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Bienen BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)

Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. - Albert Einstein

Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Zeit scheint still zu stehen. Der Raum krümmt sich. Wie zufällig begegnen sich drei Menschen im Fahrstuhl. Sie wollen nach unten, Richtung Ausgang. Doch der Fahrstuhl fährt immer nur nach oben, Richtung Unendlichkeit. Jedes Mal, wenn sich seine Türen öffnen, zeigt sich eine andere Welt, wie auf dem Holo-Deck eines surrealen Raumschiffs. Auf ihrer Reise begegnen die drei einem im ewigen Eis angelnden Weihnachtsmann, dem Elektromusiker Vivaldi, einem Priester mit überdimensioniertem Kruzifix. Und natürlich: Gott. Schließlich landen sie in einem Aussteiger-Camp im mexikanischen Yucatan. Der von den Maya für den 21.12.2012 prophezeite Weltuntergang hat längst begonnen.

Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
- Albert Einstein

Hinter Albert Einsteins berühmtem Zitat verbirgt sich eine wissenschaftliche Wahrheit: Ohne die Bestäubung der Bienen gerät der ökologische Kreislauf in ein nicht mehr auszubalancierendes Ungleichgewicht. Mit dem in der Folge einsetzenden Pflanzen-Sterben werden auch Tiere, und schließlich der Mensch, vom Erdboden verschwinden.

Seit mittlerweile 4 Jahren beobachten Imker und Insektologen weltweit ein mysteriöses Bienensterben. Und damit nicht genug: laut Maya-Kalender beginnt mit dem Jahr 2009 eine Phase des chaotischen Umsturzes. Binnen einer dreijährigen Frist wird die Menschheit ihre schlimmste Krise erleben: Wirtschafts- und Finanzzusammenbrüche, Naturkatastrophen, Kriege und Revolutionen. Schließlich wird die fünfte Dimension erreicht werden – dem Wiederaufbau ab Point Zero steht nichts mehr im Weg.

Mit Bienen stellt sich die freie Theatergruppe O-Team dem Pessimismus unserer Zeit. Der erste Teil des Bienen-Zyklus feiert am 26. April Premiere. Der russische Schriftsteller Alexej Schipenko verlegt den Schauplatz für das letzte Gefecht zwischen kollektiver Todessehnsucht und Lebensbejahung zurück an den Ausgangspunkt der dunklen Prophezeiungen, nach Mexiko: In den Hochebenen der Majas betreiben zwei Aussteiger eine Bienenzucht, aus deren Honig sie das halluzinogene Getränk Balché herstellen. Doch wohin verschwinden all die Bienen? Seltsame Träume suchen die beiden heim: Träume vom Weltuntergang, von Roland Emmerich und der Russenmafia. Sind das Botschaften? Oder ist es gar der Bienen-Gott Ah Mucen Cab, der Schöpfer der Welt, der zu ihnen spricht? Und was hat diese junge Frau, die plötzlich auftaucht, damit zu tun?

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