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Böse Märchen für Erwachsene BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)

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Die Brüder Grimm: Lese-Theater-Stücke mit und über die Brüder Jacob (Carlo Ghiradelli) und Wilhelm (Stefan Becker) Grimm

Seit nunmehr 7 Jahren beschäftigt sich das Spielraum-Theater mit den Brüdern Grimm. Herausgekommen sind viele vergnügliche Lesetheaterstücke, in denen die berühmetn Brüder Jacob (Carlo Ghirardelli) und Wilhelm (Stefan Becker) aus ihrem Leben berichten. Grundlage sind Zitate aus über 30 000 Briefen, die Brüder im Laufe ihres Lebens geschrieben haben. Jeder Abend widmet sich einem anderen Grimmschen Thema. Und immer findet sich eine ausgewogene Mischung aus der kunstvollen Rezitation wirklich ungewöhnlicher Grimmscher Märchen und handfester Hintergrundinformation. Und so erfährt der geneigte Besucher immer etwas Anderes und Neues über die Brüder, ihre Vielschichtigkeit und über ihre Zeit.
„Kurzweilig, launig, unglaublich informativ und aktuell. Ein Parforceritt und eine meisterliche Leistung", das schreibt die HNA.
Carlo Ghirardelli hat lange Zeit am Staatsheater Kassel gespielt und gastiert auch am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Bonn und in der Schweiz. Stefan Becker leitet das Spielraum-Theater Kassel, war künstlerischer Leiter des Kindertheaters am Staatstheaters Bremen, gastiert als Regisseur und Bühnenbildner an mehreren Häusern und hat in 2008 den hessischen Kulturpreis erhalten. Und beide haben lange Zeit wie die Grimms unter einem Dach gewohnt.
Die bösen Grimmschen Märchen
Das die Wollust der Furcht, die Goethe einst im „Wilhelm Meister" so eindrucksvoll als wichtigen Baustein der Menschenbildung ausgeführt hat, auch heute noch unglaublichen Spaß machen kann – das erfährt der geneigte Zuschauer an diesem Abend aus dem Munde von Wilhelm und Jacob Grimm, die die eigentümlichsten und schaurigsten Märchen aus verschiedenen Grimm-Ausgaben rezitieren.
Oder in längerer Fassung
Die Märchensammlung der Brüder Grimm umfasst 211 Märchen. Als der eigentliche Verfasser gilt Wilhelm Grimm, der ihnen seinen Sprachstil geschenkt hat. Aber es gibt auch noch eine heimliche Sammlung, die niemals veröffentlicht wurde. Es handelt sich um ein Paket von etwa 50 Märchen, das ihr Freund Brentano im Winter 1810 zur Veröffentlichung erhielt. Leider vergaß es Brentano die Märchen zu publizieren, so dass man diese Märchen erst nach seinem Tode auf seinem Schreibtisch wiederfand. Hier wie auch in der Erstausgabe von 1812 klingen die Märchen viel düsterer und in nicht wenigen Märchen klingt es nicht so hoffnungsvoll: „..und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute" – im Gegenteil, die meisten Helden sterben am Ende. Das diese Wollust der Furcht, die Goethe einst im „Wilhelm Meister" so eindrucksvoll als wichtigen Baustein der Menschenbildung ausgeführt hat, auch heute noch unglaublichen Spaß machen kann – das erfährt der geneigte Zuschauer an diesem Abend aus dem Munde von Wilhelm und Jacob Grimm, die die eigentümlichsten und schaurigsten Märchen aus den verschiedenen Grimm-Ausgaben rezitieren.
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