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KULTURNEWS

14
DEZEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 14.12.2011

FESTIVALSTIPENDIEN FÜR JUNGE THEATERSCHAFFENDE

Das NRW Festival der Kinder- und Jugendtheater westwind 2012 vergibt zehn Festival-Stipendien an junge Theaterschaffende und Berufsanfänger aus den Bereichen Dramaturgie, Regie, Schauspiel, Ausstattung, Bühnenmusik, Theaterpädagogik.

Die Stipendiaten bilden unter der Leitung der Regisseurin Catharina Fillers ihr eigenes Forum next generation. Sie haben hier die Gelegenheit, alle Veranstaltungen des Festivals und des Rahmenprogramms zu besuchen und als Forum aktiv an allen Inszenierungsgesprächen teilzunehmen. Forumsintern soll die Auseinandersetzung über das Festival, das Theater für Kinder und Jugendliche, über den eigenen Kunstbegriff, sowie Berufsvorstellungen und Ziele geführt werden.

Das Festival versteht sich zudem ausdrücklich als Kontaktstelle zwischen der next generation und bereits etablierten Theatermachern. In diesem Jahr beginnt das Next Generation Forum schon am 18.05.2012, sodass sich die TeilnehmerInnen schon einen Tag vor dem Festival persönlich kennenlernen und über ihre bisherigen Berufserfahrungen austauschen können.

Zeitraum: 18. – 25. Mai 2012

  • Die Ausschreibung richtet sich an junge Theaterschaffende und Berufsanfänger, die sich für das Theater für junges Publikum interessieren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
  • Das Stipendium umfasst: freien Eintritt zu allen Veranstaltungen des Festivals und des Rahmenprogramms, kostenfreie Unterbringung und Fahrtkostenerstattung
  • Teilnehmerzahl: 10, über die Teilnahme entscheidet die Künstlerische Leitung des Festivals
  • Bewerbungsschluss ist der 31. März 2012

Bewerbung mit Kurzvita an: mueller-rosen@dramatour.de
Weitere Informationen: www.westwind-festival.de



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14
DEZEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 14.12.2011

WIRTSCHAFTEN - FINANZIERUNG IN DER FREIEN SZENE

In der 4. Ausgabe 2011 der Zeitschrift "soziokultur" werden die Förderung, Eigenfinanzierung und Wirtschaftlichkeit soziokultureller Einrichtungen (die vielfach auch die freie Theaterszene repräsentieren oder gleiche Bedingungen aufweisen) ausgiebig betrachtet." ... Keine andere Kultursparte finanziert sich mit einem so aufwändigen Finanzierungsmix wie die Soziokultur. Wie erarbeiten sich soziokulturelle Zentren ihre Eigenmittel, die Grundlage aller Förderung? Gedanken zur Gratwanderung zwischen Zweck- und Wirtschaftsbetrieb. ... "

aus dem Inhalt: Gratwanderung - Unternehmertum und Soziokultur /// Zwischen Dynamik und Verantwortung, Abhängigkeit und Autonomie /// Der Verein und sein Finanzamt - Transparenz – Nachvollziehbarkeit – Plausibilität

Die Zeitschrift ist unter www.soziokultur.de für 3,50 € erhältlich



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26
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 26.11.2011

DEUTSCHER LERNATLAS - THÜRINGEN IM BILDUNGSMITTELFELD

Der DEUTSCHE LERNATLAS soll erstmals die Bedingungen für lebenslanges Lernen in allen 412 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten sowie den Bundesländern sichtbar und vergleichbar machen. Mittels interaktiver Online-Karten, detaillierter Lernprofile und verschiedener Diagramme bildet er ab, wie gut die Entwicklungsbedingungen sind, die die Bürger in allen Lebensphasen und -bereichen in ihrer Region vorfinden. Der Deutsche Lernatlas spiegelt damit auch die Voraussetzungen der Region, zukünftig wirtschaftlich und sozial erfolgreich zu sein. Thüringen gelangt in diesem Bildungsvergleich auf Platz 7 der 16 Deutschen Bundesländer.

Um die Situation in den einzelnen Kreisen und Städten darzustellen bitte auf www.deutscher-lernatlas.de gehen.

Die Lern(um)welt wird in diesem Lernatlas in vier Lerndimensionen unterteilt: Schulisches Lernen, Berufliches Lernen, Soziales Lernen und Persönliches Lernen. Zusammengefasst werden sie in dem Lernatlas-Gesamtindex. In jeder der vier Lerndimensionen fließen 8 bis 10 Kennzahlen zusammen, die mit den Ursachen und Auswirkungen von Lernprozessen in diesem Bereich in Verbindung gebracht werden können. 

Die vier Dimensionen des Lernens:

Schulisches Lernen/ Wie lernen Menschen in den Bildungsinstitutionen? Die Lerndimension Schulisches Lernen gibt Hinweise auf die Lernentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Schulen, das Studienplatzangebot und das Bildungsniveau von jungen Menschen und Erwerbstätigen in der ausgewählten Region.

Berufliches Lernen/ Wie lernen Menschen für und in ihrem Beruf? Die Lerndimension Berufliches Lernen gibt Hinweise auf die Chancen von Jugendlichen, eine qualifizierende Ausbildung abzuschließen, sowie auf den Stellenwert der beruflichen Weiterbildung und des Lernens am Arbeitsplatz in der ausgewählten Region.

Soziales Lernen/ Wie lernen Menschen im und für das soziale Miteinander? Die Lerndimension Soziales Lernen gibt Hinweise darauf, in welcher Form und in welchem Ausmaß die Menschen in einer Region Möglichkeiten zum sozialen Lernen wahrnehmen. Dieser vielseitige Aspekt des lebenslangen Lernens wird durch Kennzahlen zum sozialen Engagement, zur politischen Teilhabe und zum Stellenwert der sozialen Integration von Jugendlichen abgebildet.

Persönliches Lernen/ Wie lernen Menschen, um sich persönlich weiterzuentwickeln? Die Lerndimension Persönliches Lernen gibt Hinweise darauf, welche Lernmöglichkeiten die Menschen in einer Region zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung vorfinden und nutzen – in Form von Kursen zur persönlichen Weiterbildung, beim Sport, im kulturellen und durch selbstgesteuertes Lernen mit Medien.

[Quelle: www.deutscher-lernatlas.de]



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21
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.11.2011

AUSSCHREIBUNG DEUTSCHER KINDER- UND JUGENDTHEATERPREIS

Bis zum 10.12.2011 können Bewerbungen für die mit insgesamt 35.000,- € dotierten Deutschen Kindertheaterpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis eingereicht werden (Autorenwettbewerb).

Die Preise werden alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben.

Bewerbungsunterlagen und Informationen unter www.kjtz.de



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21
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.11.2011

DARSTELLENDES SPIEL IN DER GRUNDSCHULE

Hamburg. Darstellendes Spiel wird in Deutschland bereits an den meisten Schulen in irgendeiner Form angeboten, nicht nur in Hamburg. Doch die Hansestadt wagt nun einen Vorstoß: Als erstes Bundesland führt sie Theater als Pflichtfach an den Grundschulen und in der Unterstufe ein und riskiert damit eine bundesweite Debatte.  ...

Weiter nachzulesen unter www.zeit.de [Quelle: ZEIT ONLINE]



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17
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 17.11.2011

GRÜNE FÜR EIN KULTURFÖRDERGESETZ IN THÜRINGEN

GOTHA. Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 12.11. haben die Delegierten des Thüringer Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen umfassenden Antrag für ein Thüringer Kulturfördergesetz beschlossen.

Einige exemplarische Forderungen der GRÜNEN sind nach Frau Astrid Rothe-Beinlich (kulturpolitische Sprecherin): "Insbesondere werben wir für mehr Transparenz und Verlässlichkeit im Rahmen der staatlichen Kulturförderung, für die Stärkung der kulturellen Bildung und der freien kulturellen Szene im Freistaat“ *** "Den freien Theatern und Amateurbühnen wollen wir zudem einen Spielstättenzuschuss von 50 000 Euro im Jahr garantieren und im Bereich der Museen brauchen wir endlich wieder Perspektiven für kulturpädagogische Arbeit" *** "Im Bereich der Soziokultur wollen wir das ProjektmanagerInnenprogramm langjährig ausrichten und die Bezahlung an den TVÖD anpassen. "

weiterführende Informationen finden sich bei www.dtoday.de [Quelle: DeutschlandToday]



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12
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 12.11.2011

NPN-GASTSPIELFÖRDERUNG: RESTMITTELVERGABE 2011

Ab sofort und bis zum 15.12. können noch Anträge auf Gastspielförderungen beim NATIONALEN PERFORMANCE NETZ gestellt werden. Antragsberechtigt sind Freie Theater, Stadt- und Staatstheater, Festivals und andere Kulturinstitutionen, die eine Theaterproduktion aus einem anderen Bundesland präsentieren möchten.

Die Gastspielförderung NPN-Theater wird ermöglicht aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

Die Anträge auf Restmittel können ab sofort bei JOINT ADVENTURES eingereicht werden:

Administration NPN-Theater
Emil-Geis-Str. 1, 81379 München
Tel. 089 189 31 37 -10, Fax -37
E-Mail: npn_theater@jointadventures.net
 

Informationen zur Antragstellung und den Antragsformularen finden man außerdem auf: www.jointadventures.net

p.s.

Die regulären Antragsfristen 2012 für die NPN-Gastspielförderung Theater sind:
15. Januar 2012 (1. Vergabe)
31. März 2012 (2. Vergabe)


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10
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 10.11.2011

SENIORENTHEATER IM AUFWIND

Im Rahmen des „Qualifizierungsprogramms Seniorentheater“ veranstaltet der BDAT in Zusammenarbeit mit dem Bundesarbeitskreis Seniorentheater vom 25. bis 26. November ein europäisches Netzwerktreffen in Berlin.

In Impulsreferaten, Fachvorträgen und kleinen Workshops diskutieren und ermitteln die Teilnehmer neue Handlungsfelder ihrer Arbeit. Ziel ist es, das Seniorentheater in all seinen Formen weiter zu entwickeln, neue Kooperationen zu schaffen und nachhaltige Netzwerke zu etablieren.

Die Tagung beginnt am Freitag, 25. November um 14.00 Uhr mit einem Grußwort des BDAT-Präsidenten Norbert Radermacher. Veranstaltungsort ist das JugendKulturZentrum PUMPE, Lützowstr.42, 10785 Berlin-Mitte.

weitere Informationen unter www.bdat.info



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10
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 10.11.2011

ZUKUNFTSFÄHIGE HEIMAT 2020 - THÜRINGEN

Am Mittwoch, 23.11.2011, 14:00 – 18:00 Uhr lädt der Heimatbund Thüringen zu einer Jahrerstagung in das Sparkassen-Finanzzentrum, Bonifaciusstraße 15 in Erfurt.

PROGRAMM

14.00 Uhr
Einführung: Europäische Förderprogramme in der Heimat- und Kulturpflege, im Natur- und Denkmalschutz und in der Bildung – Möglichkeiten, Erfahrungen, gelungene Beispiele
Dr. Burkhardt Kolbmüller, Heimatbund Thüringen
14.30 Uhr       
Die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Planung und Umsetzung europäischer Förderprogramme
Dietmar Welz, BonnEval, Evaluator des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER in Thüringen            
16.00 Uhr       
Das LEADER-Programm und die Akademie für den ländlichen Raum als Motoren und Kommunikationsrahmen innovativer ländlicher Entwicklungen
Prof. Dr. Karl-Ludwig Thöne, Abteilungsleiter ländliche Entwicklung im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (angefragt)
18.30 Uhr       
Kulturlandschaft - Landesentwicklung - Heimat
„Kamingespräch“ mit Staatssekretärin Dr. Marion Eich-Born, Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr
 

Anmeldung und weitere Informationen über www.heimatbund-thueringen.de



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08
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 08.11.2011

BERICHT - SOZIOKULTUR UND FREIE THEATER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Einen Einblick in die kulturpolitische Sicht auf die freien Theater und die Soziokultur in Schleswig Holstein bietet der Bericht der Landesregierung vom 26.10.2011.

Bericht der Landesregierung hier lesen!

[Quelle: Landtag Schleswig-Holstein]



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08
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 08.11.2011

MEHR MITTEL FÜR FREIE THEATERSZENE IN NRW

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

1,6 Millionen Euro zusätzlich hat Kulturministerin Ute Schäfer in Düsseldorf für die freie Theaterszene in Nordrhein-Westfalen angekündigt. „In den vergangenen Wochen und Monaten wurde in der von uns initiierten Theaterkonferenz viel über die Situation der kommunalen Theater und Orchester diskutiert. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass Nordrhein-Westfalen ebenso über eine vielfältige freie Kulturszene verfügt, die wichtige künstlerische und gesellschaftspolitische Impulse setzt. Ihren kritischen Blick auf die Welt zu fördern, ist genauso unsere Aufgabe, wie die Unterstützung der großen Häuser. Deshalb haben wir ein neues Konzept zur Förderung der freien Theaterszene entwickelt, das wir mit zusätzlichen Mitteln ausstatten wollen“, erklärte Schäfer.

weiteres unter : www.nrw.de



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07
NOVEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 07.11.2011

SEMINAR "SOCIAL MEDIA - INTENSIV & INTERAKTIV

10 - 16 Uhr, Weimar

Das Seminar wird Themen wie: eine Community-Strategie entwickeln | Communities aufbauen und managen | Kampangen/ Projekte im Kulturbereich planen | neue Formen der Finanzierung von Kulturprojekten (crowdfunding, crowdsourcing) aufgreifen und entsprechende Werkzeuge und Strategien zur Umsetzung mit auf den Weg geben.

Komplette Ausschreibung und Anmeldung



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14
OKTOBER
von Thüringer Theaterverband
am 14.10.2011

TANZ UND THEATER IN ZUKUNFT

Vom 27. bis 28. Oktober 2011 findet in Dresden der Zweite Bundeskongress freier Theater statt. Ausrichter ist der Bundesverband Freier Theater.

Themen des Kongresses sind u.a.

„Bildet Kollektive! - Wie gesellschaftskritisch sind unsere Arbeitsweisen?“
„Our house? - Wie relevant sind freie Theaterhäuser für Freies Theater?“
„Under Influence – Wieviel Einfluss nehmen Förderer?“
„Zukunftsvisionen - Welche Entwicklung der Theaterszene wünschen wir uns?“

Weitere Informationen finden sich unter www.freie-theater.de/dresden_kongress.html




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14
OKTOBER
von Thüringer Theaterverband
am 14.10.2011

WORTSCHATZ - FRANKFURTER AUTORENFORUM

FRANKFURT. Vom 01. - 03.12.2011 findet die Frankfurter Autorenforum für das Kinder- und Jugendtheater 2011 in Frankfurt a.M. statt.

Wie wird aus Sprache Poesie? Wie funktioniert ein Poetry Slam und sind Sprachen szenisch leichter zu erlernen? Das Frankfurter Autorenforum 2011 widmet sich in seiner 23. Ausgabe dem Thema „Wortschatz - die vielsprachige Gesellschaft.“ Als Impulsgeber ist unter anderem in Frankfurt zu Gast der Regisseur und Theaterautor NURAN DAVID CALIS mit einem Referat zum Thema „Die Sprache(n) in meinen Theaterstücken“.

Renommierte Dramatiker aus ganz Deutschland versammeln sich vom 01. bis 03. Dezember 2011 in Frankfurt am Main. Sie werden ihre neuen Stücke für das Kinder- und Jugendtheater in Lesungen und Gesprächen einem Fachpublikum vorstellen. Mit dabei sind Reihaneh Dizaji, Daniela Dröscher, Charlotte Luise Fechner, Ulrich Hub, Roy Kift, Azar Mortazavi, Anne Rabe, Thilo Reffert, Rike Reiniger und andere.

Das Programm des 23. Frankfurter Autorenforums für Kinder- und Jugendtheater  ist online zu finden auf der Webseite des Zentrums www.kjtz.de - hier kann man sich auch gleichzeitig anmelden. (Quelle: www.bkj.de]



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07
OKTOBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 07.10.2011

Kultur gut stärken

Aufruf zum zweiten bundesweiten Aktionstag am 21.05.2012
Berlin, den 06.10.2010. Der Aktionstag "Kultur gut stärken" wird am 21. Mai 2012 und am vorausgehenden Wochenende zum zweiten Mal stattfinden. Die Mitgliederversammlung und der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates gaben auf ihren jeweiligen Sitzungen grünes Licht für die Durchführung des Aktionstages. 
 
Auch im kommenden Jahr sollen unter dem Motto "Kultur gut stärken" bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der Welttag der kulturellen Vielfalt ist.
 
Der Deutsche Kulturrat, seine Mitgliedsorganisationen und deren Mitglieder wollen an diesem Tag anschaulich machen, was kulturelle Vielfalt bedeutet, welches gesellschaftliche, kulturelle und künstlerische Potenzial in ihr liegt und wie kulturelle Vielfalt auch in Zukunft mit Leben gefüllt werden kann. Allzu oft geht es zurzeit in den kulturpolitischen Debatten nur noch darum, wie das Bestehende gesichert werden kann. Die Sorge vor Einsparungen lässt uns teilweise wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange zittern.
 
Jeder kann an dem Aktionstag "Kultur gut stärken" mitmachen, ob große oder kleine kulturelle Initiativen, ob mit internationaler oder mit regionaler Ausstrahlung. Alle sind aufgefordert, egal ob Kultureinrichtung, Künstler oder Kulturvereine, ihre Stimme für den Erhalt der kulturellen Vielfalt zu erheben.
 
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Der erste Aktionstag im Mai diesen Jahres war ein voller Erfolg. Ich freue mich, dass wir auch im kommenden Jahr den Tag der kulturellen Vielfalt ‚Kultur gut stärken’ feiern werden. Damit der zweite Aktionstag ebenso vielfältig, bunt, spannend und wirkmächtig wird, möchte ich alle Kulturakteure aufrufen, sich zu engagieren. Neben den vielen Aktionen vor Ort wird es im kommenden Jahr auch erstmals eine zentrale kulturpolitische Veranstaltung in Berlin geben. Sie dürfen gespannt sein!"
Quelle: Infomail Deutscher Kulturrat 06.10.2011


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07
OKTOBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 07.10.2011

5. Kinder-Theater-Fest 2012 in Rudolstadt/Thüringen

Stürmt ins Leben wild hinaus!

Unter diesem Motto veranstaltet der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) in Zusammenarbeit mit der Ständigen Konferenz "Kinder spielen Theater" und dem Thüringer Theaterverband (TAT) vom 14. bis 17. Juni 2012 das 5. Deutsche Kinder-Theater-Fest in Rudolstadt/Thüringen. Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Das Festival bietet neben den Theateraufführungen eine begleitende Fachtagung, veranstaltet vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) an. Ein attraktives Rahmenprogramm für Teilnehmer und Gäste ergänzt das Angebot.

Eingeladen werden 6 bis 8 Kindertheatergruppen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland, deren Darstellerinnen und Darsteller zwischen 6 und 12 Jahre alt sind. Das Festival möchte die breite Vielfalt von Themen, Stoffen und Spielformen im Kindertheater abbilden. Kindertheaterproduktionen aus allen Sparten (z. B. auch Tanz- und Musiktheater, Puppen- und Figurentheater) sind willkommen. Alltagsgeschichten, Märchen, Mythen, Utopisches und Poetisches können dabei das breite Themenspektrum des Theaters mit Kindern aufzeigen. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012. Kontakt: BDAT, Gabriele Freudenmann, Fon 07321 94699-02, bdat-freudenmann@t-online.de, www.bdat.info

Bei der Auswahl der Gruppen sollen insbesondere auch integrative theaterpädagogische Konzepte berücksichtigt werden. Das Theater ist in besonderer Art und Weise geeignet, Fragestellungen der Migration oder der Menschen mit Behinderungen zum thematischen Schwerpunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung zu machen. Diese Theaterkonzepte, die sich in den Aufführungen visualisieren, sollen in den Fachforen diskutiert und auf ihre Wirkung hin überprüft werden. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück. Weitere Kooperationspartner sind das Theater Rudolstadt und der theater-spiel-laden Rudolstadt.

Das 5. Deutsche Kinder-Theater-Fest wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Auswärtigen Amt, vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, von der Stadt Rudolstadt, dem Theater Rudolstadt und weiteren Sponsoren.

Quelle: Infomail des BDAT



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29
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 29.09.2011

SPD FORDERT KULTURPOLITISCHE IMPULSE

Anlaesslich der heutigen (28.09.2011) abschliessenden Beratung des Haushalts des Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien (BKM) erklaert der Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann:

Die Ideenlosigkeit der Bundesregierung setzt sich fort. Bereits bei der Einbringung des Haushalts der Bundesregierung deutete sich an, dass die schwarz-gelbe Koalition keinerlei Ideen hat, wie man die Kultur- und Medienpolitik des Bundes weiterentwickeln kann. Stattdessen das ewig gleiche Mantra von der angeblichen Erhoehung des Kulturetats, was in diesem Bundeshaushalt noch dazu falsch ist. Der Haushalt des BKM erfaehrt zwar auf den ersten Blick eine leichte Steigerung (plus sechs Millionen Euro). Zwei neue Titel im Haushalt und der Aufwuchs fuer die Mietzahlungen des Deutschen Historischen Museums (DHM) an die Bundesanstalt fuer Immobilienaufgaben verschleiern, dass bei wichtigen kultur- und medienpolitischen Instrumenten faktisch gekuerzt wird.

Die SPD hat daher unter anderem Aufstockungen bei der Kulturstiftung des Bundes, fuer den kulturellen Denkmalschutz, fuer die Bundesvereinigung soziokultureller Zentren, fuer eine bundesweite "Initiative Tanz" und den Bundesverband Freier Theater gefordert. Allesamt Akteure, die mit ihrer Arbeit wichtige kultur- und auch wirtschaftspolitische Impulse geben.

Zudem schlagen wir vor, aus den zusaetzlichen Mittel fuer Bildung und Forschung ein laengerfristig anzulegendes, neues Forschungsprogramm zur Medienkompetenzforschung zu initiieren. Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft hat einstimmig festgestellt, dass im Bereich der Medienkompetenzforschung Defizite bestehen und dass es eine Verbeiterung der Forschungsaktivitaeten geben muesse. Diesen Hinweis greifen wir auf.

... (Auszug / Quelle: Pressemitteilung 28.09.11 SPD-Bundestagsfraktion)



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29
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 29.09.2011

EHRENMEDAILLEN UND GOLDENE MASKEN

Die Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben hat für die Entwicklung von Kunst und Kultur, aber auch für das soziale Gesicht unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert, das zeigte die Ehrung von vier Persönlichkeiten der deutschen Amateurtheaterszene.

Mit der höchsten Auszeichnung des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT), der Ehrenmedaille, zeichnete der Verband am 17. September Dr. Dieter Staerk aus Saarbrücken/Saarland und Peter M. Wolko aus Karlsruhe/Baden-Württemberg aus.

Über die Goldene Maske für besondere Verdienste um das Amateurtheater, die in diesem Jahr erstmals vergeben wurde, freuten sich Elke Heilsberger aus Bargteheide/Schleswig-Holstein und Doris Schweitzer aus Lingen/Niedersachsen. Die Ehrung fand vor zahlreichen Gästen aus dem ganzen Bundesgebiet auf Schloss Geyerswörth in Bamberg statt.



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29
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.09.2011

Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"?

Tagung der Bundesakademie Wolfenbüttel

kultur-fuer-alle-oder-produktion-der-feinen-unterschiede

Kulturelle Bildung ist als grundlegender Teil der Persönlichkeitsentwicklung, der Allgemeinen Bildung und inzwischen sogar der beruflichen Bildung anerkannt. Alle, die für die kulturelle Bildung arbeiten, sind davon überzeugt, dass sie damit den Menschen etwas Gutes tun.

Aber das schulische ebenso wie das außerschulische ästhetisch-kulturelle Bildungssystem sind kein herrschaftsfreier Raum. Die Künste, die auf sie bezogene kulturelle Bildung und die damit verbundenen Normen und Werte haben gesellschaftliche Funktionen -  Integrations-/Inklusionsfunktionen ebenso wie Abgrenzungs-/Exklusions-funktionen. Auf die "Distinktionsgewinne" durch kulturelle Habitusmerkmale hat der Kultursoziologe Pierre Bourdieu schon Ende der 1970er Jahre hingewiesen. Ist das ehrwürdige Ziel der "Kultur für alle" eine Illusion?

Was muss getan werden, damit kulturelle Bildung ihrem Anspruch auf demokratische Chancengleichheit der Teilhabe an Kunst und Leben gerecht wird? Oder löst sich die traditionelle Verbindung zwischen gesellschaftlichen Eliten, den Erscheinungsformen der Hochkultur und ihrer Nutzung sowieso schon auf, wie die Ergebnisse aktueller Elitenforschung in Deutschland vermuten lassen? Und was bedeutete das für die Zukunft kultureller Bildungsansätze?

Die Tagung zielt auf eine kritische Durchleuchtung der Ziele, Inhalte und Methoden kultureller Bildung mit Blick auf ihre angenommenen und tatsächlichen gesellschaftlich strukturellen Wirkungen. Sie ist gedacht für alle, die sich in Theorie, Praxis und Politik für die Wirklichkeit hinter den Behauptungen der gängigen Diskurse um kulturelle Bildung interessieren.

Programm und Anmeldung

Quelle: http://www.bundesakademie.de/kd.htm (29.09.2011, 09:15 Uhr)



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29
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.09.2011

Theaterpäd. Fachforum SICHTEN XIII in Berlin

"MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit"

Kulturelle Vielfalt ist Realität in unserer modernen Einwanderungsgesellschaft. Gerade in der pädagogischen Praxis ist kulturelle Heterogenität der Normalfall. Für die theaterpädagogische Arbeit birgt das im Hinblick auf die interkulturelle Bildung viele Chancen. Denn das Theaterspielen lässt Freiräume für eine fantasievolle und kreative Auseinandersetzung mit Lebenswirklichkeiten entstehen. Kulturelle und soziale Grenzen verwischen - Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen gehen beim Theaterspiel in einen hoch partizipativen künstlerischen Prozess ein. Theater trennt nicht zwischen „wir“ und „ihnen“ – sondern entsteht nur in der Gemeinsamkeit.

Das Theaterpädagogische Fachforum SICHTEN für LehrerInnen, ErzieherInnen und MultiplikatorInnen aus den Bereichen der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung findet dieses Jahr zum 13. Mal statt und widmet sich in zwei Fachforumstagen am 4. und 5. November 2011 unter dem Titel "MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit" diesem spannenden Thema.

Veranstaltungsflyer

Quelle: http://www.lagstb.de/aktivitaten/fachforum-sichten/ (29.09.2011, 09:20 Uhr)



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