Kabarett DIE ARCHE
Träger des Kabaretts ist seit 1994 der Verein "Thüringer Satiretheater und Kabarett DIE ARCHE e.V.". Das Kabarett „DIE ARCHE“ wurde 1979 als neue Sparte der Städtischen Bühnen Erfurt gegründet und bezog 1986 den historischen “Waidspeicher” am Domplatz.
Jährlich werden in Erfurt über 270 Vorstellungen gespielt. Dazu kommen Gastspiele im Thüringer Umland und in ganz Deutschland. Bis zu 25.000 Zuschauer besuchen uns pro Jahr in unserer „Waidspeicher“-Stammspielstätte, wo wir uns ein festes Fan-Publikum erspielt haben. Das Kabarett “DIE ARCHE” ist ebenso ein Touristenmagnet, gut ein Drittel unseres Publikums stammt aus anderen Bundesländern und aus dem deutschsprachigen Ausland.
Pro Jahr werden in unserem Haus mindestens zwei neue Stücke auf die Bühne gebracht. So bieten wir unseren Gästen ein breites Angebot gut gemachter Satire mit viel Humor.
Domplatz 18
99084 Erfurt
0361 598 29 24
Stücke der Bühne:
Tom ist glücklich, in Deutschland leben zu dürfen. Deutsch spricht er mittlerweile fast akzentfrei, Socken in Sandalen sind ihm nicht fremd, und im Kleiderschrank hängt ein Trikot der deutschen Nationalelf.
In seinem kurzweiligen Programm erzählt Tom auf unverwechselbar lustige Art, wie sich das Leben in Deutschland als Belgier anfühlt – mal charmant, mal skurril, immer zum Schmunzeln. Für seine Comedy wurde er 2025 gleich mehrfach ausgezeichnet: Beim Kleinkunstwettbewerb „Herborner Schlumpeweck“ erhielt er sowohl den Förderpreis als auch den Publikumspreis, und beim Newcomer-Kabarett-Wettbewerb auf der Lachmesse in Leipzig gewann er 2017 den Kupferpfennig.
mit Annemarie Schmidt, Nicolas Jantosch und Andreas Pflug
am Klavier Daniel Gracz / Tim Ahlfeld
Regie: Ulf Annel
Fotos: Lutz Edelhoff
Wir sind ein Thüringer Kabarett. Und als solches mussten wir irgendwann ein Programm rund um den Grill machen. Schließlich ist Thüringen das führende Bundesland: beim Fleischverbrauch. Unser einnehmendes Wesen sorgt dafür, dass, statistisch gesehen, der Thüringer Grill eigentlich nie ausgeht. Ein gefundenes Fressen für Humoristen und Satiriker. Lustiges über Fleischeslust und Umweltfrust, über lüsterne Ökos, unausgefüllte Frauen und einen Fleischliebhaber, der sich outet. Am Grill kann man über alles reden und lachen.
Annemarie Schmidt (neu auf der „Arche“-Bühne), Nicolas Jantosch und Andreas Pflug werden weder rasten noch rosten. Grillantes Kabarett von medium bis durch. Das Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt des Gößnitzer Kabaretts „Nörgelsäcke“ mit Ulf Annel, der auch in Erfurt Regie bei diesem Programm führte. Musikalisch gibt Daniel Gracz / Tim Ahlfeld seinen Senf dazu.
Ja, aber auf welchen? Und wenn ja, bringt das was? Eine Menge Humor jedenfalls und Texte, die – wenn man mal eine Kabarettaufgabe zitieren darf – den Leuten den Spiegel vorhalten. Humoristisch-satirisch freilich. Durch das Busch-Werk schlagen sich Katrin Heinke, Paul Paterok und Dominique Wand. An den Tasten Daniel Gracz / Paul Kohlmann.
Buch und Regie: Ulf Annel
Foto: Lutz Edelhoff
... das sagen sich Katrin Heinke und Beatrice Thron - und da denken die beiden nicht nur an das Schnäpschen, den Kurzen. Nein, das wäre wahrlich zu kurz gedacht. Die beiden denken vielmehr darüber nach, was denn alles noch so geht in ihrem Alter - privat und politisch. Noch mal ein neuer Mann, ein Umzug, ein anderer Job? Vielleicht zur Bundeswehr oder gleich Kanzlerin werden? Egal, wofür auch immer sie sich entscheiden werden - Einer geht noch! Musikalisch werden sie unterstützt von Yulia Martynova am Klavier und Burkhard Wieditz am Schlagzeug.
Regie: Fernando Blumenthal
Karikatur: Nel
mit Cornelia Kluge, Andreas Pflug, Dominique Wand &
Yulia Martynova / Tim Ahlfeld (Klavier),
Burkhard Wieditz / Robert Kennedy (Drums)
Regie: Andreas Pflug
Statt den wohlverdienten Ruhestand zu genießen, will das Arche-Urgestein Andreas Pflug seinen 41 Bühnenjahren eine Zugabe folgen lassen, erstmals auch regieführend. Eine bunte Auswahl vieler eigener Texte und anderer Autoren soll das Publikum zum gemeinsamen Lachen vereinen, auch wenn die Zeiten mehr zum Heulen sind. Themen aus Alltag und Politik gibt es reichlich.
Fotos: Lutz Edelhoff