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VERLAGERN E AJUSTES BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)



Gastspiel des Tanztheaterfestivals
VERLAGERN E AJUSTES - Marcela Reichelt & FRAGMENTE- Tanztheater Erfurt e.V.

‚Verlagern e ajustes’ ist der Versuch, neue Dialoge an neuen Orten schaffen, um so ein neues „Zuhause“ zu kreieren. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Klänge, Geräusche, aber auch die Sprache.

 Ausgehend von einem aus Geräuschen gewebten Klangmuster, gleich einer unverständlichen Sprache, setzt sich die Tänzerin mit einem solchen Klangteppich auseinander.

 

 

 

Marcela Reichelt, brasilianische Tänzerin und Choreografin, lebt und arbeitet heute in Berlin. Nach ihrem Studium in Porto Alegre, war sie Mitglied der Muovere dance company unter Leitung Jussara Mirandas. Zwischen 2003 – 2009 tanzte sie bei der dance company Cena 11 unter Alejandro Ahmed, die 2008 auch mit der Norway Company Impure kooperierte. Ihre ersten eigenen Stücke, „Occo“ (2007) und gemeinsam mit dem Musiker Diogo de Haro und dem Künstler Tiago Romagnani Silveira „Como risco em papel“ (2009), wurden mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem mit dem Funarte Klauss Vianna Preis, dem Elisabete Anderle Grant 2010 und als bestes Stück auf dem 13th English Culture Festival in São Paulo. In Deutschland präsentierte sie ihre Arbeiten in der Kulturfabrik Kampnagel (Hamburg 2008), auf dem Transit Festival (Berlin, 2004/06), bei Move Berlin (2005), im PACT Zollverein (Essen, 2005).

Dieser ist bei jedem anders, werden doch Klänge und Geräusche, als auch daran geknüpfte Erinnerungen individuell wahrgenommen. Durch die Verflechtung von Geräuschen und Klängen entstehen dabei Bedeutungsstrukturen, die ein Gerüst für Interpretationen liefern.

Zugleich werden wir durch unsere Umwelt beeinflusst: in unserer Körpersprache, der Art wie wir uns ausdrücken, wie wir die Welt sehen, uns im Raum bewegen - wie wir ihn einnehmen, besetzen und Positionen wechseln.

Wie können wir also in diesen Kontext eintauchen, Beziehungen bauen und unsere eigene Struktur weben - unser Gerüst erschaffen? Marcela sucht im Tanz nach einem Bewegungsvokabular, mit dem man in unbekannte Zonen gelangen kann und danach, inwiefern es sich auf unsere Wahrnehmung auswirkt.