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GENRE
Schauspiel




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24
DONNERSTAG
PREMIERE
24.05.2018 - 19:00 UHR
Stellwerk Weimar
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Bombenfrau BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)

Der Text ist ein langer innerer Monolog, ein gehetzter Gedankenstrom einer Terroristin unmittelbar vor der Tat.

Gedanken einer namenlosen Figur, die sich zu Höherem bestimmt fühlt, die sich schon in großen Lettern in der Zeitung stehen sieht, die sich aber noch fragt, ob ihre Tat Selbstmord, oder heroischer Akt ist, sich aber schon längst mit der Bombe verschmolzen wähnt. Sie bewegt sich zwischen Wahnsinn und Weltrettungsfantasien. Immer wieder reißen sie Skrupel aus ihrem geplanten Vorhaben. Sie versucht sich vorzustellen, was man mit 12 Minuten und 36 Sekunden tun würde, aber “…es gibt keinen Ausweg”. Am Ende sprengt sie sich in die Luft.

Marie-Luisa Müller-Rochholz, die Spielerin der “Bombenfrau”, gibt dieser zerrissenen Figur, in einem symbolischen Käfig agierend, Form und Leben. Sie erkämpft sich deren Konflikte und wankt zwischen Mut und Zweifeln.
Sie führt uns an die Grenze des Verstehbaren …

Ivana Sajko, geboren 1975, studiert in Zagreb Dramaturgie und Philosophie. Seit einem Jahr lebt sie in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und Romane. Die aggressive Energie ihrer Figuren ist auffällig. Sie kanalisiert darin wohl ihren eigenen Zorn. Sie sagt:“ Sich mit leichten Themen zu beschäftigen, finde ich angesichts der gegenwärtigen Lage unanständig und unpassend. Ich entwerfe meist Charaktere, die nicht sonderlich talentiert, clever oder mutig sind und zeige sie in ihrem Kampf um die Welt.” In der „ Bombenfrau“ verbindet sie den fiktiven Monolog der Attentäterin nebst Bombenticken zu einer verstörenden Collage.