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KULTURPOLITIK



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MÄRZ
von Thüringer Theaterverband
am 24.03.2011
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Amateurtheater im Funkloch

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) sieht die kulturelle Grundversorgung gefährdet. Diese Befürchtungen manifestieren sich in der FREQUENZBEREICHSZUWEISUNGSPLANVERORDNUNG, welche die Verteilung der freien Funkbereiche neu absteckt. Der BDAT befürchtet, dass in Kürze zahlreiche Amateur- und Freilichttheater im Funkloch stehen, da ihre Mikroporttechnik diesen Frequenzwechsel nicht übersteht und keine Mittel für Neuanschaffungen vorhanden sind .

Der BDAT formuliert deshalb sehr klare Forderungen in einer Pressemitteilung:

„Den Amateurtheaterbühnen in Deutschland und damit der kulturellen Grundversorgung in Deutschland droht aufgrund der Umstellung der Frequenzen ein dramatischer Einbruch. Von den 2.400 Mitgliedsbühnen des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) werden zahlreiche Gruppen ganz erhebliche Probleme mit der Umstellung der Frequenzen bekommen. Laut Vorgabe des Bundesrates sollen die bisherigen Nutzer angemessen entschädigt werden. Der bisherige Entwurf einer Richtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums sieht eine Entschädigung der Amateurbühnen aber nicht vor. Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) fordert mindestens 2,5 Millionen Euro aus dem Gewinn der Frequenzenversteigerung durch die Bundesnetzagentur!“

Der BDAT wendet sich in einem aktuellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle und bittet um Einbeziehung in den weiteren Dialog ob dieser gravierenden Problematik.

weiter Informationen: www.bdat.info (Quelle: Bund Deutscher Amateurtheater / BDAT)



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