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KULTURNEWS

14
MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 14.03.2012

KULTURINFARKT oder REICHT DAS HALBE GELD FÜR DIE KULTUR?!

"Der Kulturinfarkt" titelt ein Buch, dass am 20. März erscheinen wird und heute bereits für rege Diskussionen, Polemik und Empörung sorgt. Das Autorenkollektiv um Stephan Opitz (Kulturreferatsleiter in Schleswig-Holstein), Dieter Haselbach (Soziologe ) sowie Pius Knüsel und Armin Klein (Kulturmanager und –wissenschaftler) sorgen mit steilen Thesen im Vorfeld der Buchveröffentlichung für Unmut im Kulturland.

Auf die Hälfte der subventionierten Theater, Museen und Bibliotheken könne verzichtet werden, lautet eine der zentralen Thesen der Autoren ... und solch eine These bleibt natürlich nicht ohne Wirkung und Widerspruch. Die Presselandschaft bietet hier ein breites Spektrum an Positionen, Polemik, Antithesen und letztlich perfektes Marketing für dieses Buchprojekt. Auch wir werden es also zu lesen haben und verstehen ...

Hier die dazugehörende aktuelle Presseschau:

Reicht auch die halbe Kunst? [Quelle: Kieler Nachrichten / 12.03.2012]

Kulturinstitutionen irritiert über Kürzungsvorschlag [Quelle: FOCUS online / 12.03.2012]

"Kulturinfarkt": Von Mäusen und Menschen [Quelle: Hamburger Abendblatt / 13.03.2012 / von ]

Kultursubventionen – die Hälfte tut’s auch [Quelle: Der Tagesspiegel / 12.03.2012]



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24
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 24.02.2012

"ANTWORTEN" IM THÜRINGER LANDTAG ZUM DILEMMA DER BEWIRTSCHAFTUNGSRESERVE FÜR DIE FREIE KULTUR- UND THEATERSZENE

Am gestrigen Tag wurde innerhalb der Plenarsitzung des Thüringer Landtags eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Situation der freien Theaterszene und der Soziokultur in Folge der kleinen Haushaltsperre - in kaum zu übertreffener Weise - weitesgehend nicht beantwortet.

Die konkreten Fragestellungen waren:

Auswirkungen der „kleinen Haushaltssperre“ auf die freie Szene Thüringens

Die „kleine Haushaltssperre“ gefährdet unter anderem auch die freie kulturelle Basis im Freistaat. Nach Angaben des Thüringer Theaterverbandes sind diverse Projekte und Inszenierungen der 18 Mitgliedsbühnen unter diesen Umständen nicht realisierbar. Dadurch ist auch die soziale und kulturelle Teilhabe vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht mehr gewährleistet.

Ich frage die Landesregierung:

  1. Welche konkreten Projekte, Initiativen, Vereine und/oder Verbände der freien Szene und der Soziokultur sind in welchen Höhen (in Euro) von der „kleinen Haushaltssperre“ betroffen?
  2. Gab es bereits Gespräche zwischen dem TMBWK und dem TFM zur Rücknahme der kleinen Haushaltssperre für einzelne oder alle Projekte in den Bereichen freie Szene und Soziokultur, wenn ja, mit welchem Ergebnis und wenn nicht, wie begründet dies die Landesregierung?
  3. Wie bewertet die Landesregierung die personelle und wirtschaftliche Struktur der freien Szene?
  4. Wie plant die Landesregierung der Arbeit freier Träger in den Bereichen kulturelle Bildung, soziale Teilhabe und soziokulturelle Arbeit künftig auch finanziell gerecht zu werden?

Dr. Birgit Klaubert

Die Antwort darauf und auf eine weitere Nachfrage der Abgeordeten Astrid Rothe-Beinlich von den Grünen gibt es HIER (Video Nr. 2 ab etwa 15:50 min - also ziemlich am Ende sowie Video Nr. 3 gleich zu Beginn) zu hören und zu sehen. [Quelle: plenum online Thüringen]

Im Ergebnis dieser kleinen Anfrage veröffentlichte die Fraktion Die Linke ein Pressemitteilung, die HIER nachzulesen ist. [Quelle: PM Die Linke 23.02.2012]



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13
FEBRUAR
von Thüringer Theaterverband
am 13.02.2012

GLANZVOLLE PREMIERE UND UNTERSCHRIFTENAKTION IN NORDHAUSEN

Vor 480 Gästen im Großen Haus des Theaters Nordhausen hatte am vergangenen Freitag “Karfunkel – Der schöne Schein” eine gefeierte Premiere. Der Junge Zirkus Zappelini bot mit gut 40 Kindern und Jugendlichen eine rasante Zirkusreise in der Manege des großen Theaters.

Gleichzeitig nutzten die Akteure des Trägervereins “studio44″ diese Premiere, um auf die möglichen Folgen der Kürzungen durch die kleine Haushaltssperre in Thüringen hinzuweisen und Unterschriften gegen diese Einschnitte in der freien kulturellen Szene zu sammeln.

Der Artikel der Neuen Nordhäuser Zeitung ist HIER zu lesen. [Quelle: Neue Nordhäuser Zeitung / 11.02.2012]



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30
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 30.01.2012

ERSTE VERÖFFENTLICHUNG ZUM APPELL DER LANDESVERBÄNDE IN THÜRINGEN

Zu Beginn des Jahres sah es noch einigermaßen gut aus bei den Finanzen für das „Theater am Markt“ (TAM), nun hat sich das Blatt gewendet und das Land verhängte eine Haushaltssperre für die Projektförderung im Kulturbereich. Zwanzig Prozent der zugesagten Zuschüsse sind vorerst eingefroren. Betroffen davon sind die gesamten Thüringer soziokulturellen Zentren, Kulturinitiativen und die freie Theaterszene. So auch das Eisenacher „Theater am Markt“. „Bleibt diese Sperre erhalten, können wir nur bis Oktober spielen. Dann wäre Schluss“, kommentiert Timo Bamberger, Leiter vom TAM, die Situation. Er hofft aber, dass das Geld doch noch ausgezahlt wird. Inzwischen forderten Thüringer Theaterverband, die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen den Finanzminister Wolfgang Voß auf, die angekündigten Gespräche mit dem Kultusminister Christoph Matschie zu führen, damit die Kürzungen möglichst rasch zurückgenommen werden. … WEITERLESEN

[Quelle: Thüringer Allgemeine / 28.01.2012 von Heiko Kleinschmidt ]



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27
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 27.01.2012

EMPÖRT EUCH! NEUIGKEITEN ZUR KLEINEN HAUSHALTSSPERRE

"Neues schaffen heißt Widerstand leisten, Widerstand leisten heißt neues schaffen”(Stephane Hessel, “Empört Euch” Ullstein Verlag 2011). Die Kollegen vom Theater am Markt haben (in diesem Falle zu unser aller Sorge) prophetische Fähigkeiten in der Wahl ihres Spielzeitmottos gezeigt, denn wie besser ließe sich beschreiben, was die Entwicklungen in Thüringen meint und verheerende Konsequenzen hat und gleichsam nach ihnen verlangt: ®evolution!

In Verbindung mit unserem Appell an Politik und Öffentlichkeit rufen wir auf zu kreativem Ungehorsam und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen und Aktionen der freien Theater- und Kulturszene in Thüringen. Mit dem morgigen Samstag beginnend, möchten wir unseren Worten, Taten folgen lassen und aufzeigen, welches die großen Folgen der "kleinen Haushaltssperre" für unsere Situation und Arbeit in Thüringen sind. Wie dies bereits heute u.a. die Kollegen vom Theater am Markt tun, sieht man HIER

Nachfolgend der aktuelle Stand der Empörung, der sich auch von anderer engagierter Seite in Thüringen öffentlich formiert:

Diakonie-Chef greift Voß wegen kleiner Haushaltssperre an - ZUM ARTIKEL [Quelle: Thüringer Allgemeine]
Haushalt 2012: Kleine Etatsperre steht in der Kritik - ZUM ARTIKEL [Quelle: Thüringer Landeszeitung]
Bundesvereinigung Soziokulturelle Zentren unterstützt unseren Appell HIER


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24
JANUAR
von Thüringer Theaterverband
am 24.01.2012

FINANZMINISTER VOß VERTEIDIGT KLEINE HAUSHALTSSPERRE

Bewirtschaftungsreserve, kleine Haushaltsperre oder Kürzung der Fördermittel - wie man die Maßnahme auch nennen mag und wohin diese Maßnahme letztlich gipfelt - die Bedrohung für die Arbeit in der freien Theaterszene ist konkret.

THÜRINGEN. Wolfgang Voß hält an der kleinen Haushaltssperre fest, sendet aber vorsichtige Kompromiss-Signale.

Die Aufregung hat sich gelegt, zumindest etwas. Zwar verschickte die Linke am Donnerstag noch eine protesthaltige Mitteilung. Dazu verlautbarte die SPD, dass die Angelegenheit „sehr unglücklich“ verlaufen sei. Aber der parlamentarische Auftritt von Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) in der Sitzung des Haushaltsausschusses besänftigte die Abgeordneten einigermaßen. „So, wie es jetzt gemacht werden soll, könnte es in Ordnung gehen“, sagte der SPD-Finanzexperte Werner Pidde . Auch die Kritik der Linke-Abgeordnete Birgit Keller klang nur noch formal. Das Verhalten von Voß, sagte sie, führe zu „Unruhe und Vertrauensverlust“. Der Grund für diese tatsächlich spürbare Unruhe ist eine Verordnung, die Voß sehr still zwischen Weihnachten und Neujahr erlassen hatte. Mit einer sogenannten Bewirtschaftungsreserve fror er nur zwei Wochen nach Verabschiedung des Landesetats etwa 20 Prozent der „frei verfügbaren Mittel“ in allen Ministerien ein. Diese Reserve wird oft kleine Haushaltssperre genannt. Klein ist sie deshalb, weil es nur um jene Gelder geht, die nicht durch Gesetze oder Programme gebunden sind. Insgesamt handelt es sich dabei um 300 Millionen Euro – womit also Voß etwa 60 Millionen Euro an Ausgaben gesperrt hat. Sie fehlten überall dort, wo die freien Mittel verplant sind, in den Frauenhäusern etwa, der Straffälligenhilfe oder bei Investitionen.

WEITERLESEN [Quelle: Thüringer Allgemeine / Martin Debes 20.01.2012 ]



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21
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.11.2011

DARSTELLENDES SPIEL IN DER GRUNDSCHULE

Hamburg. Darstellendes Spiel wird in Deutschland bereits an den meisten Schulen in irgendeiner Form angeboten, nicht nur in Hamburg. Doch die Hansestadt wagt nun einen Vorstoß: Als erstes Bundesland führt sie Theater als Pflichtfach an den Grundschulen und in der Unterstufe ein und riskiert damit eine bundesweite Debatte.  ...

Weiter nachzulesen unter www.zeit.de [Quelle: ZEIT ONLINE]



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17
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 17.11.2011

GRÜNE FÜR EIN KULTURFÖRDERGESETZ IN THÜRINGEN

GOTHA. Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 12.11. haben die Delegierten des Thüringer Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen umfassenden Antrag für ein Thüringer Kulturfördergesetz beschlossen.

Einige exemplarische Forderungen der GRÜNEN sind nach Frau Astrid Rothe-Beinlich (kulturpolitische Sprecherin): "Insbesondere werben wir für mehr Transparenz und Verlässlichkeit im Rahmen der staatlichen Kulturförderung, für die Stärkung der kulturellen Bildung und der freien kulturellen Szene im Freistaat“ *** "Den freien Theatern und Amateurbühnen wollen wir zudem einen Spielstättenzuschuss von 50 000 Euro im Jahr garantieren und im Bereich der Museen brauchen wir endlich wieder Perspektiven für kulturpädagogische Arbeit" *** "Im Bereich der Soziokultur wollen wir das ProjektmanagerInnenprogramm langjährig ausrichten und die Bezahlung an den TVÖD anpassen. "

weiterführende Informationen finden sich bei www.dtoday.de [Quelle: DeutschlandToday]



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08
NOVEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 08.11.2011

BERICHT - SOZIOKULTUR UND FREIE THEATER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Einen Einblick in die kulturpolitische Sicht auf die freien Theater und die Soziokultur in Schleswig Holstein bietet der Bericht der Landesregierung vom 26.10.2011.

Bericht der Landesregierung hier lesen!

[Quelle: Landtag Schleswig-Holstein]



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31
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 31.08.2011

PRESSESCHAU: Freie Theater Hamburg sitzen auf gepackten Koffern

Aktuelle Pressemeldung/Quelle: d-radio Kultur und DFB Hamburg

"Es reicht!" sagt der Dachverband Freier Theaterschaffender in Hamburg, weil es nicht reicht - das Geld - um eine angemessene Ausstattung zu erreichen und die Arbeit der freien Theater in Hamburg fortzusetzen. Deshalb setzten sich Vertreter des Verbandes am 30.08. auf gepackten Koffern vor das Rathaus Hamburg, um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Ausführliches zur Situation in Hamburg findet sich HIER



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25
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 25.08.2011

PRESSESCHAU: Viel Theater und wenig Geld

Aktuelle Pressemeldung / Quelle Thüringer Allgemeine:

"Thüringens Freie Szene: Viel Theater und wenig Geld"

Der gesamte Artikel zur Situation der freien Theater in Thüringen findet sich HIER

 



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