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KULTURNEWS

17
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 17.09.2012

KULTUR ALS STAATSZIEL INS GRUNDGESETZ AUFNEHMEN!

SPD FRAKTION DES BUNDESTAGES UNTERBREITET GESETZENTWURF (VOM 11.09.2012) ZUR AUFNAHME VON KULTUR UND SPORT ALS STAATSZIELE IN DAS DEUTSCHE GRUNDGESETZ.

Auszug der Begründung: "Die Aufnahme von Kultur als Staatsziel im Grundgesetz unterstreicht die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft und stärkt die kulturellen Belange durch ihren Verfassungsrang in politischen und juristischen Abwägungsprozessen. Das Grundgesetz schützt damit nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen (Artikel 20 a GG), sondern auch die geistig-ideellen Lebensgrundlagen."

DER GESETZENTWURF IST HIER EINZUSEHEN.

[Quelle: Deutscher Bundestag / www.bundestag.de / Dokumentations- und Informationssystem DIP]



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14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

KULTURINFARKT oder REICHT DAS HALBE GELD FÜR DIE KULTUR?!

"Der Kulturinfarkt" titelt ein Buch, dass am 20. März erscheinen wird und heute bereits für rege Diskussionen, Polemik und Empörung sorgt. Das Autorenkollektiv um Stephan Opitz (Kulturreferatsleiter in Schleswig-Holstein), Dieter Haselbach (Soziologe ) sowie Pius Knüsel und Armin Klein (Kulturmanager und –wissenschaftler) sorgen mit steilen Thesen im Vorfeld der Buchveröffentlichung für Unmut im Kulturland.

Auf die Hälfte der subventionierten Theater, Museen und Bibliotheken könne verzichtet werden, lautet eine der zentralen Thesen der Autoren ... und solch eine These bleibt natürlich nicht ohne Wirkung und Widerspruch. Die Presselandschaft bietet hier ein breites Spektrum an Positionen, Polemik, Antithesen und letztlich perfektes Marketing für dieses Buchprojekt. Auch wir werden es also zu lesen haben und verstehen ...

Hier die dazugehörende aktuelle Presseschau:

Reicht auch die halbe Kunst? [Quelle: Kieler Nachrichten / 12.03.2012]

Kulturinstitutionen irritiert über Kürzungsvorschlag [Quelle: FOCUS online / 12.03.2012]

"Kulturinfarkt": Von Mäusen und Menschen [Quelle: Hamburger Abendblatt / 13.03.2012 / von ]

Kultursubventionen – die Hälfte tut’s auch [Quelle: Der Tagesspiegel / 12.03.2012]



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16
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 16.02.2012

STÄRKERE ZUSAMMENARBEIT IN DER KULTUR VON BUND, LÄNDERN UND KOMMUNEN

Berlin: Vertreter von Ländern und Kommunen haben sich am Mittwoch Nachmittag vor dem Kulturausschuss für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden im Bereich der Kultur ausgesprochen. Kultur sei keine Frage von Zuständigkeiten, sagte die Ausschussvorsitzende Monika Grütters (CDU) zum Auftakt des öffentlichen Expertengesprächs, sondern eine Frage des gesamtstaatlichen Zustands. Unterschiedlich wird jedoch bewertet, wie weit diese Zusammenarbeit gehen soll, um den finanziell angeschlagenen Kommunen bei der Finanzierung ihrer Kulturausgaben gehen soll. Gemäß des letzten Kulturfinanzberichts aus dem Jahr 2010 tragen die Kommunen durchschnittlich 44,4 Prozent der Kulturausgaben Deutschlands, die Länder 43 und der Bund 12,6 Prozent. … WEITERLESEN

[Quelle: Informationsdienst Deutscher Bundestag]



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