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KULTURNEWS

19
JUNI
von Thüringer Theaterverband
am 19.06.2013

BUCHTIPP – DIE FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTE IN DEUTSCHLAND

Eckhard Mittelstädt, Alexander Pinto (Hg.)

Das Freie Theater hat in den vergangenen 20 Jahren eine rasante Entwicklung genommen: vom Hinterhof der Stadttheater zu einer tragenden Säule der deutschen Theaterlandschaft.
Das Buch zeichnet diese Entwicklung nach. Es nimmt dabei nicht nur die einzelnen Genres in den Blick, sondern thematisiert auch die veränderten Rahmenbedingungen für die darstellende Kunst in Deutschland. Damit ist es die erste umfassende Publikation zur Geschichte des Freien Theaters in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Und gleichzeitig markiert es jene Bereiche, in denen das Freie Theater zukünftig seine gesellschaftliche Relevanz künstlerisch, strukturell und politisch beweisen muss.
Der Band vereint Beiträge von Theaterschaffenden, Wissenschaftlern und Journalisten und leistet mit diesem multiperspektivischen Blick auf das Freie Theater zugleich einen wichtigen Beitrag für die Debatte um die Zukunft des Theaters in Deutschland insgesamt.

transcript Verlag / 234 S., kart. / 29,80 €  / ISBN 978-3-8376-1853-2



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22
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 22.04.2013

WIE ÜBERLEBE ICH ALS KÜNSTLER

Marketing für KünstlerInnen – eine Pflichtdisziplin wird in diesem Buch zum spannenden, kreativen Projekt.

ERSCHEINEN: August 2013 / Transcript-Verlag / 18,90 Euro / Ina Roß

Die unterhaltsame Entstehungs- und Strichmännchen/-weibchengeschichte des Buches findet ihr unter: www.facebook.com/WieUberlebeIchAlsKunstler



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16
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 16.04.2013

SPURENSUCHE 2014 - JETZT BEWERBEN

Das Treffen der freien Kinder- und Jugendtheater, Spurensuche, findet in der letzten Juniwoche 2014 am FUNDUS Theater in Hamburg statt. Freie Kinder- und JugendtheatermacherInnen aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich mit ihren Produktionen bis 31. Oktober 2013 zu bewerben. Je frühzeitiger die Bewerbung eingeht, desto leichter können wir Sichtungstermine und Patenschaften ermöglichen.
Die Ausschreibung und weitere Informationen sind unter www.spurensuche-theatertreffen.de zu finden.

[Quelle: www.assitej.de]



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11
APRIL
von Thüringer Theaterverband
am 11.04.2012

THÜRINGER THEATERPREIS – JETZT BEWERBEN!

Der Thüringer Theaterverband schreibt 2012 erstmalig einen Thüringer Theaterpreis für die freie professionelle und nichtprofessionelle Theaterszene in Thüringen aus. Bewerben können sich freie Ensembles und Theatergruppen aus Thüringen noch bis zum 07.05.2012! [Datum des Poststempels]

 Dieser Thüringer Theaterpreis wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftet.

Der Theaterpreis für die freie Theaterszene wird in zwei Kategorien ausgelobt:

1. Fachpreis der Jury
2. Publikumspreis des Nominierungsfestivals

 Als Fachpreis der Jury wird dieser Theaterpreis einfach vergeben. Er ist mit 2000,- € dotiert. Der Thüringer Theaterpreis wird als Publikumspreis zweifach vergeben. Er ist mit jeweils 500,- € dotiert.

Der Fachpreis der Jury ist eine öffentliche Anerkennung für exemplarisch herausragende, freie Theaterarbeit in Thüringen. Dieser Theaterpreis würdigt künstlerische Qualität, innovative Konzepte und das gesellschaftliche Engagement eines Ensembles in der freien Theaterszene Thüringens. Mit dem Preis wird dieses Engagement auch über das künstlerische Wirken hinaus geehrt.

Als Publikumspreis folgt der Thüringer Theaterpreis den gleichen Intentionen ist jedoch zugleich eine Anerkennung der Wirkung der Inszenierung auf das Publikum. Als Publikumspreis ist der Thüringer Theaterpreis ein Indikator für das wechselseitige Wirken und die Wirkungen zwischen den Rezipienten und dem Theater.

Der Thüringer Theaterpreis möchte die jeweiligen Preisträger und Nominierungen in das breite Interesse der Öffentlichkeit rücken und ihr weiteres Wirken stärken und fördern.  Der Thüringer Theaterpreis versteht sich gleichermaßen als Anerkennung, wie auch als Förderpreis. Der Thüringer Theaterpreis soll die weitere Arbeit des Ensembles unterstützen und in idealer Weise in die Finanzierung kommender Produktionen einfließen.

Der Preis wird zukünftig alle zwei Jahre in Verbindung mit dem bereits seit 3 Jahren stattfindenden Avant Art Theaterfestival vergeben. Das Avant Art Theaterfestival findet 2012 vom 25.10.-28.10. in Weimar statt.

Aus den Bewerbungen wählt eine Fachjury bis zu 6 Theatergruppen für das Avant Art Festival in Weimar aus. Aus den Nominierungen wählt die Jury den Preisträger des Fachpreises. Die Wahl und Vergabe der Publikumspreise erfolgt während des Avant Art Festivals durch die Festivalbesucher.

Die Bewerbung erfolgt über:

Thüringer Theaterverband e.V.
Platz der OdF 1
07407 Rudolstadt
info@thueringer-theaterverband.de
www.thueringer-theaterverband.de

 

AUSSCHREIBUNG: Ausschreibung

BEWERBUNGSBOGEN: Bewerbungsbogen

Weitere Informationen zum Festival gibt es unter www.avantartfestival.de

Das Avant Art Festival wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Stadt Weimar und von weiteren Sponsoren.



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

AUFRUF ZU 6. LEIPZIGER STRASSENTHEATERTAGEN!

Die Leipziger Straßentheatertage sind inzwischen zu einer Attraktion der Stadt geworden, die eine große mediale Aufmerksamkeit erfährt. Auch 2012 werden das Knalltheater Leipzig und der Landesverband Amateurtheater die Leipziger Innenstadt innerhalb von vier Tagen, vom 05.07. - 08.07.2012  mit zahlreichen Aktionen und Theaterspektakeln beleben. Von Clownerie bis zum Kurzstück ist alles erlaubt und erwünscht.

Eingeladen sind Amateurtheater, freie Theatergruppen und Einzelspieler, nicht nur aus Sachsen!, in den Fußgängerbereichen der Leipziger Innenstadt Szenen, Aktionen und Improvisationen mehrfach vorzustellen. Es stehen keine vorbereiteten Auftrittsflächen zur Verfügung. Die Auftritte sollten nicht länger als 20 Min. dauern.

Veranstalter ist der LATS und das Knalltheater Leipzig /// KONTAKT: Tel.: 0341/60 01 20 31 / Internet: www.knalltheater.de



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

PROFESSIONALITÄT IM AMATEURTHEATER

Berlin - Bundestreffen der Verbände im BDAT. Nach einer einführenden Rede von Norbert Radermacher, in welcher er deutlich machte, dass der BDAT das Prinzip der Inklusion verfolgt und er ebenso klar formulierte, dass der BDAT eine große Vielfalt unter seinem Dach vereinigen möchte, wurden ganz unterschiedliche Positionen zum Prinzip Professionalität im Amateurtheater in der anschließenden Debatte formuliert.

Michael Freundt, Stellvertretender Direktor des Deutschen Zentrums des Internationales Theaterinstitut (ITI), bot in einem kurzen Vortrag einen Einblick in die internationale Theaterszene und die dort erkennbaren Mischungen zwischen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden. Diversität in der Theaterlandschaft ist auch international ein zentrales Motiv. Das Changieren zwischen den Formen, der vielfach partizipative Ansatz moderner Theaterarbeit einerseits, wie traditionelle Formen des Theaters andererseits - insbesondere in ländlich und religiös geprägten Ländern, wo das Theater auch in der Form von "Passionen" mit Laien und Profis schon immer die Mischkultur prägen - ist ein bewährtes Prinzip der freien Theaterarbeit. Nicht zuletzt wird das Theater als Transportmittel des sozialen Handelns entdeckt und kulturelle Bildung ebenso als Schnittmenge zwischen professionellen Theaterschaffenden und Amateuren manifestiert.

Die in der anschließenden offenen Diskussion vertretenen Sichtweisen innerhalb der Bundesversammlung reichen von einer gänzlichen Ablehnung von Fachkräften im Amateurtheater bis zu einer deutlichen Befürwortung der fachlichen Unterstützung in allen Bereichen der Amateurtheater, um an der fachlichen Leitung zu wachsen und in der künstlerischen Qualität zu reifen. Die intensiv geführte Debatte führte zu einem Fazit: Die Diversität der Arbeitsweisen und der Verknüpfungen im Amateurtheater sind in allen Bundesländern erkennbar aber auch zwischen diesen durchaus differenziert. Letztlich kann und soll jede Bühne, jeder Verein, jede Theatergruppe den Grad der Fachlichkeit und der professionellen Unterstützung selbst und frei bestimmen. Eine Majorität der Landesvertreter unterstrich deutlich die Vorzüge und den qualitativen Wert der professionellen Mitwirkung im Bereich des Amateurtheaters für die  künstlerische Entwicklung der Gruppen und des Einzelnen.

Das Thema wird im Bundesverband und zwischen den Bundesländern weiterhin diskutiert. Die Professionalisierung im Amateurtheater wird ebenfalls ein Leitthema in der kommenden Ausgabe der Spiel und Bühne sein, welche in den kommenden Tagen erscheinen wird.



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21
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 21.02.2012

BEWERBUNG FÜR UNIDRAM 2012 IN POTSDAM BEGINNT

Das 19. Internationales Theaterfestival UNIDRAM findet in Potsdam vom 30. Oktober – 3. November 2012 statt.

Auch in diesem Jahr werden wieder 12 Theatergruppen nach Potsdam eingeladen. UNIDRAM wird wieder ein Forum für freies Theater aus Ost-, West- und Mitteleuropa sein, das Raum für Begegnung unterschiedlicher Theaterformen bietet. Nicht nur modernes, inhaltlich oder formal innovatives Theater steht dabei im Mittelpunkt, sondern vor allem der mehrstimmige Dialog verschiedener Kulturen. Nicht allein um die jeweilige Produktion geht es also, sondern auch um intensiven Austausch, um persönlichen und langfristigen künstlerischen Kontakt.

Bewerbungen zum Festival bis zum 31.03.2012

weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter www.unidram.de



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19
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 19.01.2012

KLEINE HAUSHALTSPERRE IN THÜRINGEN = 20% WENIGER LANDESMITTEL!?

THÜRINGEN. Zwischen Weihnachten und Neujahr, als die Landespolitik wie alle Welt im Urlaub weilte, erließ der Finanzminister eine Verwaltungsvorschrift. Danach sind alle Ressorts angehalten, in diesem Jahr nur 80 Prozent ihrer im Etat eingeplanten Gelder auszugeben. Die restlichen 20 Prozent bilden die sogenannte Bewirtschaftungsreserve, die Wolfgang Voß (CDU) erst einmal einbehalten will.

Die Maßnahme, gerne auch als kleine Haushaltssperre bezeichnet, betrifft aber nur einen Teil der Ausgaben. Sie gelte nicht für "Rechtsverpflichtungen, Gelder für die Hochschulen, Kofinanzierungen von Bundes- oder EU-Programmen sowie institutionelle Zuwendungen", teilte das Ministerium auf Anfrage mit. ... WEITERLESEN [Quelle: Thüringer Allgemeine 12.01.2012 ]

... wen betrifft diese kleine Haushaltsperre letztlich? Eine verbindliche Antwort hierzu kann nur das Land Thüringen oder das Landesparlament geben. Wir können lediglich diagnostizieren, dass es folglich "die Anderen" trifft, also gilt dies u.a. auch für die Projektmittel des Landes im Bereich Breiten- und Soziokultur sowie für den Etat der Projektmittel der Freien Theater und weiterer freiwilligen Leistungen des Landes im kulturellen Bereich. Diese kleine Haushaltssperre sorgt - ob nun als vorläufige Bedrohung oder als endgültige Kürzung - für ein katastrophales Signal an das freie soziale und kulturelle Engagement in Thüringen. Die Auswirkungen auf die Arbeit der gesamten freien Theaterszene, für die Kinder- und Jugendtheaterensembles, Amateure und freie Theatergruppen ist verheerend. Die ohnehin stetige Planungsunsicherheit wird weiter verstärkt. Die zu Beginn jeden Jahres dringend auf die Fördermittelbescheide wartenden Einrichtungen, harren nun nicht allein auf die immer später eingehenden Bescheide der Kommunen sondern jetzt auch noch auf gekürzte Zuwendungen des Landes. Zu Beginn des Jahres scheint damit eine finanzielle Handungsunfähigkeit erreicht. Die dünne Finanzierungsdecke in der freien Szene wird letztlich nur noch als Hauch einer "Decke" zu verbleiben. Geplante Projekte und kontinuierliche Angebote für engagierte Kinder, Jugendliche und Bürger sind bei schwebender 20% - Kürzung nicht mehr realisierbar und massiv bedroht. ... [mb]

Kritik wird derzeit von verschiedener Seite formuliert:

Die SPD kritisiert gemeinsam mit der Opposition die 20-prozentige Bewirtschaftungsreserve für alle freien Ausgaben. Die SPD schickte ihre Fraktionsvizechefin Birgit Pelke vor, die von einem "massiven Eingriff in das Budgetrecht des Parlamentes" sprach. Es gebe "Zweifel am Politikverständnis und an der Glaubwürdigkeit des Ministers". Laut Pelke müssten als Folge bis zu fünf Frauenhäuser in Thüringen schließen, auch würden die Zuschüsse für das Studentenwerk und für die Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund stark sinken. Zudem sei zum Beispiel die Straffälligenhilfe betroffen. [Quelle: www.spd-thl.de ]

Die Thüringer Sozialverbände sind irritiert über die so genannte Bewirtschaftungsreserve des Thüringer Finanzministeriums, nach der den einzelnen Ministerien rund 20 Prozent ihrer Ausgaben vorerst gesperrt werden sollen. „Gerade erst wurde der Haushalt für das Jahr 2012 beschlossen, nun wird die Planungssicherheit schon wieder in Frage gestellt“, sagt Ulf Grießmann, Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen. Die Träger sehen dabei vor allem die Arbeit der Familienberatungsstellen und Frauenhäuser gefährdet, die direkt von den Zahlungen des Landes abhängig sind. „Wenn es wirklich so kommt, haben wir nicht viele Möglichkeiten“, sagt Grießmann. „So, wie die Informationen sich heute darstellen, würde das bedeuten, dass wir die Beratungstätigkeit in Thüringen Ende September einstellen müssen.“ Als freiwillige Leistung des Landes würden sie immer wieder in Frage gestellt, führt der LIGA-Vorsitzende aus. „Das Netz der Beratungsstellen wurde in den letzten Jahren bereits massiv ausgedünnt“, sagt Grießmann. Die aktuelle Debatte um die Sperrung von Landesmitteln trage nicht dazu bei, das Angebot in Zukunft zu stabilisieren.

[Quelle: www.wohlfahrtintern.de ]

Eisner warnt vor Kürzungen bei freiwilligen sozialen Leistungen Erfurt. An Platz eins und zwei rangieren: "Frauen sollen für gleiche und gleichwertige Arbeit gleichen Lohn wie Männer bekommen" sowie "Unterstützung und Schutz von Frauen, wenn sie Opfer von Gewalt werden". Diese Prioritäten würden ganz offensichtlich von Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) unterlaufen, sagt Eisner, die Vorsitzende des Landesfrauenrates ist. Grund ist das Vorhaben von Voß, eine Bewirtschaftungsreserve von 20 Prozent auf nicht gesetzlich gebundene Gelder im Landeshaushalt zu verhängen. Von diesen Kürzungen seien nicht zuletzt Frauenhäuser betroffen und dort arbeiteten Frauen, die anschließend, wenn überhaupt noch, höchstens schlechter bezahlt würden. Und vor allem gehe es hier ja um Anlaufstellen für Frauen, die in Not seien und Schutz vor den Prügelattacken ihrer Männer suchten. "Sollte Herr Voß sich mit diesem Vorhaben durchsetzen können, wird das gemeinsam geknüpfte und gut funktionierende Frauennetzwerk in Thüringen reißen", sagt Eisner besorgt. ... WEITERLESEN [ Quelle: Thüringer Landeszeitung / 18.01.2012 ]

Heftige Kritik an Voß' kleiner Haushaltssperre Erfurt (dapd-lth). Die von Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) erlassene sogenannte Bewirtschaftungsgrenze stößt auf heftige Kritik der anderen Parteien. Der Koalitionspartner SPD sprach am Mittwoch von einer Missachtung der Etathoheit des Landtags. Für die Linke ist der Vorgang 'vollkommen inakzeptabel'. Sie forderte ein Machtwort von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Die Grünen werteten den Schritt als Attacke gegen die SPD-geführten Sozial- und Bildungsministerien. Voß hatte laut SPD am 28. Dezember 2011 per Erlass eine sofort wirkende Bewirtschaftungsreserve in Höhe von 20 Prozent aller ungebundenen Haushaltstitel dieses Jahres verordnet. In der Folge werden nur etwa 80 Prozent der frei verfügbaren Mittel an die Ministerien weitergereicht. [Quelle: www.ad-hoc-news.de ]



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11
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 11.01.2012

AUSSCHREIBUNG: NEUE STÜCKE FÜR DAS KINDERTHEATER

NAH DRAN! Autorinnen, Autoren und Theater sind aufgefordert, sich ab sofort gemeinsam zu bewerben mit einer Stückidee, die für das professionelle Kindertheater geschrieben und zur Uraufführung gebracht wird. Das Projekt „Nah dran!“ wird seit 2009 vom Kinder- und Jugendtheaterzentrum in Kooperation mit dem Deutschen Literaturfonds e.V durchgeführt und geht nunmehr in seine vierte Saison. Ziel ist es, die literarische Qualität der Stücke für das Kindertheater zu verbessern und Autorinnen und Autoren mit den Theatern zusammen zu bringen.
Ein Auftragshonorar von jeweils 6000 Euro erhalten drei Autorinnen und Autoren, deren Stücke sich durch poetische Kraft, dramatische Dichte und Originalität in der Stofffindung auszeichnen. Die Stücke müssen sich an ein Publikum im Alter bis zu zehn Jahren richten. Die beteiligten Theater erhalten einen Projektzuschuss von jeweils 1000 Euro.

Bewerbungsschluss ist der 01. März 2012. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der Honorare und Zuschüsse bis zum 1. April 2012.

Die Ausschreibungsbedingungen stehen online zur Verfügung unter www.kjtz.de.

[Quelle: www.dramaturgische-gesellschaft.de]



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20
DEZEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 20.12.2011

JETZT BEWERBEN! - AUGENBLICK MAL 2013!

Ab sofort sind professionelle Theater aller Sparten in Deutschland, die für junge Zuschauer produzieren, eingeladen, eigene Inszenierungen für das Festival des Theaters für junges Publikum „Augenblick mal! 2013“ vorzuschlagen. Die vorgeschlagenen Inszenierungen sollen ihre programmatische Auffassung vom Kinder- und Jugendtheater beispielhaft zeigen.
Ab Januar 2012 gehen die Kuratoren für das Festival des Theaters für junges Publikum „Augenblick mal! 2013“ auf die Reise, um im Auftrag des Kinder- und Jugendtheaterzentrums die Landschaft der Theaterkunst für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu besichtigen und herausragende Inszenierungen auszuwählen.

Das Festival des Theaters für junges Publikum Augenblick mal! 2013 findet vom 23. bis 28. April 2013 in Berlin statt.

Bewerbung und weitere Informationen unter www.kjtz.de



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08
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 08.11.2011

BERICHT - SOZIOKULTUR UND FREIE THEATER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Einen Einblick in die kulturpolitische Sicht auf die freien Theater und die Soziokultur in Schleswig Holstein bietet der Bericht der Landesregierung vom 26.10.2011.

Bericht der Landesregierung hier lesen!

[Quelle: Landtag Schleswig-Holstein]



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08
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 08.11.2011

MEHR MITTEL FÜR FREIE THEATERSZENE IN NRW

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

1,6 Millionen Euro zusätzlich hat Kulturministerin Ute Schäfer in Düsseldorf für die freie Theaterszene in Nordrhein-Westfalen angekündigt. „In den vergangenen Wochen und Monaten wurde in der von uns initiierten Theaterkonferenz viel über die Situation der kommunalen Theater und Orchester diskutiert. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass Nordrhein-Westfalen ebenso über eine vielfältige freie Kulturszene verfügt, die wichtige künstlerische und gesellschaftspolitische Impulse setzt. Ihren kritischen Blick auf die Welt zu fördern, ist genauso unsere Aufgabe, wie die Unterstützung der großen Häuser. Deshalb haben wir ein neues Konzept zur Förderung der freien Theaterszene entwickelt, das wir mit zusätzlichen Mitteln ausstatten wollen“, erklärte Schäfer.

weiteres unter : www.nrw.de



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14
OKTOBER
von Thüringer Theaterverband
am 14.10.2011

TANZ UND THEATER IN ZUKUNFT

Vom 27. bis 28. Oktober 2011 findet in Dresden der Zweite Bundeskongress freier Theater statt. Ausrichter ist der Bundesverband Freier Theater.

Themen des Kongresses sind u.a.

„Bildet Kollektive! - Wie gesellschaftskritisch sind unsere Arbeitsweisen?“
„Our house? - Wie relevant sind freie Theaterhäuser für Freies Theater?“
„Under Influence – Wieviel Einfluss nehmen Förderer?“
„Zukunftsvisionen - Welche Entwicklung der Theaterszene wünschen wir uns?“

Weitere Informationen finden sich unter www.freie-theater.de/dresden_kongress.html




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29
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 29.09.2011

SPD FORDERT KULTURPOLITISCHE IMPULSE

Anlaesslich der heutigen (28.09.2011) abschliessenden Beratung des Haushalts des Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien (BKM) erklaert der Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann:

Die Ideenlosigkeit der Bundesregierung setzt sich fort. Bereits bei der Einbringung des Haushalts der Bundesregierung deutete sich an, dass die schwarz-gelbe Koalition keinerlei Ideen hat, wie man die Kultur- und Medienpolitik des Bundes weiterentwickeln kann. Stattdessen das ewig gleiche Mantra von der angeblichen Erhoehung des Kulturetats, was in diesem Bundeshaushalt noch dazu falsch ist. Der Haushalt des BKM erfaehrt zwar auf den ersten Blick eine leichte Steigerung (plus sechs Millionen Euro). Zwei neue Titel im Haushalt und der Aufwuchs fuer die Mietzahlungen des Deutschen Historischen Museums (DHM) an die Bundesanstalt fuer Immobilienaufgaben verschleiern, dass bei wichtigen kultur- und medienpolitischen Instrumenten faktisch gekuerzt wird.

Die SPD hat daher unter anderem Aufstockungen bei der Kulturstiftung des Bundes, fuer den kulturellen Denkmalschutz, fuer die Bundesvereinigung soziokultureller Zentren, fuer eine bundesweite "Initiative Tanz" und den Bundesverband Freier Theater gefordert. Allesamt Akteure, die mit ihrer Arbeit wichtige kultur- und auch wirtschaftspolitische Impulse geben.

Zudem schlagen wir vor, aus den zusaetzlichen Mittel fuer Bildung und Forschung ein laengerfristig anzulegendes, neues Forschungsprogramm zur Medienkompetenzforschung zu initiieren. Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft hat einstimmig festgestellt, dass im Bereich der Medienkompetenzforschung Defizite bestehen und dass es eine Verbeiterung der Forschungsaktivitaeten geben muesse. Diesen Hinweis greifen wir auf.

... (Auszug / Quelle: Pressemitteilung 28.09.11 SPD-Bundestagsfraktion)



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31
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 31.08.2011

PRESSESCHAU: Freie Theater Hamburg sitzen auf gepackten Koffern

Aktuelle Pressemeldung/Quelle: d-radio Kultur und DFB Hamburg

"Es reicht!" sagt der Dachverband Freier Theaterschaffender in Hamburg, weil es nicht reicht - das Geld - um eine angemessene Ausstattung zu erreichen und die Arbeit der freien Theater in Hamburg fortzusetzen. Deshalb setzten sich Vertreter des Verbandes am 30.08. auf gepackten Koffern vor das Rathaus Hamburg, um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Ausführliches zur Situation in Hamburg findet sich HIER



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