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KULTURNEWS

11
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 11.09.2012

AMARENA - DEUTSCHER AMATEURTHEATERPREIS 2012

Ein Theater in der schäumenden Brandung einer Fanarena

Ein Theater in der schäumenden Brandung einer Fanarena -  amarena, die Preisgala zu den Deutschen Amateurtheaterpreisen 2012 feierte am Samstagabend den Aufstieg seiner Amateure mit Fankurvenjubel und in einem erquickend frischen Festakt im Theater Rudolstadt. Die Begeisterung und Spielfreude aus den beeindruckten Aufführungen der vergangenen beiden Tage kulminierte an diesem Abend in einer Atmosphäre aus Charme, Esprit und Joie de Vivre. Dieses Gefühl für das Theater, das Leben und für seine besonderen Augenblicke infizierte auch die Festredner. Die Thüringer Ministerpräsidentin Christiane Lieberknecht, der Vertreter des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Martin Eifler, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl und die Laudatoren der Fachjury versprühten Freude, Begeisterung, Empathie und ein unwiderstehliches Flair von Plaisir intérieure, wie es nur echte Theaterliebhaber verbreiten können.

Die anschließende Preisvergabe an die fünf Preisträgerensembles erfreut um so mehr, da mit der Auszeichnung für die Inszenierung „Romeo und Julia“ der Schotte aus Erfurt in der Kategorie Schauspiel einer der Preise in Thüringen bleibt.

Die Amateure haben begeistert und sie, die aus ganz Deutschland nach Rudolstadt kamen, fühlten sich sichtbar wohl im Rudolstädter Theater. Und so scheint der Wunsch des Präsidenten des Bundes Deutscher Amateurtheater, Norbert Radermacher, an diesem Abend bereits erfüllt, wenn er ausspricht: „So wünschen wir uns das Theater der Zukunft. Das Theater soll ein Ort des Willkommens für alle Generationen sein“.



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05
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 05.09.2012

AMARENA FESTIVAL UND DEUTSCHER AMATEURTHEATERPREIS

AMARENA FESTIVAL 2012 – ERÖFFNUNG MORGEN, 06.09. IN RUDOLSTADT…

Zum zweiten Mal vergibt der Bund Deutscher Amateurtheater den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“, der die künstlerische Arbeit im Bereich des Amateurtheaters würdigt und zum gesellschaftlichen Diskurs anregen soll. Vom Klassiker über Eigenproduktionen bis zu integrativen und interkulturellen Projekten reichte die Bandbreite der zahlreich eingesandten Beiträge, aus denen die mit Theaterexperten besetzte Jury die Preisträger in den fünf Sparten „Schauspiel“, „Komödie“, „Musik-, Tanz- und Bewegungstheater“, „Neue und aktuelle Theaterformen“ sowie „Seniorentheater“ ermittelte.

Vom 6. bis 8. September präsentieren die Gewinner des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ihre Wettbewerbsinszenierungen in Rudolstadt. Im Rahmen der Gala-Veranstaltung am 8. September werden die Preisträger geehrt und mit dem „amarena-Award“ ausgezeichnet. Diese Veranstaltung wird moderiert von dem Schauspieler Martin Bretschneider.

DAS PROGRAMM

06.09.2012
20.00 Uhr / Theater Rudolstadt / Eröffnung
 
anschließend
Preisträger Sparte „Musik-, Tanz und Bewegungstheater“
SpinaTheater / Junges Ensemble Solingen
Der Kleine Prinz – Maly Ksiaze (Eigenproduktion frei nach Antoine de Saint-Exupéry)
 
07.09.2012
11.00 Uhr / Theater Rudolstadt
Preisträger Sparte „Neue und aktuelle Theaterformen“
Theater im Gewölbe in Kooperation mit Offenburger Schulen
Elsa – ich darf nicht sprechen
(Eigenproduktion von Annette Müller)
 
15.00 Uhr / Kleinkunstbühne
Preisträger Sparte „Seniorentheater“
Consol Theater Gelsenkirchen
Ká síra díya – Großeltern erzählen die Geschichte einer Reise (frei nach Mike Kennys „Der Junge mit dem Koffer“)
 
20.00 Uhr / Theater Rudolstadt
Preisträger Sparte „Schauspiel“
DIE SCHOTTE, Erfurt
Romeo und Julia (von William Shakespeare)
 
08.09.2012
11.00 Uhr / Theater Rudolstadt
Preisträger Sparte „Komödie“
Theater Oberschwaben Bodensee (TOB)
Hommage an Loriot (Eigenproduktion mit Texten von Vicco von Bülow)
 
14.00 Uhr / Kleinkunstbühne
Preisträger Sparte „Seniorentheater“
Consol Theater Gelsenkirchen
Ká síra díya – Großeltern erzählen die Geschichte einer Reise (frei nach Mike Kennys „Der Junge mit dem Koffer“)
 
20.00 Uhr / Theater Rudolstadt
Gala und Ehrung der Preisträger
 

Parallel zum Festival findet die Bundesversammlung des BDAT in Rudolstadt mit Delegierten aus allen Bundesländern statt. Vom 6. bis 9. September sind zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der bundesdeutschen Theaterszene vertreten.

„Ich freue mich sehr, erstmals die Delegierten der Bundesversammlung des BDAT in Rudolstadt zu empfangen. Die Teilnehmer und Gäste werden nicht nur am Festival teilnehmen, sondern wir werden Rudolstadt auch als sehenswerte und geschichtsträchtige Kulturstadt präsentieren”, so der Vorsitzende des Thüringer Theaterverbandes, Frank Grünert, der zugleich das Amt des Vizepräsidenten für den Bund Deutscher Amateurtheater inne hat.

WEITERE INFORMATIONEN ZU BUNDESVERSAMMLUNG UND FESTIVAL FINDEN SICH UNTER www.bdat.info



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20
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 20.04.2012

NOMINIERUNGEN ZUM DEUTSCHEN AMATEURTHEATERPREIS - THÜRINGEN IST MIT DER SCHOTTE DABEI!

Die nominierten Gruppen für den Deutschen Amateurtheaterpreis amarena 2012 stehen nun fest. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!  Für jede Sparte wurden drei Nominierungen vorgenommen. Die endgültigen Preisträger jeder Sparte werden Anfang Juni bekannt gegeben.

 
Sparte Schauspiel
DIE SCHOTTE, Erfurt: „Romeo und Julia“ – Drama von William Shakespeare
Kleines Theater Falkensee: „Einsame Menschen“ – Drama von Gerhart Hauptmann
Theatergruppe am Mühlenberg, Bremen: „Es ist soweit … Du wirst verrückt“ – Eigenproduktion frei nach „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen
 
Sparte Komödie
Mondstaubtheater, Zwickau: „Rumpel Stil – die wahre Geschichte“ – Absurde Märchen-Farce von Tilo Nöbel
Theatrium Leipzig: „Casablanca – Das Musical“ (Castingshow) – Eigenproduktion
TOB (Theater Oberschwaben-Bodensee): „Hommage an LORIOT“ – Eigenproduktion mit Texten von Vicco von Bülow
 
Sparte Musik-, Tanz- und Bewegungstheater
Leipziger Tanztheater / Company: „PERTANZFORM“ –Tanztheater-Performance von Alessio Trevisani
SpinaTheater / Junges Ensemble Solingen: „Der kleine Prinz – Maly Ksiaze“ – Eigenproduktion frei nach Antoine de Saint-Exupéry
Theater in der Wundertüte, Heidenheim: „Im weißen Rössl“ (Die Vollblutshow als Komical) – nach dem Singspiel von Ralph Benatzky
 
Sparte Neue und aktuelle Theaterformen
HipHop Academy Hamburg: Pain pour Nickel – Eigenproduktion von Lorca Renoux und Vladimir Cruells
Intermedia, Bonn: Die toten Seelen 2.0 – Eigenproduktion
Theater im Gewölbe in Kooperation mit Offenburger Schulen: „Elsa – ich darf nicht sprechen“ – von Annette Müller
 
Sparte Seniorentheater
Consol Theater Gelsenkirchen: „Ká sira diyá! – Theater frei nach Mike Kennedys „Der Junge mit dem Koffer“
Theater Uhu, Bonn: „AMERIKA oder Der Verschollene“ – von Franz Kafka
WeisheitsSZENE, Münster: „(Un-)Erwünschte Funde“ – nach Texten von Elfriede Gerstl und Ernst Jandl
 

[Quelle: BDAT/Bund Deutscher Amateurtheater / www.bdat.info ]



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20
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 20.04.2012

STÜCKKRITIK: DER NACKTE WAHNSINN ODER EIN BOULEVARDSPAZIERGANG

Boulevardkomödie im TAM (Theater am Markt Eisenach) ist nicht unbedingt das, was man von den (r)evolutionären der Spielzeit 2012 erwartet. Dass sie sie dennoch auf die Bühne bringen, verspricht dass der "Nackte Wahnsinn" anscheinend doch mehr Methode und Potentiale hat, als der pure namentliche Wahnsinn verspricht. ...

ganzen Beitrag lesen: http://wp.me/p1o15Y-t6



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11
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 11.04.2012

THÜRINGER THEATERPREIS – JETZT BEWERBEN!

Der Thüringer Theaterverband schreibt 2012 erstmalig einen Thüringer Theaterpreis für die freie professionelle und nichtprofessionelle Theaterszene in Thüringen aus. Bewerben können sich freie Ensembles und Theatergruppen aus Thüringen noch bis zum 07.05.2012! [Datum des Poststempels]

 Dieser Thüringer Theaterpreis wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftet.

Der Theaterpreis für die freie Theaterszene wird in zwei Kategorien ausgelobt:

1. Fachpreis der Jury
2. Publikumspreis des Nominierungsfestivals

 Als Fachpreis der Jury wird dieser Theaterpreis einfach vergeben. Er ist mit 2000,- € dotiert. Der Thüringer Theaterpreis wird als Publikumspreis zweifach vergeben. Er ist mit jeweils 500,- € dotiert.

Der Fachpreis der Jury ist eine öffentliche Anerkennung für exemplarisch herausragende, freie Theaterarbeit in Thüringen. Dieser Theaterpreis würdigt künstlerische Qualität, innovative Konzepte und das gesellschaftliche Engagement eines Ensembles in der freien Theaterszene Thüringens. Mit dem Preis wird dieses Engagement auch über das künstlerische Wirken hinaus geehrt.

Als Publikumspreis folgt der Thüringer Theaterpreis den gleichen Intentionen ist jedoch zugleich eine Anerkennung der Wirkung der Inszenierung auf das Publikum. Als Publikumspreis ist der Thüringer Theaterpreis ein Indikator für das wechselseitige Wirken und die Wirkungen zwischen den Rezipienten und dem Theater.

Der Thüringer Theaterpreis möchte die jeweiligen Preisträger und Nominierungen in das breite Interesse der Öffentlichkeit rücken und ihr weiteres Wirken stärken und fördern.  Der Thüringer Theaterpreis versteht sich gleichermaßen als Anerkennung, wie auch als Förderpreis. Der Thüringer Theaterpreis soll die weitere Arbeit des Ensembles unterstützen und in idealer Weise in die Finanzierung kommender Produktionen einfließen.

Der Preis wird zukünftig alle zwei Jahre in Verbindung mit dem bereits seit 3 Jahren stattfindenden Avant Art Theaterfestival vergeben. Das Avant Art Theaterfestival findet 2012 vom 25.10.-28.10. in Weimar statt.

Aus den Bewerbungen wählt eine Fachjury bis zu 6 Theatergruppen für das Avant Art Festival in Weimar aus. Aus den Nominierungen wählt die Jury den Preisträger des Fachpreises. Die Wahl und Vergabe der Publikumspreise erfolgt während des Avant Art Festivals durch die Festivalbesucher.

Die Bewerbung erfolgt über:

Thüringer Theaterverband e.V.
Platz der OdF 1
07407 Rudolstadt
info@thueringer-theaterverband.de
www.thueringer-theaterverband.de

 

AUSSCHREIBUNG: Ausschreibung

BEWERBUNGSBOGEN: Bewerbungsbogen

Weitere Informationen zum Festival gibt es unter www.avantartfestival.de

Das Avant Art Festival wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Stadt Weimar und von weiteren Sponsoren.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

AUFRUF ZU 6. LEIPZIGER STRASSENTHEATERTAGEN!

Die Leipziger Straßentheatertage sind inzwischen zu einer Attraktion der Stadt geworden, die eine große mediale Aufmerksamkeit erfährt. Auch 2012 werden das Knalltheater Leipzig und der Landesverband Amateurtheater die Leipziger Innenstadt innerhalb von vier Tagen, vom 05.07. - 08.07.2012  mit zahlreichen Aktionen und Theaterspektakeln beleben. Von Clownerie bis zum Kurzstück ist alles erlaubt und erwünscht.

Eingeladen sind Amateurtheater, freie Theatergruppen und Einzelspieler, nicht nur aus Sachsen!, in den Fußgängerbereichen der Leipziger Innenstadt Szenen, Aktionen und Improvisationen mehrfach vorzustellen. Es stehen keine vorbereiteten Auftrittsflächen zur Verfügung. Die Auftritte sollten nicht länger als 20 Min. dauern.

Veranstalter ist der LATS und das Knalltheater Leipzig /// KONTAKT: Tel.: 0341/60 01 20 31 / Internet: www.knalltheater.de



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

PROFESSIONALITÄT IM AMATEURTHEATER

Berlin - Bundestreffen der Verbände im BDAT. Nach einer einführenden Rede von Norbert Radermacher, in welcher er deutlich machte, dass der BDAT das Prinzip der Inklusion verfolgt und er ebenso klar formulierte, dass der BDAT eine große Vielfalt unter seinem Dach vereinigen möchte, wurden ganz unterschiedliche Positionen zum Prinzip Professionalität im Amateurtheater in der anschließenden Debatte formuliert.

Michael Freundt, Stellvertretender Direktor des Deutschen Zentrums des Internationales Theaterinstitut (ITI), bot in einem kurzen Vortrag einen Einblick in die internationale Theaterszene und die dort erkennbaren Mischungen zwischen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden. Diversität in der Theaterlandschaft ist auch international ein zentrales Motiv. Das Changieren zwischen den Formen, der vielfach partizipative Ansatz moderner Theaterarbeit einerseits, wie traditionelle Formen des Theaters andererseits - insbesondere in ländlich und religiös geprägten Ländern, wo das Theater auch in der Form von "Passionen" mit Laien und Profis schon immer die Mischkultur prägen - ist ein bewährtes Prinzip der freien Theaterarbeit. Nicht zuletzt wird das Theater als Transportmittel des sozialen Handelns entdeckt und kulturelle Bildung ebenso als Schnittmenge zwischen professionellen Theaterschaffenden und Amateuren manifestiert.

Die in der anschließenden offenen Diskussion vertretenen Sichtweisen innerhalb der Bundesversammlung reichen von einer gänzlichen Ablehnung von Fachkräften im Amateurtheater bis zu einer deutlichen Befürwortung der fachlichen Unterstützung in allen Bereichen der Amateurtheater, um an der fachlichen Leitung zu wachsen und in der künstlerischen Qualität zu reifen. Die intensiv geführte Debatte führte zu einem Fazit: Die Diversität der Arbeitsweisen und der Verknüpfungen im Amateurtheater sind in allen Bundesländern erkennbar aber auch zwischen diesen durchaus differenziert. Letztlich kann und soll jede Bühne, jeder Verein, jede Theatergruppe den Grad der Fachlichkeit und der professionellen Unterstützung selbst und frei bestimmen. Eine Majorität der Landesvertreter unterstrich deutlich die Vorzüge und den qualitativen Wert der professionellen Mitwirkung im Bereich des Amateurtheaters für die  künstlerische Entwicklung der Gruppen und des Einzelnen.

Das Thema wird im Bundesverband und zwischen den Bundesländern weiterhin diskutiert. Die Professionalisierung im Amateurtheater wird ebenfalls ein Leitthema in der kommenden Ausgabe der Spiel und Bühne sein, welche in den kommenden Tagen erscheinen wird.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

MITARBEITER/IN IM BDAT AB APRIL GESUCHT!

BERLIN. Der BDAT sucht aktuell und kurzfristig ab 01. April 2012 eine Mitarbeiterin im Bereich "Sachbearbeitung" (dies meint im Kern organisatorische Arbeit und Mitarbeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater / u.a. die Mitwirkung bei der Planung des 5. Deutschen Kinder-Theater-Fest in Rudolstadt und andere Arbeiten der Projektorganisation, - koordination und natürlich auch Verwaltung)- also eigentlich ein spannendes Feld für eine/n versierten und praktisch veranlagten KulturmacherIN, was mit "Sachbearbeitung" recht unzutreffend beschrieben ist.

Die Stelle ist in Berlin und eine auf 20 Stunden begrenzte Teilzeitstelle. Die Vergütung dieser Teilzeitstelle erfolgt analog zum TVÖD Vergütungsgruppe 8/Stufe

Die Ausschreibung des BDAT findet man HIER



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29
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 29.02.2012

SCHON IMMER GEWUSST: DIE WIEGE DES SÄCHSISCHEN AMATEURTHEATERS STEHT IN THÜRINGEN!

Karl Uwe Baum, Landeschef des Landesamateurtheaterverbandes Sachsen (LATS) plant eine Publikation zur Geschichte des nichtprofessionellen Theaters im sächsischen Raum und dies berührt - allein ob der historischen Verknüpfungen - auch das heutige Thüringen. Eine Anekdote besagt, laut Karl Uwe Baum: ... Dass in Gotha der Landesfürst einen Schlaganfall bekommen habe, weil ihn die Aufführung einer Sächsischen Amateurgruppe so aufgeregt hat. ...

Mehr zur Neuordnung der Amateurtheaterszene in Sachsen, den Vorsitzenden des Landesverbandes und zum Buchprojekt gibt es HIER zu lesen [Quelle: Dresdner Neuesten Nachrichten / 29.02.2012]



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17
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 17.01.2012

FUSION IN SACHSEN / LAG DARSTELLENDES SPIEL + LANDESVERBAND AMATEURTHEATER SACHSEN

ZUSAMMENSCHLUSS IN SACHSEN. Mit dem 1. Januar 2012 schlossen sich die LAG Darstellendes Spiel e. V. und der Landesverband Amateurtheater Sachsen e. V.  unter dem Namen „Landesverband Amateurtheater Sachsen e. V.“ zusammen.
Nachdem beide sächsischen Vereine 11 Jahre getrennte Wege beschritten haben, werden sie künftig unter einem gemeinsamen Dach arbeiten  und ihre Kräfte für die Pflege, Förderung und Weiterentwicklung des nichtprofessionellen Theaters im Freistaat einsetzen. Damit existiert auf Landesebene im Freistaat Sachsen im Bereich des nichtprofessionellen Theaters nur noch ein Ansprechpartner.

Die seit über 20 Jahren bestehende Landesarbeitsgemeinschaft Darstellendes Spiel Sachsen löst ihren Verein auf und setzt seit 1. Januar 2012 im Rahmen einer neu geschaffenen Arbeitsgruppe „Darstellendes Spiel“ ihre Arbeit fort. Durch den Zusammenschluss erhoffen sich beide Organisationen eine Stärkung des Kinder-, Jugend- und Schultheaters in Sachsen. Die gemeinsamen Potenzen sollen für einen kontinuierlichen Ausbau dieses Bereiches des nichtprofessionellen Theaters genutzt werden, um insbesondere dort die Theaterarbeit weiterzuentwickeln, Grundlagen in der Ausbildung zu schaffen und auch einen besseren Übergang zum Amateurtheater zu ermöglichen. Speziell die Herausforderungen der kulturellen Bildung im Freistaat Sachsen verlangen eine stärkere Kooperation aller vorhandenen Kräfte. Das vom LATS 2009 vorgelegte Grundsatzpapier zur kulturellen Bildung wird deshalb Ausgangspunkt für die Arbeit der neuen LATS-Arbeitsgruppe „Darstellendes Spiel“ sein.
Die Arbeitsgruppe „Darstellendes Spiel“ wird 2012 neben der zweijährigen Grundausbildung zum Spielleiter auch die bisherigen LATS-Werkstätten „Gruppenbezogene Weiterbildung“ und „Spielleitung“ übernehmen. Für 2013 ist zudem geplant, das traditionelle Landesschülertheatertreffen wieder durchzuführen.Die fünfköpfige Arbeitsgruppe setzt sich sowohl aus Mitgliedern der ehemaligen LAG Darstellendes Spiel Sachsen als auch aus Mitgliedern des Landesverbandes Amateurtheater zusammen und wird von Gabriele Bocek (Mondstaubtheater Zwickau) geleitet.

Weitere Informationen können in der Geschäftsstelle abgefragt oder auf unserer Internetseite www.amateurtheater-sachsen.de eingesehen werden.

[Quelle:Presseinformation Landesverband Amateurtheater Sachsen / 14.01.2012 ]



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10
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 10.01.2012

THÜRINGER PREMIERENTIPPS IM JANUAR

Wir empfehlen folgende PREMIEREN der freien Theaterszene in Thüringen:

„BOEING BOEING“ Ein Lustspiel in 3 Akten um die perfekte Zeiteinteilung
13.01.2012 / 20:00 Uhr
3K Theaterwerkstatt  / Kilianikirche – Unter der Linde 7 in Mühlhausen

Drei sind zwei zu viel. Für den smarten Bernard schlichtweg unvorstellbar, denn Liebe ist teilbar. Er ist schließlich mit gleich drei Stewardessen verlobt und hat sein Liebesleben erfolgreich nach ihren Flugplänen organisiert. Die Lust siegt über die Moral, denn was soll schon schief gehen!? Doch bald muss Bernard feststellen, dass sein Liebesreigen mehr und mehr aus den Fugen gerät.

„Fragebogen“ nach den Tagebüchern von Max Frisch
28.01.2012 / 20:00 Uhr
theater der stadt Gotha  / Perthessaal im Londoner - Justus Perthes Straße 3 in Gotha

Die Grundlage für dieses Stück bildet ein nicht dramatischer Text, der den Tagebüchern von Max Frisch entnommen ist. Der Text bildet eine Sammlung von elf Fragebögen zu verschiedenen Themen.



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24
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011

Amateurtheater im Funkloch

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) sieht die kulturelle Grundversorgung gefährdet. Diese Befürchtungen manifestieren sich in der FREQUENZBEREICHSZUWEISUNGSPLANVERORDNUNG, welche die Verteilung der freien Funkbereiche neu absteckt. Der BDAT befürchtet, dass in Kürze zahlreiche Amateur- und Freilichttheater im Funkloch stehen, da ihre Mikroporttechnik diesen Frequenzwechsel nicht übersteht und keine Mittel für Neuanschaffungen vorhanden sind .

Der BDAT formuliert deshalb sehr klare Forderungen in einer Pressemitteilung:

„Den Amateurtheaterbühnen in Deutschland und damit der kulturellen Grundversorgung in Deutschland droht aufgrund der Umstellung der Frequenzen ein dramatischer Einbruch. Von den 2.400 Mitgliedsbühnen des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) werden zahlreiche Gruppen ganz erhebliche Probleme mit der Umstellung der Frequenzen bekommen. Laut Vorgabe des Bundesrates sollen die bisherigen Nutzer angemessen entschädigt werden. Der bisherige Entwurf einer Richtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums sieht eine Entschädigung der Amateurbühnen aber nicht vor. Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) fordert mindestens 2,5 Millionen Euro aus dem Gewinn der Frequenzenversteigerung durch die Bundesnetzagentur!“

Der BDAT wendet sich in einem aktuellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle und bittet um Einbeziehung in den weiteren Dialog ob dieser gravierenden Problematik.

weiter Informationen: www.bdat.info (Quelle: Bund Deutscher Amateurtheater / BDAT)



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