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KÖNIG UBU BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung (0)

Mutter Ubu:An deiner Stelle würde ich ebendiesen Arsch auf einen Thron setzen. Dann könntest du deine Reichtümer sagenhaft vermehren, jede Menge Leberwurst essen und in einer Kutsche durch die Straßen fahren. Vater Ubu:Ach Schoiße, du bist eine Laberwurst, aber was für eine!

Der primitive, feige, gefräßige und machtbesessene Vater Ubu wird von seiner Frau, Mutter Ubu, angestiftet, den polnischen König zu stürzen. Mit der Unterstützung des Hauptmanns Bordure gelingt Ubu der tödliche Staatsstreich an der Königsfamilie, nur der jüngste Sohn, Bougrelas, entkommt. Als er sich in die alte Königsgruft flüchtet, erhält der vierzehnjährige Junge von den Geistern seiner verstorbenen Ahnen den Auftrag seine Familie zu rächen. Ubu wird zu einem relativ populären Herrscher, bis er – gleichsam als erste Regierungsmaßnahme – beschließt, zum Zwecke seiner persönlichen Bereicherung sämtliche Adeligen und Staatsbeamten hinrichten zu lassen. Ubus nicht weniger radikale Steuerpolitik beinhaltet nicht nur die unbegründete Vervielfachung aller direkten und indirekten Steuern, sondern auch deren gewaltsame Eintreibung durch den König selbst. Während Ubu die polnische Bevölkerung immer mehr tyrannisiert, animiert der mittlerweile abtrünnige Bordure den russischen Zaren dazu, gegen den entfesselt mordenden Tyrannen zu intervenieren. Während sich Ubu also auf dem Feldzug gegen das russische Heer befindet, wird die Regentin Mutter Ubu von dem rechtmäßigen Thronerben Bougrelas gestürzt, allerdings bringt sie es vorher noch fertig die Staatskasse zu rauben. Vater Ubu wird von der russischen Armee zwar vernichtend geschlagen, kann sich jedoch durch Feigheit mit seiner Frau nach Frankreich flüchten, wo er sich zum Finanzminister ernennen lassen will.