Gästen im Großen Haus des Theaters Nordhausen hatte am vergangenen Freitag “Karfunkel – Der schöne Schein” eine gefeierte Premiere. Der Junge Zirkus Zappelini bot mit gut 40 Kindern und Jugendlichen eine rasante Zirkusreise in der Manege des großen Theaters.

Gleichzeitig nutzten die Akteure des Trägervereins “studio44″ diese Premiere, um auf die möglichen Folgen der Kürzungen durch die kleine Haushaltssperre in Thüringen hinzuweisen und Unterschriften gegen diese Einschnitte in der freien kulturellen Szene zu sammeln.

Der Artikel der Neuen Nordhäuser Zeitung ist HIER zu lesen. [Quelle: Neue Nordhäuser Zeitung / 11.02.2012]



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13
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 13.02.2012

FREIE THEATERSZENE IN THÜRINGEN WEITERHIN BEDROHT!

Wie bereits mehrfach in den vergangenen Wochen an dieser Stelle berichtet, sorgt die kleine Haushaltssperre in Thüringen für viel Unsicherheit und konkrete Existenznöte in den freien Theatergruppen und Bühnen in Thüringen. Verbindliche Aussagen bzw. Verhandlungsergebnisse zwischen dem Thüringer Finanzministerium und dem Thüringer Kultusministerium liegen noch immer nicht vor. Die Bewilligung der beim Land beantragten Projektmittel steht noch immer aus und unter dem Zeichen einer 20% Bewirtschaftungsreserve.

Die Thüringer Allgemeine berichtet in Ihrem Beitrag vom 11.02.2012 über die Sorgen der freien Theaterszene. Der Artikel ist HIER zu lesen.

[Quelle: Thüringer Allgemeine / 11.02.12 / dapd ]



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09
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 09.02.2012

SCHREIBWETTBEWERB FÜR THEATERTEXTE

Junge Autoren gesucht!

Der Schreibwettbewerb richtet sich an junge Autor/innen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren aus Deutschland (teilnehmen können auch junge Autor/innen anderer nationaler Herkunft, die die Landessprache beherrschen).

Es geht um die Thematik zeitgenössischer Konflikte, um Flüchtlinge, Grenzen und Migration, Frauen und Krieg.

Dieser Wettbewerb wird gleichzeitig in Frankreich (für einen frz. Theatertext) und in Italien (für einen it. Theatertext) ausgeschrieben und ist eingebettet in das Internationale Jugendtheaterfestival der Sprachen Lingue in Scena – Sprachen in Szene!, das jedes Jahr in Turin/Italien stattfindet und im Mai 2012 „Mutter Courage und ihre Kinder“ zum Thema hat.

Im angefügten Reglement erhalten Sie alle weiteren Informationen. Bewerbungstermin: 12.03.2012



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08
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 08.02.2012

FREIWILLIGE UND EINSATZSTELLEN IM FSJ KULTUR UND BFD KULTUR UND BILDUNG GESUCHT

Für den Jahrgang 2012/2013 sucht die LKJ nach kulturellen Einrichtungen, die für ein Jahr einen Freiwilligen/ eine Freiwillige in ihre Arbeit und ihr Team einbeziehen wollen.

Gleichzeitig möchten wir junge Menschen ermuntern, sich für einen kulturellen Freiwilligendienst in Thüringer Einsatzstellen zu bewerben.



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08
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 08.02.2012

FACHTAGUNG: BILDUNGSLANDSCHAFTEN – THEATERLANDSCHAFTEN

Unter dem vollständigen Titel „Bildungslandschaften-Theaterlandschaften. Über den Stellenwert und Wandel außerschulischer Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen“ veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater (in Kooperation mit weiteren Trägern) am 24. und 25.02.2012 im LWL-Bildungszentrum Vlotho eine Fachtagung durch.

Die Tagung fragt nach den aktuellen Aufgaben, Zielen und Arbeitsweisen der außerschulischen Bildung und versucht den Begriff der „außerschulischen Bildungslandschaften“ im Hinblick auf die Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu konkretisieren. Als Referenten sind Akteure aus den Feldern Ausbildung, soziale Arbeit, Theater und Schule eingeladen. Das Programm wird durch zwei praktische Workshops abgerundet. Die Tagung richtet sich Theaterspiel-/Sozial-Pädagogen/innen, Theaterlehrer/innen, Lehrende und Studierende der Theaterpädagogik, Bildungsreferenten/innen und Interessierte.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 25,- €. Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen finden sich HIER



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02
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 02.02.2012

STIFTUNGEN SUCHEN UND FINDEN!

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat eine kostenlose Suchmaschine für Stiftungen mit erweiterten Filtern und in neuem Layout vorgestellt. Die Stiftungssuche enthält Informationen zu den ca. 8.300 deutschen Stiftungen, deren Internetadresse der Dachverband kennt und die an einer Befragung teilgenommen haben.

Die Stiftungssuche informiert über Namen, Anschrift, Zweck und Internetseite der Stiftung. Zu den möglichen Filterkriterien zählen Suchwörter, regionale Zuordnung und die Verwirklichungsart (fördernd oder operativ). Stiftungen, bei denen keine Anträge möglich sind, können von vornherein ausgeschlossen werden.

Hier kann die Suche beginnen: www.stiftungen.org



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30
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 30.01.2012

ERSTE VERÖFFENTLICHUNG ZUM APPELL DER LANDESVERBÄNDE IN THÜRINGEN

Zu Beginn des Jahres sah es noch einigermaßen gut aus bei den Finanzen für das „Theater am Markt“ (TAM), nun hat sich das Blatt gewendet und das Land verhängte eine Haushaltssperre für die Projektförderung im Kulturbereich. Zwanzig Prozent der zugesagten Zuschüsse sind vorerst eingefroren. Betroffen davon sind die gesamten Thüringer soziokulturellen Zentren, Kulturinitiativen und die freie Theaterszene. So auch das Eisenacher „Theater am Markt“. „Bleibt diese Sperre erhalten, können wir nur bis Oktober spielen. Dann wäre Schluss“, kommentiert Timo Bamberger, Leiter vom TAM, die Situation. Er hofft aber, dass das Geld doch noch ausgezahlt wird. Inzwischen forderten Thüringer Theaterverband, die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen den Finanzminister Wolfgang Voß auf, die angekündigten Gespräche mit dem Kultusminister Christoph Matschie zu führen, damit die Kürzungen möglichst rasch zurückgenommen werden. … WEITERLESEN

[Quelle: Thüringer Allgemeine / 28.01.2012 von Heiko Kleinschmidt ]



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