Home » Kulturpolitik

KULTURNEWS

13
MAI
von Thüringer Theaterverband
am 13.05.2011

STATISTIK FREIE THEATER 2011 - über 89.000 Gäste in 2010!

Am heutigen Tag wurden die Ergebnisse der gemeinsamen Evaluation des Thüringer Amateurtheaterverbandes und der LAG Spiel+Theater in Thüringen veröffentlicht.

Die statistische Erfassung und deren Auswertung machen zwei scheinbar widersprüchliche Aspekte der freien Theaterarbeit in Thüringen deutlich. Einerseits sind freie Theater in Thüringen und hier insbesondere die Amateur-, Kinder- und Jugendtheaterensembles außerordentlich wirkungsvoll und erfolgreich in ihrer Arbeit. Gleichzeitig und andererseits dokumentieren sich verheerende finanzielle Situationen, fundamentale existenzielle Nöte und prekäre Missstände.

Bemerkenswert ist u.a., dass mit nur 37 hauptamtlichen Mitarbeitern (nur in 10 von den erfassten 22 freien Theatern gibt es diese) ca. 1300 Veranstaltungen mit über 89.000 Besuchern erreicht werden. Hierzu ist die Unterstützung von über 900 ehrenamtlichen Aktiven erforderlich. In diesen Einrichtungen werden über 300.000 Ehrenamtsstunden im Jahr geleistet. Dies entspricht 35 Jahren Ehrenamt pro Jahr! Zusätzlich nutzen über 34.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unsere aktiven Angebote zur Teilhabe am kulturellen Schaffen (nach Nutzerfrequentierung). 26% der Kosten der Einrichtungen werden aus Eigenmitteln, d.h. aus Umsatzerlösen erzielt. Aus 10 € Förderung werden 4,11 € Eigenmittel generiert. Die Förderung pro Nutzer der Angebote und Besucher der Veranstaltungen beträgt ganze 6,57 €. 

Im Zusammenhang mit der Statistik2011 haben die Verbände deshalb ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht und sich offen und mit dem Wunsch nach Dialog an Öffentlichkeit, Presse und Politik gewandt. Den Interessen, Erfolgen und Nöten der Freien Theaterszene in Thüringen soll hiermit ein angemessenes Podium verschafft werden.

Statistik und Positionspapier finden sich in Ihrer vollständigen Erfassung hier:

Positionspapier + Statistik



Kommentare

05
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 05.04.2011

Kulturrat Thüringen i.G.

In einem offiziellen Akt wurde am 31.03. im Haus Dacheröden in Erfurt der Kulturrat Thüringen gegründet. Der als Verein (in Gründung) organisierte, oberste Verband soll gemeinsames Podium der acht Mitgliedsverbände und gleichsam die geeinte Stimme der Thüringer Kulturlandschaft sein. Mit einem Thüringer Kulturrat verbindet sich ein Wunsch nach gemeinsamer Interessenmanifestation.

Dem ersten offiziellen Auftritt des Kulturrates wohnten, neben den zahlreichen Vertretern und Repräsentanten aus den 8 Verbänden, Vertreter der Politik, der Kommunen, der Presse, Prof. Dr. Max Fuchs vom Deutschen Kulturrat sowie Minister Christoph Matschie bei. Tiefgründiger Resümierendes findet man unter: www.theatriumblogger.wordpress.com



Kommentare

01
APRIL
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 01.04.2011

"Gleiche Chancen in der Bildung" - 9. Thür. Bildungssymposium

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur führt gemeinsam mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien an der Universität Erfurt am 14. Mai 2011 das 9. Thüringer Bildungssymposium durch.

Inhaltlich beziehen sich die Vorträge und Workshops auf das Leitthema "Gleiche Chancen in der Bildung".

Diesem Leitthema sind mehrere Unterthemen zugeordnet:
- Die Gemeinschaftsschule - Konzepte und praktische Umsetzung
- Individuelle Förderung eines jeden Kindes und Jugendlichen
- Frühkindliche Bildung - Umsetzung des Bildungsplans auch für Kinder bis 3 Jahre
- Erziehungspartnerschaft im Rahmen von Bildungsprozessen
- Gemeinsamer Unterricht (Inklusion)
- Schule - Wirtschaft - Berufsorientierung
- Qualitätsentwicklung, Evaluationskultur und eigenverantwortliche Schule
- Weiterentwicklung der Thüringer Lehrpläne
- Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen
- Übergänge in der Bildungsbiographie: vertikal und horizontal
- Reform der Lehrerausbildung

Weitere Informationen
Quelle: http://www.bs.th.schule.de/home/



Kommentare

30
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 30.03.2011

Öffentliches Casting für "Unter der Haut"

„Unter der Haut“ wurde als Koproduktion (Mehrgenerationenprojekt) im Rahmen von "Ruhestörung dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus" am Theater Rudolstadt ausgewählt.

Anfang des Jahres hatte das Theater Rudolstadt gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V. aufgerufen, innovative Inszenierungskonzepte zum Thema „demografischer Wandel“ einzureichen. Grund ist die Ausrichtung des 1. Thüringer Theaterfestival 60plus durch das Rudolstädter Theater im Oktober, das nicht nur eine eigene Inszenierung beisteuert, sondern auch Gastspiele einlädt. Die Idee des Festivals soll durch eine Koproduktion mit einem der Thüringer Amateurtheater abgerundet werden -  deshalb die thüringenweite Ausschreibung gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater in thüringen e.V.

Die TheaterFABRIK konnte die Jury mit einem Tanzprojekt überzeugen, das unter der Leitung von Tanja Matjas durchgeführt werden soll.

„Unter der Haut – Generationen im Takt“ lautet der Arbeitstitel des Projektes, das nun einen Querschnitt der Bevölkerung Geras aufeinander treffen lässt. Es kommt zur zufälligen Begegnung von jung & alt, Männern & Frauen, körperlich/geistig/sozial Herausgeforderten & solchen, die es nicht sind, Arbeitslosen & Berufstätigen, Rentnern & Schülern, Familienmenschen & Singles,

Einheimischen & Zugereisten. Als Vertreter ihrer jeweiligen Gruppe in der Gesellschaft werden sie einander genau studieren, beobachten und befragen. Recherche, Austausch, wahrnehmen und erfahren, erinnern und vorstellen, erzählen und sammeln sind die Basis für das Projekt, das in einer gemeinsamen Choreographie mündet, die ein Generationenbild in Bewegung formuliert.

Die Projektleiterin Tanja Matjas schloss ihre Tanzausbildung 1997 am European Dance Development Center an der Hochschule der Künste in Arnheim/NL ab und ist seit dem als Tänzerin und Choreografin in Thüringen, Berlin und NRW tätig. Seit nunmehr 15 Jahren entwickelt sie einen Ansatz im Tanz, der behauptet: Jeder Mensch ist ein Tänzer! In ihrem Unterricht, sowie in der Entwicklung von Stücken verbindet sie Körperwahrnehmung, Choreografie und Improvisation. Seit 2006 inszeniert sie Tanztheatertücke mit Jugendlichen für verschiedene Theater und Institutionen.

Da das Projekt von der Teilnahme verschiedener Generationenvertreter Geras lebt, lädt die TheaterFABRIK nun zum öffentlichen Casting in die Räume der Tonhalle ein.

Alle Interessierten, mit und ohne Tanzerfahrung, sind eingeladen, am 30. März um 17.00 Uhr in die Probebühne der TheaterFABRIK zu kommen, um Tanja Matjas und das Projekt näher kennen zu lernen. Eine anschließend stattfindende Probeneinheit soll die Arbeitsweise bekannt machen und eine Auswahl der TeilnehmerInnen ermöglichen.

Anmeldung unter 0365-2147859 oder tabea@theaterfabrik-gera.de
(Quelle: Pressemitteilung der TheaterFABRIK 09.03.2011)



Kommentare

28
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 28.03.2011

Soziokultur meets Statistik

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. lädt zur Präsentation der Statistik "Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2009/2010" am 14. April 2011 in Berlin.

Die Tatsache einer "soziokulturellen Statistik" erscheint im ersten Moment wie ein Paradoxon oder wie die Offenbarung eines antagonistischen Widerspruchs. Gelten doch die Macher und Aktiven dieser freien und selbst organisierten Kulturinitiativen und -einrichtungen als kreative Improvisations- und Überlebenskünstler, weniger jedoch als ambitionierte Statistiker. Die entstandene und zu erwartende Statistik beweist, dass letzteres wohl doch nur ein gepflegtes Vorurteil ist und die Bundesvereinigung gleichzeitig ein organisatorisches und datenintensives Mammutprojekt bewältigt haben muss.

Denn folgende, erste Zahlen belegen die unglaubliche Statistik dieser Zentren: In den Soziokulturellen Zentren Deutschlands finden jährlich 80 Tausend Veranstaltungen statt und sie werden von mehr als 9 Mio. Menschen im Jahr besucht.

Noch interessanter sind die - noch nicht veröffentlichten, aber angekündigten - Zahlen über den Prozentsatz der Angebote für Kinder und Jugendliche oder über den Anteil der Eigenwirtschaftlichkeit, den soziokulturelle Akteure mit 1 Euro öffentlicher Förderung erzielen! Diese und weitere Zahlen sowie die grundsätzlich beispielhaften Entwicklungen wird die Statistik "Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2009/2010" belegen. Im Ergebnis gibt es Aussagen zu Angebots- und Beschäftigungsstrukturen, zu Zielgruppen, finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen, sowie zum Selbstverständnis der Akteure.

Dr. Christoph Mager vom Karlsruher Institut für Technologie hat die von der Bundesvereinigung Soziokultuereller Zentren e.V. durchgeführte Befragung aller Mitgliedszentren ausgewertet. 

Die aufschlussreichen Ergebnisse werden am Donnerstag, 14. April 2011 im Paul-Löbe-Haus Berlin, Konrad-Adenauer Straße 1, 11011 Berlin präsentiert und gleichzeitig eine Diskussion zu Möglichkeiten und Notwendigkeit von kultureller Grundversorgung und Teilhabe angeregt.

(Quelle: Bundesvereinigung Soziokulturelle Zentren e.V. ) weitere Informationen unter: www.soziokultur.de



Kommentare

28
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 28.03.2011

THÜRINGER THEATERPORTAL geht online!

Mit einer offiziellen Präsentation am 31.03.2011 geht das Thüringer Theaterportal - eine gemeinsame Onlineplattform der Thüringer Amateur und Freien Theaterszene ans Netz.

Dieses Kooperationsprojekt des Thüringer AmateurTheaterverbandes e.V. mit der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V. ist Spiegel der starken, freien Theaterszene in Thüringen und deren ebenso starken Vernetzung.

Gemeinsam präsentieren sich die Einrichtungen und Gruppen in einem Thüringer Veranstaltungsplan, mit Angeboten, Projekten und Festivals. Gleichzeitig bietet diese Plattform aktuelle Informationen, kulturpolitische Meldungen sowie zahlreiche Serviceleistungen für die Mitglieder der beiden Verbände.

Das Thüringer Theaterportal erhielt eine Anschubfinanzierung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.



Kommentare

24
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011

Amateurtheater im Funkloch

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) sieht die kulturelle Grundversorgung gefährdet. Diese Befürchtungen manifestieren sich in der FREQUENZBEREICHSZUWEISUNGSPLANVERORDNUNG, welche die Verteilung der freien Funkbereiche neu absteckt. Der BDAT befürchtet, dass in Kürze zahlreiche Amateur- und Freilichttheater im Funkloch stehen, da ihre Mikroporttechnik diesen Frequenzwechsel nicht übersteht und keine Mittel für Neuanschaffungen vorhanden sind .

Der BDAT formuliert deshalb sehr klare Forderungen in einer Pressemitteilung:

„Den Amateurtheaterbühnen in Deutschland und damit der kulturellen Grundversorgung in Deutschland droht aufgrund der Umstellung der Frequenzen ein dramatischer Einbruch. Von den 2.400 Mitgliedsbühnen des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) werden zahlreiche Gruppen ganz erhebliche Probleme mit der Umstellung der Frequenzen bekommen. Laut Vorgabe des Bundesrates sollen die bisherigen Nutzer angemessen entschädigt werden. Der bisherige Entwurf einer Richtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums sieht eine Entschädigung der Amateurbühnen aber nicht vor. Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) fordert mindestens 2,5 Millionen Euro aus dem Gewinn der Frequenzenversteigerung durch die Bundesnetzagentur!“

Der BDAT wendet sich in einem aktuellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle und bittet um Einbeziehung in den weiteren Dialog ob dieser gravierenden Problematik.

weiter Informationen: www.bdat.info (Quelle: Bund Deutscher Amateurtheater / BDAT)



Kommentare

24
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011

Report Darstellende Künste

Mit dem Report Darstellende Künste stellt der Fonds Darstellende Künste bereits zum zweiten mal einen Bericht zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland – im Kontext zu internationalen Entwicklungen vor.
Nach eigenen Angeben handelt es sich „um die bisher umfangreichste Untersuchung der Kunstsparte Darstellende Künste, die in Deutschland oder vergleichbaren europäischen Ländern durchgeführt wurde“.
Der Report greift Verknüpfungen zur Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages (2008), zum Künstlerreport (1975) und zur Europäischen Kulturagenda (2007) auf und spiegelt in diesem Report jedoch allein die professionelle Sparte des Theaters.

Bundesweit beteiligten sich 4400 Theater- und Tanzschaffende aller Sparten an der Fragebogenaktion und 175 qualitativen Interviews. Neben empirischen Ergebnissen, die die Arbeits- und Lebensbedingungen der Theater- und Tanzschaffenden widerspiegeln, werden u.a. Kultur- und Kreativwirtschaftsberichte der Länder und Kommunen diskutiert. In weitergehenden Diskursen äußern sich renommierte internationale und nationale Autoren über die Rolle der Künstler, ihre gesellschaftliche Wertschätzung und ihre z.T. prekären Arbeits- und Lebensbedingungen.
Theater- und Tanzschaffende können das Buch zum Subskriptionspreis von 14,80 Euro über den Fonds Darstellende Künste erhalten.

Broschiert: 723 Seiten
Verlag: Klartext-Verlagsges.; Auflage: 1 (3. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837504735
ISBN-13: 978-3837504736

Weitere Informationen: www.fonds-daku.de (Quelle: Fonds Darstellende Künste)



Kommentare

18
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 18.03.2011

Theatrium on Blog

Die THEATRIUM, die Verbandszeitschrift des Thüringer AmateurTheaterverbandes [TAT] erscheint seit Anfang März auch in einer Online-Version. Möglichst tagesaktuelle Meldung und redaktionelle Beiträge findet man unter:

www.theatriumblogger.wordpress.com



Kommentare

18
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 18.03.2011

Dossier "Interkulturelle kulturelle Bildung" der bpb

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen Dossier zum Thema "Interkulturelle kulturelle Bildung" online gestellt.

Inhalt: Interkulturelle Bildung, Kulturinstitutionen und Interkulturalität, Interkulturelle Publikums-Entwicklung, Internationale Jugend-Kulturbegegnungen, Was für ein Theater!, Interview mit Shermin Langhoff, Schulprojekt Kunstwege zur Integration, Blick in die Praxis, Literaturliste, Linkliste

http://www.bpb.de/themen/UZIQ6Q,0,Interkulturelle_kulturelle_Bildung.html

Quelle: http://www.bpb.de, 18.03.2011, 9.24 Uhr



Kommentare

11
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 11.03.2011

Mixed up - Bewerbungen bis 10. April 2011

Alljährlich richtet sich der bundesweite Wettbewerb MIXED UP unter dem Motto „Durch Zusammenarbeit gewinnen!“ an Träger der Kulturellen Bildung und Schulen. Auch 2011 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend insgesamt gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung wieder sechs Preise im Wert von je 2.500 Euro.

Angesprochen sind Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischen kulturellen Partner und einer Schule bestehen, nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen.

In diesem Jahr setzt MIXED UP mit der Vergabe des Sonderpreises „Netzwerker“ einen Akzent in Sachen sozialräumlicher Vernetzung: Einer der sechs Anerkennungspreise wird an Akteure vergeben, die im Rahmen lokaler Netzwerkaktivitäten weitere Bildungspartner und Betreuungsangebote vor Ort modellhaft einbeziehen. Für den Sonderpreis können sich Einrichtungen, Verbände, Schulen und Vereine genauso bewerben wie kommunale Vernetzungsstellen oder freiberuflich tätige Fachkräfte. Der Bewerbungszeitraum der Vorrunde startet am 15. Februar. Bis zum 10. April können Bewerbungen bequem per Online-Formular eingereicht werden. Infos unter: www.mixed-up-wettbewerb.de



Kommentare

11
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 11.03.2011

Kultur öffnet Welten - Mehr Chancen durch kulturelle Bildung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. hat ein neues Positionspapier veröffentlicht.
Darin formuliert die BKJ ihre Positionen und Ziele im Feld der Kulturellen Bildung und setzt sich vehement – im Dialog mit Trägern, Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene – für die Umsetzung des unhintergehbaren Anspruchs auf Kulturelle Bildung für alle Kinder und Jugendlichen ein.
Quelle: www.bkj.de, 11.03.2011, 12.35 Uhr


Kommentare

07
MÄRZ
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 07.03.2011

unter der haut- Koproduktion im Rahmen von RUHESTÖRUNG

Das Projekt "unter der haut" der TheaterFABRIK Gera von TPT Thüringen unter Leitung von Tanja Matjas wurde als Mehrgenerationen- Koproduktion für das Festival "Ruhestörung, dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus" am Theater Rudolstadt im Oktober 2011 ausgewählt.



Kommentare

22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Seminar »Europäische Förderungen für bürgerschaftliches Engagement« in Bonn, 23.3.2011

Mit diesem eintägigen Seminar der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (KS EfBB) sind Organisationen, die ihre europäischen Kooperationen im Bereich bürgerschaftliches Engagement ausbauen möchten.

Schwerpunkt des Seminars ist das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger«, insbesondere dessen Förderung für Projekte, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für gesellschaftliche Themen von europäischer Bedeutung anregen und politische Partizipation in Europa ermöglichen (Aktion 2, Maßnahme 3).

Teilnahmebeitrag: 40 Euro, Anmeldung bis 25.2.2011 Mehr:

www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen



Kommentare

22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

netz.macht.kultur – Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft - 6. Kulturpolitischer Bundeskongress 2011

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung werden den 6. Kulturpolitischen Bundeskongress am 9./10. Juni 2011 in Berlin veranstalten. Er wird sich dem Verhältnis von Digitalisierung und Kulturpolitik widmen.

Die Veranstalter reagieren damit auf die wachsende Bedeutung des Internets und der digitalen Medien auf die Kulturproduktion und -rezeption, die in der Kulturpolitik und kulturellen Bildung noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen wird. Auch zum 6. Kulturpolitischen Bundeskongress gibt es wieder eine eigene Website und einen Newsletter für die inhaltliche Vorbereitung. Die Website ist bereits freigeschaltet und der erste Newsletter ist erschienen. Anmeldungen zum Kongress sind ab sofort möglich.

Programm, Anmeldung sowie weitere Infos: www.netz-macht-kultur.de



Kommentare

22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Kulturstimmen

Zeigen, was man hat. Unter dem Motto „Kultur gut stärken“ ruft der Deutsche Kulturrat am 21.5.2011 erstmals zur Zurschaustellung der kulturellen Vielfalt auf.

Angebote einstellen unter: www.kulturstimmen.de

K wie: Kultur gut stärken, Flagge zeigen für kulturelle Vielfalt.

Kulturelle Vielfalt ist in Deutschland auf den ersten Blick eine Selbstverständlichkeit. Welches europäische Land weist noch eine so große Dichte an Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Ausbildungseinrichtungen für Kunst und Kultur, Institutionen, Projekten zur kulturellen Bildung und vielem anderen mehr auf. Das Spektrum reicht von altehrwürdig, über etabliert zu avantgardistisch, von professionell über semiprofessionell bis hin zum Schaffen von Laien aus Spaß an der Freude. Von gesichert über Projekte zu gefährdeten Vorhaben, von finanziell gut ausgestatteten Einrichtungen bis hin zu solchen, die ohne das bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder nicht existieren könnten. Kulturelle Vielfalt wird vor Ort erlebbar. Viele Akteure leisten einen erheblichen Beitrag, damit kulturelle Vielfalt jeden Tag erfahrbar wird.

Kulturelle Vielfalt wird oft jedoch als etwas so Selbstverständliches begriffen, dass sie erst deutlich wird, wenn sie bedroht ist. Der internationale Tag der kulturellen Vielfalt, der als Aktionstag auf den 21.05. jeden Jahres terminiert ist, ist die Gelegenheit, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und dafür einzutreten, dass Kultur gut gestärkt wird.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ruft daher zum 21.05.2011 zu einem Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau auf. Unter dem Motto „Kultur gut stärken“ sollen an diesem Tag Aktionen stattfinden, die die kulturelle Vielfalt sichtbar werden lassen. Zugleich lädt dieser Tag dazu ein, auf die Gefährdung der kulturellen Vielfalt aufmerksam zu machen.

Kulturelle Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit. Sie bedarf der Unterstützung durch geeignete Rahmenbedingungen, durch finanzielle Unterstützung, durch das Engagement der Menschen vor Ort. Der Aktionstag „Kultur gut stärken“ soll unterstreichen, dass ohne geeignete Rahmenbedingungen die kulturelle Vielfalt gefährdet ist. Den Veranstaltungs- und Mitmachmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Möglich sind eigens für diesen Tag geplante Veranstaltungen, Lesungen, Tage der offenen Tür usw. Eine Beteiligung kann aber auch darin bestehen, Veranstaltungen, die ohnehin stattfinden, unter das Motto „Kultur gut stärken“ zu stellen und so die Verbundenheit zur Idee der kulturellen Vielfalt zum Ausdruck zu bringen.

Auf www.kulturstimmen.de wird kontinuierlich über den Aktionstag berichtet werden. Die Internetplattform steht für die Vielfalt der Kultur und für die Vielstimmigkeit des kulturellen Lebens in Deutschland. Nachrichten aus der Kulturszene sind in www.kulturstimmen.de zu finden. Aktionsmaterialien und vieles mehr können heruntergeladen oder auch bestellt werden. Machen Sie mit! Zeigen Sie das vermeintlich Selbstverständliche! Werden Sie Teil der Bürgerbewegung für kulturelle Vielfalt! Unterstreichen Sie, dass Kultur gute Rahmenbedingungen braucht! Setzen Sie sich damit gegen Kulturabbau ein!

Weitere Informationen unter: www.kulturstimmen.de oder senden Sie eine Mail an: kulturstimmen@kulturrat.de (Quelle: http://kulturstimmen.de/, letzter zugriff: 02.02.2011, 14.42 Uhr)



Kommentare

22
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 22.02.2011

Kulturrat Thüringen gegründet

Acht Thüringer Kulturverbände haben am Dienstag in Erfurt den Kulturrat Thüringen (KRTh) gegründet.Zum Präsidenten wählten die Gründungsmitglieder Prof. Klaus Nerlich (Verband Bildender Künstler Thüringen).

„Der Kulturrat Thüringen will als starke Stimme der Verbände konstruktiv, kompetent und kritisch die öffentliche Diskussion über Wege und Ziele der Kultur in Thüringen und darüber hinaus führen. Wir wollen uns aktiv an der Gestaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft in Thüringen beteiligen“, kündigte Klaus Nerlich an. „Wir suchen den offenen Dialog mit allen Partnern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die an einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Kulturlandschaft in Thüringen interessiert sind und sie mitgestalten wollen“, fügte Nerlich hinzu.

Am 31.03.2011 wird der KRTH zum ersten öffentlichen Kulturforum nach Erfurt einladen. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Eckart Lange (Landesmusikrat Thüringen) und Dr. Lutz Unbehaun (Museumsverband Thüringen) gewählt. Auf der Grundlage des „Leitbildes Kulturland Thüringen“ gehe es bis zum Sommer 2011 um konkrete Aussagen der Landesregierung, wie die Kulturlandschaft künftig entwickelt und finanziert werden soll, sagte Vizepräsident Lange. Im begonnenen Dialog darüber müsse die Politik die Positionen des Kulturrates in ihren Entscheidungen berücksichtigen, forderte Lange.

Dringend notwendig erscheint dem Kulturrat eine Diskussion über den vorliegenden Entwurf des Konzeptes Kulturtourismus Thüringen. Neben den darin genannten Leuchttürmen bleibe der kulturelle Reichtum in Thüringen jenseits der urbanen Zentren unberücksichtigt, kritisierte Vizepräsident Dr. Lutz Unbehaun.

Gründungsmitglieder des Kulturrates Thüringen sind: - Deutscher Bühnenverein, Landesverband Thüringen - Landesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren und Kulturinitiativen in Thüringen e.V. - Landesmusikrat Thüringen e.V. - Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. - Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. - Museumsverband Thüringen e.V. - Thüringer Literaturrat e.V. - Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.



Kommentare

09
FEBRUAR
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 09.02.2011

Leitbild Kulturland Thüringen

In seiner gestrigen Kabinettssitzung hat die Thüringer Landesregierung das Leitbild Kulturland Thüringen beschlossen. Das Leitbild formuliert Grundsätze und Kernaussagen zur besonderen Rolle der Kultur im Freistaat, zu ihren Werten und Zielen. Es beschreibt die Bedeutung von Kunst und Kultur als wesentliches Merkmal der Thüringer Identität und ist die Basis der künftigen Kulturpolitik im Freistaat.

Das Leitbild fließt ein in das künftige Kulturkonzept Thüringens. Erste Ergebnisse sollen im Sommer im Rahmen des 2. Thüringer Kulturforums öffentlich erörtert und diskutiert werden. Wie das Leitbild wird auch das Kulturkonzept im gemeinsamen Dialog mit Vertretern der kulturellen Fachverbände, der kommunalen Gebietskörperschaften, der Kulturschaffenden und weiterer gesellschaftlicher Akteure entwickelt werden.



Kommentare