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02
DIENSTAG
02.04.2019 - 19:00 UHR
Stellwerk Weimar
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Tiere Essen BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)

Massentierhaltung und Fleischkonsum.

Die Inszenierung „Tiere Essen“ widmet sich den Themen Massentierhaltung und Fleischkonsum. Woher kommt das Fleisch, das auf unseren Tellern liegt? Was verzehren wir, wenn wir Thüringer Bratwurst und Rostbrätl essen? Und woher kommen die Tiere, deren Fleisch uns ernährt?
Das Wort Massentierhaltung ist sofort in unseren Köpfen und irgendwie sind wir auch sicher, dass wir das gar nicht wollen. Wir möchten Tiere nicht quälen und wir wissen bereits von unseren Katzen, Hunden und Pferden, dass jedes Tier seinen einzigartigen Charakter hat. In Kinderbüchern wird der Bauernhof als Sehnsuchtsort dargestellt. Wir alle finden Bauernhöfe toll, Eltern verbringen mit ihren Kindern Ferien auf Bauernhöfen und Oma und Opa erzählen ihren Enkeln die Geschichten von Früher, wo sie selbst Tiere hatten.

Die Inszenierung entromantisiert den Bauernhof und begibt sich in die Alltag der Landwirtschaft.  Sie geht gemeinsam mit den Zuschauenden in einen Diskurs  über die kulturelle Identität in Bezug auf die Bedeutung der Tierhaltung und des Fleischessens heute, sie schafft Fakten, zeigt Statistiken auf und spiegelt die Produktionsstrukturen in unserem Lebensraum Thüringen. Unterschiedliche Perspektiven zwischen konventioneller Tierhaltung und Bio-Bauern prallen hier aufeinander – denn die meisten Menschen sind nicht bereit, mehr für Wurst und Fleisch zu bezahlen. Gleichzeitig werden die Rufe nach Tierschutz, Tierrechten immer lauter. Am Kühlregal zeigt sich, was jeder Einzelne dafür bereit ist zu zahlen. 40.000 Tonnen Bratwurst werden jedes Jahr hergestellt. Allein der Thüringer isst 80 Bratwürste pro Jahr.

Wir haben eine experimentelle dokumentarische Inszenierung erarbeitet, die weder missioniert, noch abschreckt.