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KULTURNEWS

29
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 29.09.2011

Theaterpäd. Fachforum SICHTEN XIII in Berlin

"MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit"

Kulturelle Vielfalt ist Realität in unserer modernen Einwanderungsgesellschaft. Gerade in der pädagogischen Praxis ist kulturelle Heterogenität der Normalfall. Für die theaterpädagogische Arbeit birgt das im Hinblick auf die interkulturelle Bildung viele Chancen. Denn das Theaterspielen lässt Freiräume für eine fantasievolle und kreative Auseinandersetzung mit Lebenswirklichkeiten entstehen. Kulturelle und soziale Grenzen verwischen - Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen gehen beim Theaterspiel in einen hoch partizipativen künstlerischen Prozess ein. Theater trennt nicht zwischen „wir“ und „ihnen“ – sondern entsteht nur in der Gemeinsamkeit.

Das Theaterpädagogische Fachforum SICHTEN für LehrerInnen, ErzieherInnen und MultiplikatorInnen aus den Bereichen der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung findet dieses Jahr zum 13. Mal statt und widmet sich in zwei Fachforumstagen am 4. und 5. November 2011 unter dem Titel "MULTI - INTER - TRANS kulturell - Theaterpädagogik und gesellschaftliche Vielheit" diesem spannenden Thema.

Veranstaltungsflyer

Quelle: http://www.lagstb.de/aktivitaten/fachforum-sichten/ (29.09.2011, 09:20 Uhr)



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28
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 28.09.2011

KULTURRAT THÜRINGEN - KRITIK AM LANDESHAUSHALT 2012

ERFURT. Gegenwärtig wird der Entwurf des Landeshaushaltes 2012 in den Ausschüssen des Thüringer Landtages diskutiert.

Der Kulturrat Thüringen begrüßt, dass die Landesförderung von Kultur im Jahr 2012 in der Summe auf einem Niveau vorgesehen ist wie in diesem Jahr trotz eines insgesamt sinkenden Landeshaushalts. Zugleich kritisiert der Kulturrat Thüringen, dass bei einzelnen Positionen im Kulturbereich gekürzt und gestrichen werden soll, was nicht nachvollziehbar ist.

Positiv bewertet der Kulturrat unter anderem die Aufstockung der Mittel für die Kulturstiftung des Freistaats, die Förderung für Musik- und Literaturprojekte, für die Landesmusikakademie und für freie Theater sowie die moderat steigende institutionelle Förderung von Museen. Die vorgesehene Rückkehr der betreffenden professionellen Theater und Orchester zum Flächentarifvertrag sowie deren Planungssicherheit bis 2016 wird begrüßt.

Kritik übt der Kulturrat an Haushaltspositionen, die gekürzt und gestrichen werden sollen. Dazu gehören drastische Einschnitte bei Zuschüssen für Soziokultur von 619.000 (2011) auf 515.000 Euro sowie Investitionen in diesem Bereich, die von 200.000 Euro im Jahr 2010 auf null Euro (2011) auch 2012 bestehen bleiben sollen. Die Mittel für Digitalisierung von Kulturgut sollen fast halbiert werden von 388.000 (2011) auf 200.000 Euro.

Für die öffentlichen Bibliotheken soll, wie bereits bis 2008 praktiziert, ein eigener Haushaltstitel eingeführt und mit 500.000 Euro ausgestattet werden. Der Kulturrat fordert, Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden für Bibliotheken, Musik- und Jugendkunstschulen von null Euro (2011/12) auf das Niveau von 2010 in Höhe von einer Million Euro im Landeshaushalt einzustellen. Die Projektförderung von Museen soll von 285.000 auf 500.000 Euro erhöht werden, fordert der Kulturrat.

Der Kulturrat Thüringen erwartet vom Thüringer Landtag als gewählter Volksvertretung deutliche Signale für das Kulturland Thüringen. Er soll sich als Haushaltsgesetzgeber zur Breite, Vielfalt und Qualität von Kultur in Thüringen verbindlich erklären und entsprechende Finanzmittel bereitstellen, so die Position des Kulturrats Thüringen.

Quelle: Medieninformation Kulturrat Thüringen



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21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

13. OKTOBER - TAG DER SOZIOKULTUR!

Am 13. Oktober  findet - in diesem Jahr erstmalig - der bundesweite "Tag der Soziokultur" statt. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen im Netz und vor Ort will die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, die Soziokulturellen Landesverbände und Zentren die öffentliche Aufmerksamkeit auf die vielen Gesichter der Soziokultur vom Kunst- bis zum Theaterprojekt lenken. Unter dem Motto „vernetzt.“ können und sollen sich Akteure, Freunde, UnterstützerInnen miteinander vernetzen.

Nähere Informationen finden sich unter www.tag-der-soziokultur.de



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21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Start des Programms Kulturagenten für kreative Schulen

Das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ beginnt. Ab 15.09.2011 sind 46 Kulturagent/innen an insgesamt 138 Schulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen im Einsatz.

Sie entwickeln in den kommenden vier Jahren zusammen mit den Schüler/innen, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Künstler/innen sowie Kulturinstitutionen vor Ort ein vielfältiges Angebot der kulturellen Bildung und künstlerische Projekte. Sie unterstützen die Schulen und Kulturinstitutionen beim Aufbau langfristiger Kooperationen. Die Kulturagenten betreuen jeweils ein lokales Netzwerk von drei Schulen.

Mit dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche, die bislang nur in geringem Maße Zugang zu Kunst und Kultur haben, nachhaltig für Kunst und Kultur begeistert werden. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Kunst Wertschätzung erfährt, sich entfalten kann und die Auseinandersetzung mit ihr geführt wird. Dadurch soll Kindern und Jugendlichen die Bildung und Stärkung ihrer Persönlichkeit ermöglicht und die Chance eröffnet werden, künftige Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit zu werden. Teilhabe an Kunst und Kultur soll fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen werden. In den Kulturinstitutionen und den mit ihnen assoziierten Künstler/innen sieht das Programm zentrale Partner. Museen, Konzerthäuser, Bibliotheken, Theater und Kulturzentren erreichen in den Schulen ihr künftiges Publikum. Gemeinsam sollen Wege und Möglichkeiten gesucht werden, wie sich Schulen und ihre Kulturpartner einander öffnen und modellhafte Kooperationen entwickeln können.

„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., conecco UG – Management städtischer Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Quelle: Infobrief Kulturstiftung des Bundes vom 15.09.2011



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21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Schulen kooperieren mit Kultur (Kinder zum Olymp!)

Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung

Neue Ideen sind gesucht!
Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder jedes Jahr bundesweit zu einem Wettbewerb für Schulen auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln.

Gemeinsam mit außerschulischen Partnern – kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. Kinder zum Olymp! sucht nicht nur Einzelprojekte, sondern möchte darüber hinaus die Schulen mit dem überzeugendsten Kulturprofil auszeichnen, Schulen, in denen die Künste fächerübergreifend den Alltag prägen.


Seit 2009 gehört Kinder zum Olymp! zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben.

Quelle: http://www.kinderzumolymp.de/cms/Wettbewerb.aspx (21.09.2011, 10.09 Uhr)

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21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Keine Generationenfrage

Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte für das 1. Halbjahr 2012

Die soziokulturelle Szene bemüht sich, die Qualität ihrer Angebote zu steigern, und setzt dabei auf Kooperation, Vernetzung und Pragmatismus. Diese Bestandsanalyse der »Soziokultur à la carte« ist mittlerweile mehr als zwanzig Jahre alt und hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Auch heute dienen die alten Werte als Leitmotiv für’s soziokulturelle Engagement. Von der anderswo oft beklagten »Überalterung« findet sich jedoch keine Spur.

Ein Beispiel für den Generationenwechsel: Mehr als die Hälfte der BesucherInnen der Soziokulturellen Zentren ist auch heute jünger als 40, ein Viertel ist unter 20Jahre alt. Die Initiativen rund um die einstigen »Bürgerhäuser neuen Typs« stehen mit ihren Angeboten  für Kontinuität wie für Wandel.

Nach wie vor zählen bürgerschaftliches Engagement, die Neugierde auf interkulturelle Begegnungen und das Innovative aus Kunst und Kultur. Soziokultur ist Vielfalt aus Prinzip. Der alte Gegensatz zwischen Soziokultur und Hochkultur ist längst überwunden, auch wenn er noch in manchen Köpfen spukt. Freies Theater steht neben Punk und Poetry Slam, Public Viewing neben Kino und Tanz. Ausstellungen und Lesungen gehören ebenso dazu wie Stadtteilkulturarbeit, Karaoke oder Dj-ing, Geschichtswerkstätten oder die Beschäftigung mit Fußball. Offene Angebote für Kinder und Jugendliche sind ebenso selbstverständlich wie Gendermainstreaming oder das Eintreten für Good Governance.

Der Fonds Soziokultur fördert diese Dynamik und Offenheit – über alle Generationen hinweg.

Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/html/sozioset.html (21.09.2011, 9.54 Uhr)

Infos



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21
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 21.09.2011

Eine Chance für die Jugend

Zusätzliches Förderprogramm des Fonds Soziokultur für junge Kulturinitiativen

Engagement ist auch in der Soziokultur keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer besonderen Motivation und Unterstützung. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erste persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammeln wollen und dabei viele – vor allem auch finanzielle Hürden überwinden müssen.

Mit seinem zusätzlichen Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern.

Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/html/sozioset.html

Weitere Infos



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21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

BUCHTIPPS * Theaterpädagogik * KSK *

Ein Praxisbuch der Theaterpädagogik bietet die Neuerscheinung "Protokolle theaterpädagogische Praxis". Das Buch bietet einen praktischen Exkurs zur Erarbeitungspraxis am Beispiel von 5 Inszenierungen. Es ist eine Dokumentation der Multiplikatorenfortbildung "Interkurs" und bietet Konzepte und Verfahren der theaterpädagogischen Praxis.  Es ist damit ein anwendungsbezogenes Praxishandbuch "Dieses Arbeitsbuch bietet verschiedene Ansätze für die szenische Auseinandersetzung mit den angeführten Theatertexten. Die Fülle der Übungen, theatralen Verfahrensweisen und Reflektionen macht das Buch für Anfänger, Fortgeschrittene und Studierende der Theaterpädagogik, aber auch für erfahrene Theaterpädagoginnen und -pädagogen zu einer wahren Fundgrube" (Klappentext).

"Protokolle der Theaterpraxis" (300 Seiten, Schribi-Verlag Berlin, ISBN 978-3-86863-064-0). Das Buch kann beim BDAT (www.bdat.info) für nur 15,- € bestellt werden.

Ein ganz anderes Praxisbuch bietet die Veröffentlichung "Künstlersozialversicherungsgesetz - Hintergründe und aktuelle Anforderungen" . Dieses Buch gibt einen umfassenden und übersichtlichen Einblick in die Fakten und Umstände rund um das Thema Künstlersozialversicherung. Dieses Buch wird KOSTENLOS durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben!

"Künstlersozialversicherungsgesetz - Hintergründe und aktuelle Anforderungen" (224 Seiten, BMAS, ISBN 978-3-00-020400-5). Das Buch kann beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (www.bmas.de) bestellt werden.



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21
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 21.09.2011

WICHTIGE NEWS aus der BDAT-Bundesversammlung

Vom 17.-18. September tagte die Bundesversammlung des BDAT (Bund Deutscher Amateurtheater) in Bamberg. Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Deutschen Amateurtheater warteten mit Neuigkeiten und wichtigen Informationen für die Landesverbände und Mitgliedsbühnen auf.

WICHTIGE NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN GAB ES U.A. ZU DEN THEMEN:

KSK-Ausgleichsvereinbarung * Modellprojekt Bundesfrei-willigendienst * BDAT Projekte 2012 * Satzungsänderung * Situation Frequenzbereichsplanverordnung

Eine Berichterstattung zu den Ergebnissen und wichtigen Mitgliedsinformationen findet sich unter theatriumblogger.wordpress.com



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20
SEPTEMBER
von Thüringer Theaterverband
am 20.09.2011

20 Jahre Theater "Die Schotte" in Erfurt

Am vergangenen Wochenende feierte die "Die Schotte" würdig und mit zahlreichen Gästen das 20-jährige Bestehen des Theaters und Ensembles in Erfurt. Neben Sekt, Saft und Soda, Brezeln und fruchtbaren Foyergesprächen gab es eine anekdotenreiche Festrede von Renate Lichnok und Grußworte der kulturellen und kulturpolitischen Prominenz des Landes. Mit der Inszenierung "Problem, Alter?" fand der Abend natürlich einen jungen und theatralischen Abschluss.

Unser Zitat des Tages:
"Die Schotte ist der rede Beleg dafür, dass Theater nicht rezeptiv ist, sondern aktiv!"
(Dr. Wurzel, Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen)

Weitere treffliche Zitate und ein kurzer Bericht zur Veranstaltungen findet sich HIER.



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06
SEPTEMBER
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 06.09.2011

Kulturstiftung des Bundes legt drei neue Förderfonds auf

Seit Anfang September laufen die Bewerbungsfristen für drei neue Programme der Kulturstiftung des Bundes.

Doppelpass, der Fonds für Kooperationen im Theater fördert Kooperation von freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern.

Der Tanzfonds Erbe soll Künstlern und Kompagnien die gezielte Neu-Aneignung oder Rekonstruktion herausragender historischer Werke des Tanzes ermöglichen.

Der Tanzfonds Partner fördert Partnerschaften zwischen Tanzinstitutionen und Schulen.

Weitere Informationen zu den Programmen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.kulturstiftung-bund.de/doppelpass und www.tanzfonds.de

Quelle: Infobrief Kulturstiftung des Bundes vom 05.09.2011



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31
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 31.08.2011

PRESSESCHAU: Freie Theater Hamburg sitzen auf gepackten Koffern

Aktuelle Pressemeldung/Quelle: d-radio Kultur und DFB Hamburg

"Es reicht!" sagt der Dachverband Freier Theaterschaffender in Hamburg, weil es nicht reicht - das Geld - um eine angemessene Ausstattung zu erreichen und die Arbeit der freien Theater in Hamburg fortzusetzen. Deshalb setzten sich Vertreter des Verbandes am 30.08. auf gepackten Koffern vor das Rathaus Hamburg, um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Ausführliches zur Situation in Hamburg findet sich HIER



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25
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 25.08.2011

PRESSESCHAU: Viel Theater und wenig Geld

Aktuelle Pressemeldung / Quelle Thüringer Allgemeine:

"Thüringens Freie Szene: Viel Theater und wenig Geld"

Der gesamte Artikel zur Situation der freien Theater in Thüringen findet sich HIER

 



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18
AUGUST
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 18.08.2011

Buch: Zukunft Kulturwirtschaft jetzt kostenlos!

Das im Jahr 2009 erschienene Buch "Zukunft Kulturwirtschaft. Zwischen Künstlertum und Kreativwirtschaft" von Olaf Zimmermann und Gabriele Schulz, unter Mitarbeit von Stefanie Ernst bietet einen Überblick zu den Feldern der Kulturwirtschaft in Deutschland und erläutert die spezifischen Herausforderungen der einzelnen Sparten. Ein besonderes Augenmerk wird auf die „neuen“ Kulturunternehmer gerichtet.
Das Buch vertieft die bestehende Diskussion zur Kulturwirtschaft und bereichert diese um neue Gesichtspunkte, besonders durch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kulturwirtschaft.
Das Buch ist beim Verlag restlos vergriffen. Es steht deshalb für Sie ab sofort unter http://www.kulturrat.de/dokumente/zukunft-kulturwirtschaft.pdf als pdf-Datei zum kostenlosen Herunterladen bereit.
Quelle: Deutscher Kulturrat e.V.


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08
AUGUST
von Thüringer Theaterverband
am 08.08.2011

25.500 € INNOVATIONSPREISE VERGEBEN!

Zum ersten Mal hat der Bund Deutscher Amateurtheater in diesem Jahr eine bundesweite Innovationsförderung für Amateurtheaterprojekte und -initiativen in Höhe von 25.500 Euro vergeben. Bezuschusst werden zeitlich befristete Theater- und Tanzprojekte, die neue Praxis- und Aktionsformen im Amateurtheater erproben. Insgesamt 47 Förderanträge lagen dem Kuratorium zur Bewertung und Entscheidung vor.
Gefördert werden in diesem Jahr der Initiativkreis 8. Mai Langenau (Baden-Württemberg); ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Lehnin und des Jugendtheaters Strumpfhose Bad Belzig (Brandenburg); der Verein Kinder- und Jugendkultur e.V. / Junges Ensemble Stuttgart ( Baden-Württemberg); das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim e.V. (Niedersachsen); die Theaterwerkstatt am Theater im Depot Dortmund (Nordrhein-Westfalen); das Theater der Migranten (Berlin); Art Brut aus Leipzig (Sachsen) sowie ein integratives Shakespeare-Projekt in Herten (Nordrhein-Westfalen). Die Entscheidung traf ein unabhängiges Kuratorium, das sich aus Expertinnen und Experten des Theaters und der Theaterpädagogik zusammensetzt.

Ziel dieser Förderung ist es, neue Modelle des Amateurtheaters und innovative Ansätze zu unterstützen und Theatergruppen zu motivieren, z. B. neue Kooperationsmodelle zu entwickeln oder künstlerische Experimente zu wagen. Die amarena-Innovationsförderung wird alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Vergabe des Deutschen Amateurtheaterpreises, ausgeschrieben. Die in diesem Jahr geförderten Projekte werden ihre Arbeitsergebnisse in Auszügen bei der Vergabe des Deutschen Amateurtheaterpreises 2012 in Rudolstadt (Thüringen) präsentieren. Weitere Information rund um „amarena“ unter www.bdat.info.
Die Maßnahme wird gefördert durch den Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

[Quelle: BDAT-Pressemitteilung 01.08.2011]



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11
JULI
von Thüringer Theaterverband
am 11.07.2011

SOZIOKULTURBUNT zum 2. Thüringer Thüringer Kulturforum

Erneut wurden die kulturellen Dachverbände, Institutionen, Vertreter der kulturpolitischen Klasse und zahlreiche Akteure der Hoch-, Breiten-, Längenkultur und der tiefer gehenden Kultur nach Sondershausen geladen, um die ersten Ergebnisse im Prozess um die Fortschreibung des Kulturkonzepts für Thüringen zu präsentieren, um zu debattieren und zu räsonieren.

Auch die freien Theater in Tateinheit mit den Akteuren und Vertretern der Soziokultur waren am 01. Juli auf dem Schloß Sondershausen vertreten. Gemeinsam traten sie in Aktion für die freien Träger und für ein neues Selbstverständnis in der Wahrnehmung und Anerkennung der freien Kulturszene in Thüringen. Unter der Slogan „Soziokulturbunt!“ zeigten die Akteure Flagge und T-Shirt und forderten auf kulturelle Vielfalt und Teilhabe als wesentliche Güter des kulturellen Lebens auch in der Förderpraxis in dem Maße zu befördern, wie es den Leistungen und Aktivitäten in der freien Szene angemessen ist.

Der Thüringer Kultusminister Christoph Matschie war gern bereit ein Teil der soziokulturbunten Szene in Thüringen zu sein und sorgte für die richtige Interpunktion der pressewirksamen Aktion.

EURE VERTRETER UND DIE BILDER DER AKTION GIBT ES HIER ZU SEHEN



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11
JULI
von Thüringer Theaterverband
am 11.07.2011

2. Ausgabe der Theatrium erschienen!

mit seiner 2. Ausgabe präsentiert sich die Theatrium bereits in der Mitte diesen Jahres.

Die Zeitschrift der freien Theater für Theaterschaffende und Theaterinteressierte in Thüringen legt ihn dieser Ausgabe ihren Schwerpunkt auf folgende zwei Leitthemen:

1. Umbenennung und Neuausrichtung des Thüringer Landesverbandes – aus Thüringer AmateurTheaterverband wird der THÜRINGER THEATERVERBAND!

2. Veröffentlichung der Statistik Freie Theater in Thüringen – eine Leistungsschau und ein Aufruf zur deutlichen Stärkung der freien Theater in Thüringen!

Die aktuelle Theatrium kann unter theatrium@tat-online.de (lediglich für die Portogebühr) bestellt werden und steht zum lesen und download ebenso HIER bereit.



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11
JULI
von Thüringer Theaterverband
am 11.07.2011

NEUER NAME & NEUES SELBSTVERSTÄNDNIS – THÜRINGER THEATERVERBAND

Aus dem Thüringer AmateurTheaterverband wird der THÜRINGER THEATERVERBAND!

Im Rahmen eines außerordentlichen Verbandstages am 16. Juni 2011 haben die Mitgliedsbühnen und Theatergruppen unseres Verbandes in einer einstimmigen Entscheidung eine Namensänderung des Verbandes beschlossen. Diese Umbenennung ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Neuprofilierung und Neustrukturierung des Thüringer Landesverbandes.

Der Thüringer Theaterverband manifestiert so die Realität in den vielfältigen Formen und Strukturen seiner Mitgliedsbühnen. Die Theater des Verbandes reichen heute bereits von der Laienspielgruppe, über Kinder-, Jugend- und Amateurensembles, Generationentheater, Theaterpädagogische Zentren, Freilichtbühnen bis zu freien professionellen Gruppen. Darüber hinaus existieren vielfältige Mischformen und Netzwerke dieser einzelnen Gruppen.

Eine auf- oder abwertende Unterscheidung zwischen Amateuren und Profis findet in den Einrichtungen und im Empfinden der Akteure nicht statt. Man profitiert  voneinander und arbeitet miteinander. Amateure werden von Profis geleitet und betreut, Amateure spielen neben Berufsschauspielern im gleichen Theater oder stehen vielfach auch gemeinsam auf der Bühne. Das Theater ist die gemeinsame Passion, die all diese Akteure und Gruppen vereint.

Ein weiterer Aspekt der Umbenennung ist die Ausprägung eines neuen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins der freien Theater in Thüringen und der dort agierenden Theatermacher. Die Theater unseres Verbandes verstehen sich als Freie Theater in Thüringen, ob sie nun maßgeblich Amateurcharakter tragen oder einen professionellen Status haben. Was sie definiert, ist ihre freie Trägerschaft und die Unabhängigkeit mit all ihren Freiheiten und Schwierigkeiten. Mit Blick auf die erfolgreiche Entwicklung unserer Theater; des in allen inhaltlichen Bereichen der Arbeit wachsenden Zuspruchs; der exemplarischen Bedeutung dieser Theater als soziale, pädagogische und kulturelle Zentren – mit dem Herzen am Volke und den Füßen auf dem Boden – manifestiert sich in dieser Umbenennung gleichsam der Selbstwert dieser Ensembles und der Mehrwert dieser Theater.

Ein letzter Aspekt der Umbenennung ist die Öffnung des Verbandes für weitere freie Schauspielgruppen und freie Theaterschaffende, die in diesem gemeinsamen Verband der Freien Theater Thüringen eine Heimat und Vertretung finden sollen. Der Thüringer Theaterverband versteht sich als Interessenvertreter für alle Sparten und Ausrichtungen des Freien und im Wesen nicht kommerziellen Theaters in Thüringen.



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05
JULI
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 05.07.2011

5. Deutsches Kinder-Theater-Fest 2012 in Thüringen

14. bis 17. Juni 2012 in Rudolstadt / Thüringen

Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) und der ThüringerAmateurTheaterverband (TAT) veranstalten vom 14. bis 17. Juni 2012 das 5. Deutsche Kinder-Theater-Fest in Rudolstadt/Thüringen. Eingeladen werden 6-9 Kindertheatergruppen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland. Bei der Auswahl der Gruppen sollen auch integrative theaterpädagogische Projekte berücksichtigt werden.

Das Deutsche Kinder-Theater-Fest wird seit 2004 alle zwei Jahre organisiert. Es wandert durch die Bundesrepublik Deutschland und wird abwechselnd von einem in der Ständigen Konferenz „Kinder spielen Theater“ vertretenen Dach- bzw. Fachverband für das Kinder- und Jugendtheater veranstaltet. Parallel dazu findet, ebenfalls in rotierender Verantwortung, eine Fachtagung statt, die inhaltlich an die jeweilige Ausrichtung des Kinder-Theater-Fests anknüpft.

Der Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) wird 2012 Ausrichter der Fachtagung sein, das Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück wird das Festival wissenschaftlich begleiten.

Kooperationspartner:
Theater Rudolstadt
theater-spiel-laden Rudolstadt
Ständige Konferenz "Kinder spielen Theate"
Bundesverband Theaterpädagogik


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04
JULI
von LAG Spiel und Theater Thüringen
am 04.07.2011

Teilnehmer 20. Treff "Junges Theater"

Zur Teilnahme am 20. Treff "Junges Theater" vom 27. - 30.10.2011 wurden ausgewählt:

Jugendensemble des „Theater am Markt“, Eisenach
Bauern sterben
von Franz Xaver Kroetz
Regie: Marcus Coenen

Theaterjugendclub des DNT Weimar
virtual identity project
Regie: Sina Solaß

theater der stadt des art der stadt e. V., Gotha
Bombenfrau
von Ivana Sajko
Regie: Constantin von Thun

TheaterFABRIK Gera von Theater & Philharmonie Thüringen
Ludvig
nach einem Roman von Katarina von Bredow
Regie: Tabea Hörnlein

TheaterFABRIK Gera von Theater & Philharmonie Thüringen
Sp@m
Eine theatrale Recherche
Aus der Reihe "JETZT! Junge machen ihr Theater"
Leitung: Willi Wittig

D.A.S. Jugendtheater Weimar
Hijo de la luna - ein Tanztheater
Eigenproduktion nach dem gleichnamigen Lied von José María Cano
Leitung und Choreografie: Maria Damm



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